Muss er seiner Exfreundin ihre gemachten Geschenke zurück geben

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14 Antworten

Bin kein Anwalt, aber meiner Ansicht nach soll er sie einfach ignorieren. Sie ware nicht verheiratet also besteht auch keine PFlicht Güter zu teilen. wenn sie klagt wird sie vermutlich verlieren, da sie das Beziehungsende provoziert hat. Der Kamin könnte eine Ausnahme sein, aber auch da müsste sie dann sowohl die Ausbau- und Transportkosten tragen als auch das Verputzen der hinterlassenen Kaminbaustelle. Wird sich kaum rechnen.

Nein, durch eine sogenannte Schenkung wechselt der Gegenstand den Eigentümer und meist auch den Besitzer. Da dein guter Freund der offizielle Eigentümer und wohl auch Besitzer ist, wobei das keine Rolle spielt, darf er den Gegenstand behalten.

Der Paragraph dazu: BGB § 516

In dem anderen Fall mit dem Kamin, kommt es darauf an wer nun der Eigentümer ist. Der Besitzer ist jetzt dein guter Freund, da er bei ihm angeschlossen ist und er sich in seinem Besitz (also Besitzer) befindet. Der Eigentümer dürfte in dem Fall der Käufer des Kamins sein. Ist der Käufer seine Ex-Freundin, so kann sie dem Kamin zurückverlangen und dein guter Freund ist dazu verpflichtet diesen herauszugeben.

Paragraph: BGB § 985

Ich hoffe ich konnte helfen.

Es gibt ein Sprichwort: Geschenkt ist geschenkt - wiederholen ist gestohlen. Trifft aber leider nicht immer zu. Bei Wertsachen etc. wie Schmuck, Gold kann man es wohl zurueckverlangen. Das Stromaggregat soll er ihr doch wieder zurueckgeben. Ein eingebauter Kamin kann nicht zurueckgegeben werden und auch von ihr nicht zurueckverlangt werden. Wahrscheinlich hat sie kostenfrei in seinem Haus gelebt und keine Miete bezahlt. Die dort von ihr bezahlten und in den Haushalt eingebrachten Dinge, wie jetzt dieser Kamin, kann sie nicht zurueckverlangen. Hatte selber diese Erfahrung und deshalb weiss ich das. Diese Sachen gehoeren zum Haushaltsgut!

oh je sowas gibts immer wieder und zeugt von der Verbohrtheit mancher Menschen. Geschenke zurückfordern kann man schon, ob man sie bekommt ist die andere Frage. Mit einem Geschenk, also einer Schenkung, wird das Eigentum auf den Beschenketen übertragen- alles andere ist Kulanz des Beschenkten

Geschenkt ist geschenkt und da kann auch nichts zurückverlangt werden.

Von welchem Geld ist denn der Kamin bezahlt worden? Wenn er den Kamin bezahlt hat ist die Sache klar - hat sie ihn bezahlt ebenso. Haben den Kamin beide bezahlt muss der eine dem anderen die Hälfte ausbezahlen.

Wenn der Kamin nicht geschenkt wurde, kann sie diesen zurückverlangen. Sofern sie nachweisen kann (Kaufbeleg z.B.), dass sie ihn bezahlt hat. Wenn ich etwas für den gemeinsamen Haushalt kaufe (Möbel etc.) gehören die noch lange nicht dem Partner, nur weil sie in der gemeinsamen Wohnung genutzt wurden. Der Kaufbeleg ist das Entscheidende, würde ich sagen. Geschenke sind Geschenke und bleiben es auch, sofern es nachgewiesen werden kann. Sonst würde ich auch hier sagen, dass der, der etwas gekauft hat, Berechtigter ist.

Andrerseits... was soll der Quatsch. Ich würd's ihr geben und gut. So ein Theater - das wäre mir doch schon zu blöd...

VERBRENNT DAS ZEUGS! muahahahaha

Der Kamin kann sie nach meines Wissens zurück verlangen, allerdings braucht sie dafür auch Unterlagen, welche beweisen, dass sie diesen bezahlt hat.

Geschenke kann sie nicht zurückverlangen - jedoch den gekauften Kamin, oder den Kaufpreis wenn sie den Kaufbeleg noch hat.

Geschenkt ist Geschenkt! Ich würde versuchen mich gütlich zu einigen bzw. wenn ich "schuld" an der Trennung bin vielleicht auch zugeständnisse machen. Da sie Ihn betrogen hat.... Pech gehabt. find

Geschenke, die mit der Absicht einer späteren Ehe gemacht werden, können zurückgefordert werden, wenn diese nicht zustande kommt.

geschenke sind geschenkt und müssen nicht zurück gegeben werden!!!

Soweit ich weiß, kann man nur Geschenke zurück verlangen wenn sie mindestens verlobt waren!

Sarawak 18.07.2012, 15:23

Sorry, aber das ist quatsch :P

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Sarawak 18.07.2012, 15:41
@Broilerbein

Danke, dass du mich auf BGB § 1297 bis § 1302 hingewiesen hast, Quatsch ist es also nicht, das nehme ich zurück und lerne dazu. Dennoch trifft es deine Aussage, zumindest in diesem Fall nicht ganz da laut § 1301 eine ungerechtfertigte Bereicherung durch eine Schenkung hier ausgeschlossen ist, wenn die Verlobung ohne trifftigen Grund annuliert wurde. "Fremdgehen" wäre hier ein trifftiger Grund, sodass in dem Fall keine ungerechtfertigte Bereicherung statt gefunden hat.

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Geschenkt ist geschenkt und wiederholen gestohlen, weiß doch jedes Kind.

geschenkt ist geschenkt!

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