Muss Grundstücksnutzung in den Mietvertrag?

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Hallo discus2b, in Ergänzung meiner VorschreiberInnen darf ich anmerken: Im Mietrecht gibt es kein Gewohnheitsrecht. Es kommt also SEHR darauf an, WAS im Mietvertrag steht. Du führst aus, da sei nichts Genaues und der Vermieter habe dort eine Garage und einen Werkraum. Sollte der Mietvertrag TATSÄCHLICH so rein gar nichts darüber aussagen (z.B. Mietgegenstand ist das...Einfamilienhaus, bestehend aus.....Zimmer usw. und nichts über Garten(-anteil), KÖNNTEN die Nebenkostenabrechnungen ein Indiz für oder gegen eine Gartenmitvermietung bieten: Davon ausgehend, dass das Grundstück EINE Flurnummer hat, schaut Euch die umgelegte Grundsteuer an. Hier ist eine Aufteilung zu erkennen, bzw. eine Beschränkung auf die Fläche des Hauses mit evtl. Nutzflächen um das haus herum vorgenommen worden)? Ist KEINE Aufteilung ersichtlich, KÖNNTE darauf geschlossen werden, dass das gesamte Areal Mietgegenstand ist. Ebenso, wenn bei dem Abwasser (Regenwasser) die Gesamtfläche angesetzt wird. Ggf. könnt Ihr Euch bei der Gemeinde erkundigen. Im Positivfalle solltet Ihr eine Rechtsanwältin/einen Rechtsanwalt vorort beauftragen. Beste Grüße und alles Gute, Michael

Selbstverständlich ist das Grundstück bzw. der Garten hier mitgemietet. Es handelt sich um ein EFH und dort ist der Garten halt immer mitgemietet.

Natürlich darf er das, wenn sich dort seine Garage und sein Werkraum befinden. Ganz offensichtlich ist das Grundstück ja nicht zur exklusiven Nutzung vermietet und überlassen...

Der Vermieter darf ungefragt nicht den mitgemieteten Garten betreten. Es ist Hausfriedensbruch. Oder kommt er auch in das Haus?

Was möchtest Du wissen?