Muss er, oder kann er nachträglich eine Entschuldigung schreiben?

...komplette Frage anzeigen

12 Antworten

Kurz und Knapp: Ein Arzt darf nachträglich überhaupt nichts ausstellen (wenn er das macht dass ist das "unter der Hand") (wenn die Arbeit am Montag angekündigt war dann muss man sich übrigens schon Montag um ein Attest kümmern) )

Warum diskutieren, die aktuelle Rechtslage ist eindeutig

In § 5 Abs. 3 der AU-RL des Gemeinsamen Bundesausschusses in der zuletzt geänderten Fassung vom 19. September 2006 heißt es: „Die Arbeitsunfähigkeit soll für eine vor der ersten Inanspruchnahme des Arztes liegende Zeit grundsätzlich nicht bescheinigt werden. Eine Rückdatierung des Beginns der Arbeitsunfähigkeit auf einen vor dem Behandlungsbeginn liegenden Tag ist ebenso wie eine rückwirkende Bescheinigung über das Fortbestehen der Arbeitsunfähigkeit nur ausnahmsweise und nur nach gewissenhafter Prüfung und in der Regel nur bis zu zwei Tagen zulässig.“

http://www.medical-tribune.de/praxis-und-geld/verordnungen/artikeldetail/ist-krankschreiben-drei-tage-rueckwirkend-erlaubt.html

3

Der Arzt kann zwar in begründeten Ausnahmefällen mal ein Attest nachträglich ausstellen. Aber garantiert nicht für ein Ereignis was schon so lange her ist. Heute ist immerhin schon Donnerstag. Das macht kein Arzt und darf kein Arzt machen.

Nur zu blöd. dass es doch geklappt hat... ^^

0

Eine Krankmeldung darf nicht rückwirkend sein der Arzt wird also keine ausstellen.

Nein, der Arzt kann ohne weiteres nur zwei Tage rückwirkend krank schreiben und auch dazu hat weder der Arzt die Pflicht noch der Patient ein Recht. Grundsätzlich wird dies nur in Ausnahmesituationen gewährt.

Natürlich darf der Arzt rückwirkend ausstellen, wenn auch nur für zwei Tage (wobei es auch da Ausnahmen gibt) und unter bestimmten Vorraussetzungen, die Frage ist, ob er es macht. Wie oben jemand den Gesetzes Text zitierte "... ausnahme und nach gewissenhafter Prüfung...", also im Grunde Sache des Arztes.

Bei gewissen Erkrankungen, zum Beispiel Magen-Darm-Viren oder Ähnliches kann man nicht unbedingt erwarten, dass man noch am selben tag zum Arzt geht. In diesem Fall kann der Arzt auch zurückdatieren, so gilt das Attest quasi ab Tag 1. Verprflichtet ist er dazu nicht, aber die Frage ist hier wohl eher wird es akzeptiert.

Und da lautet die Antwort, ja. Wenn der Arzt für diese Zeit eine Arbeitsunfähigkeit attestiert, dann ist das von der Schule nicht in Frage zu stellen. Auch wenn die Schule das Gefühl hat, der Schüler wäre nicht wirklich krank gewesen.

Nein, kein Arzt darf nachträglich ein Attest ausstellen.

Maximal drei Tage darf der Arzt rückwirkend ein Attest ausstellen.

LG

Da haben die Schüler Pech gehabt. Wer nicht zu einer Arbeit geht braucht immer ein Attest.

Und der Arzt ist Garantiert zu nichts verpflichtet. Der kann ja für das Fehlverhalten der Schüler nichts.

Nein, der Arzt darf die Schüler nicht rückwirkend krankschreiben. Zumal sie ja auch gar nicht beim Arzt waren.

Es ist aber doch allgemein bekannt, dass man, wenn man bei einer Klausur fehlt, ein Attest nachreichen muss.

also kann ich nur eines sagen: grand maleur de kack :D Oder anders: Pech gehabt

Woher "weiß" der Lehrer, daß die Schüler nicht wirklich krank waren?

In der Schule wie im Arbeitsleben gilt, daß man erst ab dem 4. Tag ein ärztliches Attest braucht.

Der Lehrer weiß das, weil die Schüler kein großes Geheimnis daraus gemacht haben und der eine Schüler, der zu Ende geschrieben hat sowieso öfter fehlt, aber bisher auch noch nie bei einer Arbeit.

0

Nonsense. Bei einer angekündigten Arbeit und auch wenn der Lehrer den Verdacht hat dass die Person nicht wirklich krank war darf man ein Attest verlangen Im Arbeitsleben braucht man idR ab dem 3 Tag eine Krankmeldung und viele Betriebe halten es so dass man sofort eine braucht

2

Okay, dann kommt es jetzt wohl auf die Güte des Artzes oder das Verhandlungsgeschick gegenüber des Lehrers an.

er ist zu gar nichts verpflichtet, der arzt.. schon gar nicht nachträglich..und ärzte schreiben auch keine entschuldigungen...

Was möchtest Du wissen?