Muss ich als Privatverkäufer das Geld zurück geben?

7 Antworten

Klar musst Du, wenn Du Mängel verschwiegen hast ! Das wäre ja noch schöner, wenn man einfach was unter falschem Vorwand verkaufen kann und sich dann einfach auf ein Umtauschrecht beruft. Anders wäre das gewesen, wenn das Teil der Beschreibung 100% entspricht. Das scheint hier aber tatsächlich gar nicht der Fall zu sein.

Rein theoretisch können die dich anzeigen, wegen Vortäuschung falscher Tatsachen und zivil klagen, dass sie ihr Geld zurück bekommen.....das würdest Du nicht gewinnen und die Kosten würdest Du für das Verfahren zahlen müssen. Nimm das Ding zurück und verkauf es so, wie es wirklich ist, nähmlich als defektes Bastlergerät :-/

Nur weil man Privatverkäufer ist und sich glaubt distanzieren zu können, heißt das nicht, dass das auch so funktioniert. Man ist trotzdem verpflichtet, der Wahrheit entsprechende Angaben zu machen und zu gewährleisten dass etwas funktioniert, wenn es so abgesprochen ist! Da hat man genauso die Pflicht. Der bringt es ja nur aus "ich mag die Farbe nicht"-Gründen zurück.

Freihlich nimm ich das zurück und geb denen das Geld nur mich hats interessiert was es mit dieser klausel kein Umtausch keine Garantie auf sich hat damit ich weiss wenn ich was kaufe was ich gegenüber dem Verkäufer für Rechte habe. Weil viele sich ja auf eben dieses Recht berufen.

EBay - Artikel neu verkauft - jetzt angeblich defekt....

Hallo, hier sind die Juristen mal gefragt.... ich habe eine Fritzbox auf eBay verkauft. Es war ein Austauschgerät, welches mir im Rahmen einer Reklamation vom Internetanbieter ersetzt wurde. Dabei handelte es sich um ein Neugerät.

Dieses Gerät kam nie zum Einsatz und damit es nicht länger "rumsteht", habe ich es auf eBay als Privatverkäufer eingestellt. Es war OVP, die Schutzfolien (blaue Folien) waren noch alle geklebt und die Kabel befanden sich ebenfalls noch in OVP (also mit fester Papierbanderole). Es war also zu keiner Zeit installiert oder gebraucht. Diese Angaben habe ich wahrheitsgemäß gemacht (= Neugerät, OVP, Austauschgerät). Die Fotos dokumentieren auch den Neuzustand. Nach fast 6 Wochen meldet sich der Käufer und behauptet, das interne DSL-Modem sei defekt. Er wolle das Geld zurück.

  1. Ich bin mir keiner Schuld bewusst. Muss ich das Gerät zurücknehmen, auch wenn ich geschrieben habe, dass keine Restgarantie besteht und ich als Privatverkäufer eine solche ausschließe?
  2. Nach so einer Zeit gehe ich davon aus, dass der Käufer das Gerät ausgepackt und installiert hat. Was, wenn der Schaden bei ihm entstanden ist (unsachgemäßer Anschluss, zwischenzeitlicher Überspannungsschaden beim Käufer)?
  3. Weiß jemand, wie eBay, bzw. PayPal in solchen Fällen entscheidet (aller Vorraussicht nach)?

Ich wäre über fachliche und fundierte Antworten sehr dankbar! LG

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Reklamation: Geld zurück

Ich habe bei einem Onlineshop ein Kleidungsstück als Reklamation zurückgesandt, da nach einigen Mal tragen eine Naht gerissen ist (immerhin Kosten v. 100 Euro). Nun hat der Onlineshop den kaputten Artikel zurück und will mir nur eine Gutschrift auf mein Kundenkonto geben. Den Artikel in neu kann man mir nicht zusenden, da er aus der alten Kollektion ist.

Ist das rechtens? Nach §§ 433 ff. BGB hat man bei einer mangelhaften Ware das Recht auf Beseitigung des Mangels oder Neulieferung. Beides will der Onlineshop nicht. Kann man dann nicht die Auszahlung des Gelds verlangen? Ich weiß aber nicht mehr ganz genau wie das war...

Danke für Tipps, was für Rechte ich da habe!!!

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Privatverkauf via eBay Kleinanzeigen: Käufer wirft mir nach Verkauf Defekt vor und möchte sein Geld zurück. Bin Ich im Recht?

Hiermit möchte Ich euch um Rat bitten und euch folgenden Sachverhalt darlegen:

Am gestrigen Tage habe Ich auf der Verkaufsplattform eBay Kleinanzeigen ein Smartphone verkauft. Es handelte sich hierbei um ein Smartphone, genauer: Sony Xperia Z1, welches Ich für eine angemessene Summe inseriert habe. In der Beschreibung des Artikels wies Ich darauf hin, dass es sich hierbei um einen Privatverkauf handele und daher keine Garantie- und Gewährleistungsansprüche für das Gerät tragen kann und werde.

Der Interessent, welcher das Gerät nun kaufen wollte, hat sich zur vereinbarten Uhrzeit bei mir daheim vorgefunden und hat sich kurzerhand über den Zustand des Geräts und des Zubehörs vergewissert und mir schließlich den Betrag, welchen ich für den Artikel vorgesehen habe, gezahlt. Nach nun einem Tag meldet sich besagter Käufer nun per Nachricht bei mir und behauptet, er könnte keine SIM-Karte mit dem Gerät auslesen und wirft mir vor, Ich habe Ihm verschwiegen, dass das Smartphone einen SIM-Lock oder ein Branding habe. Kurzerhand verlangt er von mir, den Artikel zurückzunehmen, da Ich Ihn wohl "ver" haben soll. Leider kann Ich dies absolut nicht nachvollziehen, da das Gerät bis zum Zeitpunkt des Verkaufs absolut einwandfrei funktioniert hat. Ein SIM-Lock war mir zudem nicht bekannt, weswegen ich dies auch nicht in der Beschreibung habe angegeben. Ein Hardwaredefekt ist ebenfalls ausgeschlossen, da Ich am selbigen Tag einige Anrufe getätigt habe und auf eine dringende Nachricht gewartet habe. Daher habe Ich auf die Forderung des Käufers reagiert und Ihn zunächst darauf aufmerksam gemacht, dass ich keine Gewährleistung und Garantie übernehmen könne und er sich sowohl vor Ort als auch telefonisch oder per Nachricht hätte über einen Möglichen SIM-Lock informieren können. Gerne hätte Ich dann Nachforschungen angestellt und mich entsprechend schlau gemacht. Dies hat er aber nicht und hat das Gerät in dem von mir bekannten Zustand erworben. Nun droht mir der Käufer damit, seinen Firmenanwalt und auch eBay Kleinanzeigen mit der Situation zu konsultieren. Die Kosten dafür seien Ihm wohl egal, schreibt er. Darüber hinaus habe er heute einen Handyreparaturdienstleister aufgesucht und einen Kostenvorschlag erstellen lassen, welcher über einen Defekt am SIM-Slot aussagt, welcher wohl seit längerer Zeit bestehen soll. (Genauer Wortlaut: "ich war eben bei einem Reparatur-Service in XYZ für Handy habe mir einen Kostenvoranschlag erstellen lassen. In ihm steht das die Zähnchen die die Sim-Karte auslesen schon länger defekt sind da sich staubpartikel abgelagert haben." Jedoch kann ich diesen Defekt absolut nicht nachvollziehen, da Ich wie beschrieben, noch am selbigen Tage des Verkaufs dringende Anrufe mit dem Handy getätigt habe und die SIM korrekt ausgelesen wurde.

Welche Möglichkeiten bleiben mir und was empfehlt ihr mir in diesem Fall zu tun? Ist der Käufer in der Lage, mir Arglistige Täuschung oder Ähnliches vorzuwerfen?

Freue mich über Hilfe! :-)

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EBay Kleinanzeigen Gegenstand angeblich defekt?

Hallo zusammen,

Ich habe vor ein paar Tagen ein Gimbal der Marke Zhiyun per EBay Kleinanzeigen verkauft. Der Käufer behauptet nun, dass es defekt angekommen ist. Das kann aber eigentlich nicht sein, da ich es selbst vor dem Abschicken nochmal überprüft hatte. Er will nun sein Geld zurück, um es mir dann zurückzusenden und Versandkosten soll ich auch tragen. Ich bin sehr skeptisch, da ich vermute, dass er es ohne Kamera eingeschalten hat und es dadurch kaputt gegangen ist. Angeblich hat die Stabilisierung von Anfang an nicht funktioniert, doch ich hab sogar noch Fotos davon, als ich es am letzten Tag genutzt hatte. Dort erkennt man auf dem Bild, dass die Kamera durch das Gimbal perfekt ausbalanciert ist. Rückgabe etc. hatte ich sicherheitshalber als Privatverkäufer per: "Als Privatverkäufer schließe ich Rücknahme, Garantie und Gewährleistung aus." ausgeschlossen. Was soll ich nun machen? Habe echt keine Lust mich mit Anwälten rumschlagen zu müssen, wenn ich es nicht zurücknehme.

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