Muss ich als Raucher beim Abschluss einer Risikolebensversicherung höhere Prämien akzeptieren?

...komplette Frage anzeigen

11 Antworten

Die Risikoprüfung ist ein elementares Bestandteil jeder Risiko-LV, deswegen ist auch die Berechnung der Prämien abhängig (wie auch in der privaten KV) von den individuellen Belastungen. Alternativ könntest Du natürlich auch mit dem Rauchen aufhören ;-)
Übrigens sollte man sich nicht von der Werbung täuschen lassen: Die üblicherweise genannten Konditionen für eine Risiko-LV erhält kaum jemand. Sieht man mal genauer in die Beispielsrechnungen der Versicherungsgesellschaften, dann wird hier immer von topgesunden, maximal 30-Jährigen mit einer Laufzeit von 10 Jahren und ca. 100 TEUR Summe ausgegangen. Das ist völlig sinnfrei, weil eine solche Summe und Laufzeit niemand je nutzt (in aller Regel braucht man wesentlich mehr, und damit auch wesentlich längere Laufzeiten).

Du kannst natürlich das Risiko selber senken, indem Du aufhörst zu rauchen.

Du kannst die Frage falsch beantworten und im Ernstfall die Nichtauszahlung in Kauf nehmen (kommt dann natürlich auf die Beweislage an, und dieses Risiko tragen die Bezugsberechtigten, da bei einer Risikolebensversicherung Du selbst ja eh nichts davon hast - aber vielleicht wäre dann ein Sparvertrag sinnvoller).

Du kannst auch einen Antrag bei einer anderen Versicherungsgesellschaft stellen, bei der diese heikle Frage vielleicht nicht gestellt wird, die dafür durchschnittlich höhere Prämien nimmt.

hyfi01 04.05.2016, 16:06

In der Regel wird nicht nicht ausgezahlt, sondern die Leistung dahin gekürzt, wo die Versicherungssumme beim gezahlten Beitrag im Rauchertarif gewesen wäre.

0

Das ist für Versicherungen ein wichtiges Ausschlusskriterium.

klar, man muß alle Risikofaktoren angeben. Und rauchen ist nun mal ein starker Faktor

Ja musst Du. Rauchen ist ein erhebliches Gesundheitsrisiko. Eine Alternative wäre, mit Rauchen aufzuhören!

Du kannst die Frage sind sie Raucher falsch beantworten weniger Prämie bezahlen und als Gegenleistung im Versicherungsfall auch keine Leistung beziehen.

anjanni 08.10.2008, 10:46

Er selber bezieht die Versicherungsleistung bei einer Risikolebensversicherung eh nicht.

0
Mietnormade 08.10.2008, 11:25
@anjanni

Nun ja bei unwahrer Angabe die Angehörigen halt auch nicht. Um nicht zu sagen die Prämie ist rausgeschmissenes Geld bei unrichtiger Angabe.

0

Versicherungsbedingungen sind Versicherungsbedingungen, dich zwingt ja niemand zu Rauchen...

Na klar. Du stellst ja auch ein höheres Todesfallrisiko dar. Das steht ja auch auf jeder Schachtel Zigaretten. Übrigens auch, wenn du etwas zu klein bist für dein Gewicht.

dann sollte das auch für alle anderen,Säufer,Drogenkonsumenten,Extremsportler und,und und gelten

NinaD82 08.10.2008, 11:50

gilt es ja auch!

0
Niklaus 09.10.2008, 08:29

Unfug. Dies ist natürlich auch mit höherem Risiko verbunden und wird auch teurer.

0

Du musst ja nicht sagen, das Du rauchst, logisch, oder?

Smash 08.10.2008, 11:04

Für Dich vielleicht, aber nicht für die Versicherung. Die zahlt nicht im Auszahlungsfall, wenn Du wissentlich falsche Angaben machst.

0
Niklaus 09.10.2008, 08:31

Das ist das dümmste was man machen kann. Im Todesfall kommt es zu einer Untersuchung. Wenn dann festgsetellt wird, das der Tode geraucht hat, dann gibt es keine Todesfallleistung. D.h. es wurde lebenslang der Beitrag umsonst eingezahlt. Den gibt es auch nicht zurück, weil die vorvertragliche Anzeigepflicht verletzt wurde und das nennt man Betrug.

0

Ja, mußt Du. Rauchen = Risiko fürs Leben.

Was möchtest Du wissen?