Muss ich angst vor der Afd haben?

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16 Antworten

An Deiner Angst merkt man wie gut die Medien-Propagandamaschinerie funktioniert. Nein! Du musst natürlich keine Angst haben. Die AfD ist nicht ausländerfeindlich, nicht nationalsozialistisch und auch nicht undemokratisch.

Die AfD ist übrigens auch nicht gegen Flüchtlinge. Es geht ihr darum Flüchtlinge nicht unkontrolliert und unbegrenzt ins Land zu lassen und aufzuzeigen, dass die Merkels Flüchtlingspolitik gnadenlos gescheitert ist. Diese Meinung vertreten auch die meisten Menschen in Deutschland.

Das die AfD immer in die äußerste rechte Ecke gestellt wird, hat nur damit zu tun, dass sie zu schnell zu stark geworden ist. Siehe Landtagswahl in Mecklenburg Vorpommern. CDU, SPD, Linke und Grüne haben dort in Summe mehr als 18% der Stimmen verloren! Klar, dass die etablierten Parteien die Hosen voll haben. Daher wird auch kräftig Stimmung gegen die AfD gemacht.

Und wie man überall lesen und hören kann denkt darüber wirklich niemand nach. Immer wenn ich mit jemanden rede und es auf das Thema AfD kommt höre ich die selben Parolen die ich täglich in Zeitungen lese und merke dass sich niemand mit der Partei bisher beschäftigt hat aber jeder glaubt zu wissen was sie wollen.

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Kommentar von jerkfun
12.09.2016, 11:46

Das ist eine sehr gute und richtige Antwort .Vor mehr als 20 Jahren gab es einmal Die Republikaner.Die Fragen die diese aufwarfen,die Forderungen die Sie stellten wurden ebenso stigmatisiert wie die Partei und die einzelnen Mitglieder.Und das,wird sich nun rächen,denn diejenigen denen klare Regeln und Entscheidungen damals nicht wichtig waren,oder die der angeblichen "Nazipartei" nicht aufsitzen wollten....haben ja die Entwicklung bis heute durchlebt.Es braucht nicht viel,um zu begreifen,das es nun allerhöchste Zeit ist,für einen politischen Paradigmenwechsel.Große Koalitionen sind der Notnagel der Demokratie und fahren das Land an die Wand.In Ungarn,In Österreich,in Schweden hat man durchaus gelernt.() Weltoffenheit und Barmherzigkeit kennt Grenzen.In den Niederlanden heißt der Slogan,eegen Volk erst.Stimmt das etwa nicht?

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Muss ich mittlerweile vor irgendetwas resp. irgendjemanden keine Angst mehr haben - "German Angst" als gesamtgesellschaftliche Eindunstung?

Hatte wohl doch Thomas Wolfe recht als in seinem großartigen Roman „Es führt kein Weg zurück“ einen seiner Hauptakteure über die Stimmung in Deutschland vor 80 Jahren sagen ließ: „Ihm wurde klar, dass diese ganze [sc. deutsche Nation] von der Seuche einer ständigen Furcht infiziert war: gleichsam von einer schleichenden Paralyse, die alle menschlichen Beziehungen verzerrte und  zugrunde richtete. Der Druck eines ununterbrochenen schändlichen Zwangeshatte dieses ganze Volk in angstvoll-bösartiger Heimlichtuerei verstummen lassen, bis es durch Selbstvergiftung in eine seelische  Fäulnis übergegangen war, von deres nicht zu heilen und nicht zu befreien war.“

Phobie als mittlerweile nationale Aufgabe und Pflicht?

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Kommentar von suziesext10
08.09.2016, 19:29

den deutschen Schisser gibts doch schon lang, in vielen verschiedenen Versionen, als light, als Standard, als Premium und Schisser de Luxe, mal als heinrichmännlichen Untertan, mal als Jubelbürger, dem gar nicht jubilant zumute ist, der aber immer in die Richtung jubelt und klatscht, woher der Wind weht.

Im Reich war der Schisser für alles, auch für das, wovon er später, nach Reichsende, nicht die leiseste Ahnung hatte. Im Westen hat der Schisser dann Angst gehabt, kein schönes Auto und keine schöne Frau und kein schönes Eigenheim zu haben, und im Osten hatte er Schiss, vor den Freunden und den scharfschüssigen dumpfsinnigen Hausmeistern der Freunde. Und jetzt hat der Schisser und das Schisserkind Angst, überhaupt noch was eigenes zu denken, er hat Schiss vor jedem Knacken und Knirschen in seinem Hirn, das ihm den Tadel seiner Obertanen einbringen könnte, er sei ein Phobe, oder ein Hasser, oder ein Rechter oder ein Feind von irgendwas.
Angst ist ein gutes Alarmsignal, aber als Ratgeber taugt sie nicht. @eleteroj

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Auch die AfD muss sich an geltendes deutsches Recht halten. Und dieses Recht besagt ganz klar, dass niemand auf Grund seiner "Rasse", seines Geschlechts, seiner politischen Einstellung, seiner Religion o.Ä. benachteiligt werden darf.

Gehen wir mal spaßeshalber davon aus, die AfD wäre im Jahr 2030 an der Macht und beschliesst ein Gesetz, das es deutschen Behörden ermöglicht, Bürger mit Migrationshintergrund (und/oder muslimischen Glaubens) ohne Angabe weiterer Gründe zu enteignen und über Nacht auszuweisen. Dieses Gesetz müsste durch mehrere Instanzen abgesegnet werden.
Zunächst muss eine Mehrheit im Bundestag zustimmen, was schon an sich undenkbar ist. Als nächstes muss der Bundesrat sein OK geben - auch nicht sehr realistisch. Anschließend muss der Bundespräsident das Gesetz noch unterschreiben, was er aber kaum tun wird, wenn er nicht selbst AfD- oder NPD-Mitglied ist.

Und selbst wenn alle diese Punkte erfüllt sind, würde das Gesetz sofort durch das Verfassungsgericht einkassiert werden.

Die AfD hat überhaupt kein Potenzial, so dermaßen mächtig zu werden, dass sie im Stil der NSDAP mal eben die ganze Republik überrennt. Sie wird wohl vorerst noch bleiben und auch weiter zulegen, aber an die Macht kommen? Wohl kaum.

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Kommentar von simonpeters79
09.09.2016, 12:02

Der Vergleich der AfD mit der NSDAP geht ja mal gar nicht. Da hat wohl jemand Nachholbedarf in der deutschen Geschichte!

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Kommentar von LordofDarkness
09.09.2016, 12:45

Viele Menschen haben Nachholbedarf in Sachen Geschichte - ich aber gewiss nicht, das kann ich dir versichern ;-) Ich habe auch keineswegs auf inhaltliche Gemeinsamkeiten mit der NSDAP angespielt, sondern auf die Angst einiger Menschen, dass die AfD einen vergleichbar kometenhaften Aufstieg zur Macht hinlegt und über Nacht die Menschenrechte abschafft. Geht aus meinem Schreiben eigentlich auch recht deutlich hervor. Ganz nebenbei gesagt habe ich, bis vor wenigen Monaten, selbst noch mit der AfD geliebäugelt. Ich habe mich dann nach grundlegender Studie ihres Parteiprogramms entschieden, sie nicht zu wählen. Ich denke, viele AfD-Fans wären entsetzt, wenn sie sich mal genauer mit den (wirtschafts)politischen Forderungen ihrer Helden auseinandersetzen würden.

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Auszug aus dem Parteiprogramm der AFD:

Da wir demographische Nachhaltigkeit ernst nehmen, bejahen wir die Zuwanderung integrationswilliger und integrationsfähiger Einwanderer nach Deutschland.

Weil wir uns der Rechtsstaatlichkeit verpflichtet fühlen, muss die Einwanderungspolitik nach klaren Kriterien gesetzlich geordnet werden, z. B. in Anlehnung an entsprechende Kriterien wie in Australien oder Kanada. Entscheidend sind Sprachkenntnisse, Ausbildung, berufliches Wissen und die Erfordernisse des deutschen Arbeitsmarktes. 

Eine Zuwanderung in die deutschen Sozialsysteme – auch aus Ländern der EU – lehnt die AfD strikt ab.

Zum Thema Asyl möchte die AfD die humanitäre Hilfe für echte Asylsuchende verbessern

nachzulesen:

https://www.alternativefuer.de/wp-content/uploads/sites/7/2014/03/Europaprogramm-der-AfD.pdf

...bzgl. "Enteignung" und  "Ausschaffung" von Menschen mit Migrantionshintergrund, habe ich nichts gefunden.

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Kommentar von MickyFinn
09.09.2016, 09:28

Vollkommen richtig... diese Hetze von wegen pauschaler Fremdenfeindlichkeit ist unterstes Niveau

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Da brauchst du keine Angst vor der AfD haben. In der AfD sind auch Menschen mit Migrationshintergrund. Auf FB hat die Junge Alternative heute Bilder veröffentlicht, auf welchen zwei Chinesen, ein Inder und Deutsche, bei AfD Inforständen, zusammen Wahlkampf machen. In Schleswig-Holstein ist Achille Demagbo Vorstand (ein Schwarzer) und Bekannte von mir kennen noch weitere Ausländer und sogar Muslime welche in der AfD sind. Und all diese Ausländer unterstützen die AfD bestimmt nicht aus dem Grund, dass sie gegen Ausländer sind.

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Nein, die AfD wird sogar von vielen Menschen mit Migrationshintergrund gewählt:

"So haben 34 Prozent der AfD-Wähler einen Migrationshintergrund – der höchste Wert im Vergleich zu den anderen Parteien."

Quelle: http://www.badische-zeitung.de/freiburg/wer-hat-in-freiburg-welche-partei-gewaehlt--119730853.html

Allerdings will die AfD das Territorialprinzip bei der Einbürgerung wieder ändern, was ich sehr vernünftig finde! Schließlich haben viele Migranten einen deutschen Pass, ohne vernünftig integriert zu sein!

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Noch braucht hier gar keiner Angst zu haben. Es ist wahr, die AfD ist gegen Flüchtlinge, den Islam und relativ konservativ. Aber es ist zu beachten, dass es in Deutschland ja immer noch Gewaltenteilung gibt, die solche Dinge verhindern soll. Zudem wird immer "heißer gekocht als gegessen", auch im Wahlkampf, das heißt: Die haben ne große Klappe, was sie aber machen, wenn sie gewählt werden, ist eine andere Sache.

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Kommentar von schnoerpfel
08.09.2016, 18:49

Das kann ich jetzt so nicht bestätigen. Mir ist keine Sendung bekannt, in der diese Partei sich gegen Flüchtlinge ausspricht. Und diesen Punkt habe ich explizit verfolgt. Sie betont die Trennung von Kriegsflüchtlingen und Menschen, die aus Wohlstandsgründen zu uns kommen. Ich sehe daran jetzt nichts Verwerfliches. Im Gegenteil. Wir können A.) nicht alle aufnehmen und B.) sollte man die aufnehmen, die es auch dringend nötig haben. Wenn ich dann lese, dass weniger als die Hälfte der mutmaßlichen Flüchtlinge Syrer sind, dann läuft was falsch im Staate Deutschland.

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Nein Brauchst du nicht. Lass die labern die wollen sich doch nicht selber killen. Wenn man alle Ausländer bzw Leute die einen Migrationshintergrund haben rauschicken würdest, würde Deutschland sich selbst Knock outen.

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Die Medien schüren unnötig Angst und Hass gegenüber der AfD.

Leider verstehen noch immer zu wenige, weshalb die AfD als Fremdenfeindlich betrachtet wird. Neben einer Obergrenze für Kriegsflüchtlinge, möchten sie die Rückführung für folgende Personen konsequent umsetzen:

  • ausländische Hassprediger
  • Wirtschaftsflüchtlinge
  • Asylbetrüger
  • strafauffällige Ausländer

Wenn ihr nicht zu diesen Gruppen gehört, dann braucht man doch keine Angst zu haben... und nebenbei... findest Du es (als Mensch mit Migrationshintergrund) schlimm, wenn die AfD diese Personen des Landes verweisen möchte?

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Kommentar von Sahra21
09.09.2016, 14:31

nein, ich fände es nicht schlimm,eher verständlich

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Nein.
Gleich wer das als Kanzler auf und nieder hüpft, es gilt das Grundgesetz.

Natürlich kann eine Regierung Repressionen einführen, die aber machen keinen Unterschied, ob diese von SPD/Grünen (Hartz IV) kommen oder von der CDU.

Gut deutsch ist "Ruhe ist die erste Bürgerpflicht".
Nur weil die Politik jeden Tag eine andere Sau durchs Dorf treibt, muss man dieser nicht folgen.
Es ist Aufgabe der Politiker eine Politik für die Bürger zu machen, nicht eine für Globalisierung und einhergehende Wohlstandsverluste.

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Deine Angst ist schon berechtigt. Alle Migranten, die inzwischen die deutsche  Staatsangehörigkeit haben, sollten wählen gehen.

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Kommentar von KowloonCN
08.09.2016, 18:30

Das sehe ich nicht so, denn umso mehr davon hier mitwählen, desto weniger reptäsentativ wird das Wahlergebnis für unser Land sein. Der Islam gehört ja bekanntlich nicht zu Deutschland.

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Kommentar von KowloonCN
08.09.2016, 18:30

Das sehe ich nicht so, denn umso mehr davon hier mitwählen, desto weniger repräsentativ wird das Wahlergebnis für unser Land sein. Der Islam gehört ja bekanntlich nicht zu Deutschland.

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Kommentar von Akka2323
08.09.2016, 18:32

Verstehe ich nicht. Deutsche mit Migrationshintergrund können wählen und zwar nicht die AFD. Damit helfen sie sich selbst. Das ist dann ziemlich repräsentativ.

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Nein musst du nicht.

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Wenn ihr keine Muslime seid, habt ihr nicht viel zu befürchten. Die AfD hat auch nichts gegen Flüchtlinge, sondern gegen die bisherige Flüchtlingspolitik; gezielte Einwanderung soll laut dem Parteiprogramm in Zukunft ermöglicht werden.

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Nein, so stark wird die AfD nie werden. Einem AfD-Wähler würde ich aber nicht den rücken zudrehen

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Solange du kein krimineller Moslem bist eher nicht.

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Viele frustrierte Mitläufer werden glauben, es ist normal sich über Ausländer zu beschweren. Die Rechten Gruppen werden weiterhin hass schürten. Indirekt auch die afd.

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Kommentar von KowloonCN
08.09.2016, 18:35

Hass schüren und Hetze verbreiten, ist das nicht das, was die Politiker der Altparteien gegenüber der AFD und deren Stammwählern tun?

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