Muss ich Angst haben gekündigt zu werden?

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9 Antworten

Nach einer Abmahnung kann man nicht noch gekündigt werden. Dein AG hat vermutlich in die Abmahnung hineingeschrieben das im Wiederholungsfall arbeitsrechtliche Mittel angewendet werden. Das wäre zB dann die Möglichkeit eine Kündigung auszusprechen.

Wenn Du das gerügte Verhalten nicht wiederholst kann gar nix passieren.

Wenn es gar nicht an Dir gelegen hat dann hefte das Ganze ab, schreib aber für Deine Unterlagen mal die richtige Version dazu (nur für Dich zur Erinnerung!)

Sollte die gleiche Situation noch einmal auftreten und der Chef will Dich deshalb entlassen wird er die Kündigung auf die jetzige Abmahnung stützen. Ist diese aber falsch (wie Du ja in Deiner Frage sagst) dann ist auch die Kündigung hinfällig.

Mit einer Unterschrift bestätigt man keine Abmahnung, nur den Erhalt.

Die Unterschrift ist reine Formsache, dass Du Kenntnis erhalten hast. Wegen einer Abmahnung kannst Du nicht entlassen werden.Ein gültige Abmahnung muss explizit das Abgemahnte Verhalten beinhalten und kann sich nur dann summieren, wenn die nächste Abmahnung die genau selben Gründe beinhaltet. Wenn Du die nächste Abmahnung zum Beispiel, wegen Zuspätkommens erhalten würdest, würde diese nicht als 2. Abmahnung gelten um Dir bei einer 3. Abmahnung köndigen zu können.

Wo steht dass man 3 mal abmahnen muss? :o

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Verstärker Kündigungsschutz im Alter?

Einen Fehler bei der Arbeit zu begehen, z.B. das Rezept versehentlich nicht zu beachten, ist kein Abmahnungsgrund. Problematischer wird es wenn dir das trotz mündlicher Ermahnung öfter passiert, z.B. weil du ständig auf deinem Handy bei gutefrage.net rumklickst :-) Ich bezweifele auch, daß das Nichterreichen eines Mengenziels abmahnungstauglich ist, das passieret in vielen Betrieben tagtäglich ohne dass abgemahnt wird. Es wäre zu fragen ob du dich mit eurem Betriebsrat kurzschließt (soweit vorhanden) oder durch einen Rechtsanwalt der Abmahnung widersprichst, so daß diese nicht in deiner Personalakte liegen bleibt. Problem: eine Abmahnung kann sich negativ auf das Arbeitszeugnis auswirken. Du solltest dir überlegen, eine Arbeitsrechtschutzversicherung abzuschließen, kostet nicht viel und ist steuerlich absetzbar.

Nein, wegen einer Abmahnung nicht. Aber wenn die Abmahnung nicht der Wahrheit entspricht, warum hast du sie dann unterschrieben? Ich würde deine eigene Version des Vorfalls aufschreiben und auch an die Geschäftsleitung schicken. Natürlich kannst du jetzt auch einfach gar nichts machen und die Sache auf sich beruhen lassen. Aber dann wird es später sehr schwierig, dieser Abmahnung noch zu widersprechen, weil sie nicht ganz richtig ist.

kommt drauf an wie das in der Abmahnung formuliert wurde... wenn dann drin steht... in etwa... im Wiederholungsfall erfolgt eine sofortige Kündigung... dann ja.

Muss man denn Abmahnungen unterschreiben, wenn sie nicht der Wahrheit entsprechen??? Würde mich jetzt auch mal interessieren?

nein, wegen einer Verfehlung, für die eine Abmahnung ausgesprochen wurde, kann man nicht gleichzeitig / anschließend gekündigt werden. Im übrigen steht in deiner Abmahnung normalerweise auch drinnen, dass bei weiteren Verstößen gegen deine arbeitsvertraglichen Pflichten mit einer Kündigung zu rechnen ist.

nein, nach der ersten Abmahnung nicht. Es müsste schon eine zweite folgen.

Kündigung erst ab der 3. Abmahnung ausser du klaust oder so

Das mit der Dritten Abmahnung ist Quatsch. Man kann nach der Ersten gekündigt werden und auch ganz ohne Abmahnung.

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