Muss er so Unterhalt zahlen?

8 Antworten

Muss er als Schüler mit Nebenjob Unterhalt zahlen?

Nur wenn er entsprechend viel verdient. Der Selbstbehalt liegt bei 1080€. Die Eigene Erstausbildung hat dabei Vorrang von den Unterhaltspflichten.

Macht er keine Erstausbildung ( d.h. Schule, Lehre, Studium, etc. ) greift die gesteigerte Erwerbsobliegenheit. D.h. er muß sich eine vollzeit Job suchen um den Unterhalt leisten zu können. 

Als Vater eines Kindes besteht für den jungen Mann eine "erhöhte Erwerbsobliegenheit" - das bedeutet, er muss alles ihm Mögliche tun, um wenigstens den Mindestunterhalt für das Kind zahlen zu können.

Von dieser Verpflichtung ist er nur "freigestellt", solange er noch zur Schule geht oder wenn er sich in seiner ersten Ausbildung befindet, bei der er weniger als den "Selbstbehalt" (derzeit 10802 Euro) verdient.

Ist er allerdings kein Schüler/ Azubi/ Student... müsste er sich einen Vollzeitjob suchen o.ä...., um Unterhalt zahlen zu können.

Zahlt er keinen Unterhalt, weil er lieber durch die Welt reisen möchte o.ä..., könntest du für das Kind "Unterhaltsvorschuss" beziehen, der später vom Kindsvater zurückgefordert würde....

nein er muss nicht zahlen, da er in ausbildung ist und geringfügig verdient. somit ist er mit einem einkommen unter 1080 euro nicht leistungsfähig.

wie er seine reisen von seinem geringfügigen job - sicherlich neben bafög u. unter umständen kindergeld?- finanziert, geht dich nichts an und ist seine sache.

wenn er dann im zweiten halbjahr durch die gegend reist, ist das immer noch seine sache er hat ja sicher ferien.

wenn er dann mit seiner schule fertig ist, hat er genug zeit sich auf seine erhöhte erwerbsobliegenheit zu konzentrieren und wenn er dann leistungsfähig ist, auch ab dann unterhalt zu zahlen.

bis dato bleibt dir nix weiter übrig als unterhaltsvorschuss zu beantragen und unter umständen bei bedarf aufstockende leistungen alg2 zu beantragen.

"In Ausbildung" heißt in diesem Falle Schüler?

Er ist bis Juni diesen Jahres Schüler, danach ist er dann fertig und hat seinen Abschluss. Und dann will er reisen, statt Arbeit zu suchen. Aber er wäre doch gezwungen sich einen Job zu suchen um den Unterhalt zahlen zu können? Auch wenn das Amt erstmal einspringt...

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@Vanchiriya

Zwingen kann ihn niemand.

Und er muß sich keinen Job suchen, sondern eine Ausbildung. D.h. er wird mindestens 3 weitere Jahre nicht leistungsfähig sein.

Ohne Ausbildung käme er nämlich gar nicht in den Gehaltsbereich, in dem er überhaupt erst Unterhalt zahlen muß.

Wenn er arbeitet bleiben 1080€ Selbstbehalt bei ihm.

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@Vanchiriya

solange er schüler ist, ist er in "ausbildung"- eben schulische ausbildung. was will er denn mit seinem abschluss machen? redest du vom normalen 10.-klasse-abschluss oder vom abitur?

wenn er dann nach der schule reisen will, dann kann er das tun. zwingen kann ihn keiner zur arbeit zu gehen. man könnte klagen, ein fiktives einkommen irgendwann berechnen - dann könntest du vielleicht mit viel glück einen titel erwirken. der ist dann solange nix da ist, nicht vollstreckbar - aber 30 jahre vollstreckbar. die chance einen solchen titel zu erstreiten, liegen gegen null.

natürlich hat er erhöhte erwerbsobliegenheit, wenn er aber nach der schule, vielleicht noch eine ausbildung machen will - dann stehst du weitere drei jahre auf dem schlauch. will er studieren, dann ist es das gleiche (ich weiß ja nicht ob er abi gemacht hat).

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@Menuett

Ich habe mich doof ausgedrückt - mit Job meinte ich Ausbildung, entschuldige.

Also kann ich damit rechnen, dass das Jugendamt gute 3 Jahre zahlen muss. Aber das, was sie während seiner Ausbildung zahlen, muss er zurückzahlen? Jetzt nur aus Neugier, denn mich betreffen tut das ja nicht.

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@vogelstation

Normaler 10.-Klasse-Abschluss. Was er mit seinem Abschluss machen will, weiß ich nicht. Er hatte früher davon geredet Erzieher werden zu wollen, aber jetzt scheint er einfach "leben" und frei sein zu wollen. Er sagt, er hatte immer nur einen Kopf für eine gesicherte Zukunft, "aber was bringt das, wenn man nicht lebt". Er will wohl was Richtung Musik machen, zumindest klingt es so. Wollte sich dann (nach der eventuellen Reise) bei Talk2Move bewerben, was auch nur ein Studenten-/Ferienjob ist... Weiter hat er nichts geplant, oder mir zumindest nichts mitgeteilt.

Da klagen würde ich auch gar nicht wollen. Viel zu viel Aufwand für viel zu wenig - scheinbar eher so gut wie keinen - Erfolg.

Na, da werde ich ja gerade ein wenig sauer. Erst spuckt er große Töne, will das Kind unbedingt haben, dann heißt es nach einem längeren Kontaktabbruch, dass wir uns des Kindes zuliebe doch vertragen sollen (worüber ich ja auch froh war, denn zerstrittene Eltern sind für ein Kind immer doof). Aber plötzlich hat er gemischte Gefühle dem Kind gegenüber, weil sein Leben nun nicht mehr so läuft wie er es sich gewünscht hat (das typische: Frau, Eigenheim, zwei gemeinsame Kinder). Und jetzt, ja schon kurz vor der Geburt, kommt er damit, dass er noch frei sein will - und haut damit vor den Verpflichtungen ab.

Offiziell zweifelt er auch seine Vaterschaft an und will unbedingt einen Test machen - na meinetwegen, den kann er auch schön alleine zahlen, ich weiß, wen ich bei Geburt angeben muss. Ich dachte mir erst, dass er solche Pläne mit rumreisen etc. macht, weil er ja damit rechnet nicht der Vater zu sein (dadurch verliert er doch auch total den Bezug zum Kind bzw das Kind zu ihm, sollte sich einer aufgebaut haben), aber so langsam beschleicht mich das Gefühl, dass er einfach feige wird und auch schön abhaut vor den Kosten.

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@Vanchiriya

das was er da durch macht ist völlig normal. du bist schwanger, du merkst wie sich das kind bewegt, merkst wie immer größer wird und sich alles verändert. du merkst du wirst mutti und stellst dich stück für stück darauf ein.

um mal für ihn zu sprechen, er merkt garnix. er ist nur jung und doof, ohne gerade perspektiven und ein hans-guck-in-die-luft. unüberlegt gehandelt habt ihr alle beide oder hast du eine ausbildung, einen vollzeitjob und wirst dich und das kind ernähren in zukunft?

bis dato hat er überhaupt keine verpflichtungen. momentan läuft er in die richitge richtung und macht seine schule fertig. ein kind hat er dato nicht und hat somit auch keine gefühle für etwas was nicht existiert. erst wenn er es sieht, anfassen kann und es spürt, wird er sich etwas drunter vorstellen können, dann wirds real für ihn.

wenn er einen vaterschaftstest will, dann darf er darauf bestehen, er trägt eben die kosten. kann er gerne beim jugendamt vortragen.

lass dich nicht weiter auf unsinn ein und regel was du noch zu regeln hast. genieß die schwangerschaft und konzentriere dich nur noch auf dich und deinen bauchzwerg. bastel dir dein nest, mensch jung-mama hast du nix zu tun? geh shoppen und kauf babyklamotten, bastel ein bettchen für  dein kind, besorg dir bilder und kamera, pack deine krankenhaustasche, geh windeln, tücher etc kaufen...

und: für muttis die nix haben und der ex nix geben kann gibts die bundestiftung mutter und kind. dort kannst du erstausstattung und alles mögliche beantragen. geh doch mal zu profamilia und lass dich beraten.

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@vogelstation

Ja, unüberlegt gehandelt haben wir beide, das gebe ich auch ganz offen zu. Ich war gar nicht bereit für ein Kind und steckte mitten in meinem Fachabi. Als die Nachricht von meiner Schwangerschaft kam, waren wir noch zusammen. Er war so begeistert, und seine ganze Familie war es auch (während meine eher entgeistert war). Sie haben mir eingeredet, dass ich eine Abtreibung mit meiner labilen Psyche gar nicht überstehen würde (während meine Familie, jedoch erst einiges später (als meine Entscheidung für mich feststand und ich dieses winzige Wesen in mir bereits ins Herz geschlossen habe) sagte, dass eine Abtreibung eine einmalige Sache ist, die es zu verarbeiten gilt, aber ein Kind eine lebenslange Belastung und somit viel schwieriger für mich wäre). Ich habe ihnen immer mehr glauben geschenkt als meiner eigenen Familie, sie haben mir ja auch glaubhaft gemacht, dass meine Mutter mich nur manipuliert... Hatte dann Angst, tatsächlich durch eine Abtreibung noch weiter in Depressionen etc. zu rutschen. Mein Fachabi musste ich abbrechen als ich in eine Psychiatrie eingeliefert wurde, da ich mit den Fehlzeiten davon und denen des Mutterschutzes das Jahresziel nicht geschafft hätte.

Ich war bei einer ähnlichen Beratungsstelle wie Pro Familia (AWO - Familienzentrum). Den Antrag an die Mutter-Kind-Stiftung habe ich dank ihnen schon abgeschickt und auch das Geld schon bekommen. Und dank der AWO bin ich auch zum JobCenter und habe ALG2 beantragt, mit einem Mehrbedarf für Schwangere. Sonst hätte ich gar nicht gewusst, dass ich ein Recht darauf habe. Meine ganze Familie hat sich schon darauf eingestellt, mich finanziell unterstützen zu müssen - die ärmsten.

Und jetzt muss ich mein Leben neu einrichten. Gucken, was ich mit meinem eher mittelmäßig-schlechten Abschluss (Realschule 3.2, hatte es damals einfach noch nicht kapiert und deswegen nur halb für die Schule angestrengt, darum wollte ich danach mit Fachabi meinen Abschluss verbessern) anfangen kann. Ich befinde mich momentan noch in ambulanter Behandlung, mir geht es aber gut und ich bin gespannt, wie ich mit dem Stress zurechtkommen werde, ob sich vielleicht wieder Anzeichen der Krankheit zeigen werden, oder ob ich stabil genug bin. Ich hoffe, ich schaffe es trotzdem was zu erreichen, womit ich zufrieden sein kann.

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