.......Muss er ein Gewerbe anmelden./Steuerhinterziehung.....?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ein freund von mir vertreibt Nahrungsmittel von PM (Fitline).

Er tut dies wahrscheinlich nicht nur einmalig und vor allem mit der Absicht Gewinn zu erzielen. Daher handelt er gewerblich und muss ein Gewerbe anmelden, sonst begeht er eine Ordnungswidrigkeit (Geldbuße bis 1.000,- € möglich) und ggf. eine Straftat (Steuerhinterziehung).

Zurzeit verdient er neben seinem 40 Stunden job, 850€ monatlich

Was heißt verdient?

Selbständige haben Umsätze und je nach Höhe ihre Betriebsausgaben, haben sie einen Gewinn oder einen Verlust, den sie in ihrer Einkommensteuererklärung in Anlage G angeben müssen. Dieser wird den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit hinzuaddiert.

Ab welcher summe muss man das?

Ab dem ersten Cent.

Ab dem Moment, wo die Absicht besteht damit einen Gewinn zu erzielen.

Kein Mensch hat das Recht in diesem Land Geld zu verdienen ohne, dass der Staat davon erfährt!

Nebenberuflich steuerfrei sind 410,- € im Jahr.

Ich hab ihm gesagt ich glaub ab 10.000 euro im Jahr...stimmt das?

Nein, totaler Schwachsinn!

Lass das Glauben sein.

Vgl.: §§ 14 GewO, 15 Abs. 2, 46 Abs. 2 EStG, 370 AO.

Da er bereits einen normalen Job hat, muss er ab dem ersten Euro seines Nebenverdienstes angeben. Darauf werden dann auch Steuern fällig. Denn entscheidend ist sein Gesamteinkommen. Es spielt keine Rolle, auf wieviele Jobs das Einkommen verteilt ist.

Wenn er das nicht angibt, dürfte das einer Steuerhinterziehung gleichkommen, wo das Finanzamt keinen Spaß kennt.

Da die Einnahmen augenscheinlich auch "auf Dauer" angelegt sind (also nicht einmal 10000€ einnehmen, sondern dauerhaft immer wieder was einnehmen) dürfte hier auch eine Gewerbeanmeldung fällig werden. Allerdings braucht er hier bis 17500€ pro Jahr keine Gewerbesteuer zahlen. Angemeldet werden muss es aber trotzdem.

Allerdings braucht er hier bis 17500€ pro Jahr keine Gewerbesteuer zahlen.

Der Gewerbesteuerfreibetrag beträgt 24.500,- € für Einzelunternehmer.

Umsatzsteuer ist eine andere Thematik. Die 17.500,- € entspringen dem UStG (§ 19).

Der Rest stimmt.

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Über 450 Euro im Monat ist das kein Minijob mehr und muss meines Wissens dann auch angegeben werden. Er muss dann auch als Minijobber gemeldet sein.

So wie es momentan läuft muss er eingestellt und als Arbeitnehmer mit allem Wenn und Aber angemldet werden, oder er muss selber Gewerbe anmelden. Da kann er dann gem.§19 Kleinunternehmerregelung anwenden wenn er unter 17500 Umsatz im Jahr bleibt. Steuerlich wird er aber erfasst.

Alles andere ist nicht legal (so wie es momentan scheinbar ist).


um einen Minijob handelt es sich, wenn Abgaben an die Bundesknappschaft (Minijobzentrale) abgeführt werden.

dies dürfte bei einer gewerblichen Tätigkeit des Betriebsinhabers nicht vorliegen ....

somit ab dem 1. Euro steuerpflichtig fürs Finanzamt ....


Ergänzung:

von wem soll er eingestellt werden?

4
@wurzlsepp668

Jawoll, ist richtig !!


Ergänzung: Von dem, der ihn mit diesem Handel beschäftigt.... aber der wird sich schön raushalten, is klar :-))) Also muss er Gewerbe anmelden.

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Abschreibung von Grundsteuer und Amtsgericht-gebühren in Verbindung mit der Aufteilung von Grund und Boden zum Gebäude?

hallo,

ich habe mal eine frage zum immobilienerwerb und abschreibung.

es geht um die anschaffungkosten, die ja auf grund und boden und gebäude aufgeteilt werden muss. z.b. 80/20

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somit ist der anschaffungspreis 100.000 €.
bei aufteilung von 20 % auf gund und boden, könnten so 80.000 € in 50 jahren abgeschrieben werden. bei 2% sind das 1.600 € pro jahr.

nun meine frag: in diesem vereinfachten beispiel, hat man ja steuern und gebühren i.h.v. 10.000 € bezahlt. kann davon aber auch nur 80% als nur 8.000 € über die laufzeit abschreiben.

ist das korrekt?

und wenn ja ist das nicht logisch etwas falsch? klar, grund und boden kann man nicht abschreiben, aber sollte man nicht die anfallenden grundsteuer zu 100% und nicht nur zu 80% abschrieben dürfen? die steuern usw. sind ja eigentlich sofort "weg" und zwar "komplett". ist ja dann ungerecht, wenn man nur 80% davon absetzten darf. oder sehe ich da etwas falsch?

danke.

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