Muss ich als Bürokaufmann-Azubi den Garten, das Auto meines Chefs und die Fenster in der Firma putze

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Obwohl es verboten ist, passiert es leider oft, dass Azubis an ihrer Lehrstelle mit ausbildungsfremden Tätigkeiten beauftragt werden. Ausbildungsfremde Tätigkeiten sind Arbeiten, die nicht zum Ausbildungsberuf gehören, wie zum Beispiel Putzarbeiten, Botengänge oder private Arbeiten für den Ausbilder. Was viele Betrieb nicht wissen: Der Ausbildungsbetrieb muss voll für den Schaden aufkommen, falls der Azubi während dem Ausführen von ausbildungsfremden Tätigkeiten einen Arbeitsunfall hat - die gesetzliche Unfallversicherung zahlt hier nicht! Aber nicht nur ausbildungsfremde Tätigkeiten sind verboten, sondern auch ausbildungsfremde Routinearbeiten, d.h. der Azubi wiederholt immer wieder Arbeiten, die er längst beherrscht. Alle Verstöße gegen diese Ausbilderpflicht sind eine Ordnungswidrigkeit und können nach § 102 Berufsbildungsgesetz mit einem Bußgeld bis zu tausend Euro geahndet werden!

Wenn du in deiner Lehre von deinem Ausbilder oder Meister oft zu ausbildungsfremden Tätigkeiten aufgefordert wirst, solltest du dich möglichst schnell zur Wehr setzt, wenn du nicht mehr in der Probezeit bist. Zunächst solltest du immer das Gespräch suchen oder den Betriebsrat einschalten, falls einer existiert. Hilft das nichts, solltest du deinen Ausbildungsbetrieb - nach der Probezeit - schriftlich auffordern, die Berufsausbildung korrekt durchzuführen.(Obwohl es verboten ist, passiert es leider oft, dass Azubis an ihrer Lehrstelle mit ausbildungsfremden Tätigkeiten beauftragt werden. Ausbildungsfremde Tätigkeiten sind Arbeiten, die nicht zum Ausbildungsberuf gehören, wie zum Beispiel Putzarbeiten, Botengänge oder private Arbeiten für den Ausbilder. Was viele Betrieb nicht wissen: Der Ausbildungsbetrieb muss voll für den Schaden aufkommen, falls der Azubi während dem Ausführen von ausbildungsfremden Tätigkeiten einen Arbeitsunfall hat - die gesetzliche Unfallversicherung zahlt hier nicht! Aber nicht nur ausbildungsfremde Tätigkeiten sind verboten, sondern auch ausbildungsfremde Routinearbeiten, d.h. der Azubi wiederholt immer wieder Arbeiten, die er längst beherrscht. Alle Verstöße gegen diese Ausbilderpflicht sind eine Ordnungswidrigkeit und können nach § 102 Berufsbildungsgesetz mit einem Bußgeld bis zu tausend Euro geahndet werden!

Wenn du in deiner Lehre von deinem Ausbilder oder Meister oft zu ausbildungsfremden Tätigkeiten aufgefordert wirst, solltest du dich möglichst schnell zur Wehr setzt, wenn du nicht mehr in der Probezeit bist. Zunächst solltest du immer das Gespräch suchen oder den Betriebsrat einschalten, falls einer existiert. Hilft das nichts, solltest du deinen Ausbildungsbetrieb - nach der Probezeit - schriftlich auffordern, die Berufsausbildung korrekt durchzuführen.

Obwohl es verboten ist, passiert es leider oft, dass Azubis an ihrer Lehrstelle mit ausbildungsfremden Tätigkeiten beauftragt werden. Ausbildungsfremde Tätigkeiten sind Arbeiten, die nicht zum Ausbildungsberuf gehören, wie zum Beispiel Putzarbeiten, Botengänge oder private Arbeiten für den Ausbilder. Was viele Betrieb nicht wissen: Der Ausbildungsbetrieb muss voll für den Schaden aufkommen, falls der Azubi während dem Ausführen von ausbildungsfremden Tätigkeiten einen Arbeitsunfall hat - die gesetzliche Unfallversicherung zahlt hier nicht! Aber nicht nur ausbildungsfremde Tätigkeiten sind verboten, sondern auch ausbildungsfremde Routinearbeiten, d.h. der Azubi wiederholt immer wieder Arbeiten, die er längst beherrscht. Alle Verstöße gegen diese Ausbilderpflicht sind eine Ordnungswidrigkeit und können nach § 102 Berufsbildungsgesetz mit einem Bußgeld bis zu tausend Euro geahndet werden!

Wenn du in deiner Lehre von deinem Ausbilder oder Meister oft zu ausbildungsfremden Tätigkeiten aufgefordert wirst, solltest du dich möglichst schnell zur Wehr setzt, wenn du nicht mehr in der Probezeit bist. Zunächst solltest du immer das Gespräch suchen oder den Betriebsrat einschalten, falls einer existiert. Hilft das nichts, solltest du deinen Ausbildungsbetrieb - nach der Probezeit - schriftlich auffordern, die Berufsausbildung korrekt durchzuführen. www.atubi & Azubine.de

Sorry: www.azubi & azubine.de

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@lenzing42

Danke für die tolle Antwort. Nach langem hin und her ob ich die nötigen Schritte einleite habe ich mich dagegen entschieden, da es ein kleiner Betrieb ist und ein weiteres Zusammenarbeiten wahrschienlich nur bedingt möglich wäre und es eine absehbare Zeit von 2 1/2 Jahren ist und ich dies einfach durchzieh.

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@elute66

Danke für den Stern und viel Erfolg in der Ausbildung.

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Das musst Du nicht, aber Du solltest Dir auch gut überlegen, was Du aus welchen Gründen und mit welchen Konsequenzen ablehnst. Ist es wirklich so schlimm, die Fenster zu putzen? Mich nervt diese Frage, die immer gleich kommt: "Muss man das?" Nicht so viel labern, einfach mal machen. Auch wenn man's nicht muss. Als Gefälligkeit. Du bekommst die Zeit ja bezahlt und musst nicht extra deswegen am Sonntag um 7 aufstehen, oder?

nein aber schon sammstag um 10 für soetwas wie die büroräume streichen gekommen. Zudem tätigkeiten wie das Beete pflegen oder das Bad renovieren.

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Nein, musst du nicht. Schalte man die Handwerkskammer, bzw. die IHK ein. Schildere dort dein Problem und bitte um Diskretion, die brauchen deinem Chef ja nicht auf die Nase zu binden, dass sie wegen dir in seinem Betrieb aufkreuzen. - Eine offene Konfrontation mit deinem Chef könnte für dich leicht dazu führen, dass du deinen Ausbildungsplatz los wirst. Möglichkeiten dazu findet ein "sauerer" Chef leicht...

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