muss eine Vollzeit berufstätige Frau Unterhalt an ihrem arbeitslose geschiedenen Mann zahlen?

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11 Antworten

Erst einmal muss er Unterhalt für eure Kinder zahlen, wenn sie beide bei dir leben. Da er Hartz 4 bezieht, wird das kaum möglich sein für ihn, den vollen Unterhalt zu zahlen. Solange er nicht zahlt, erbringst du Betreuungs-und Barunterhalt für beide Kinder. Der Unterhalt für die Kinder geht auf jeden Fall vor. Außerdem wenn dein Mann gesund ist, ist er in der Lage zu arbeiten. Bei Trennungsunterhalt sieht es anders aus, aber auch da wird erst der Unterhalt für beide Kinder abgezogen, ein Erwerbsbonus von 10%

diese Satz verstehe ich nicht ganz: 

 Bei Trennungsunterhalt sieht es anders aus, aber auch da wird erst der Unterhalt für beide Kinder abgezogen, ein Erwerbsbonus von 10%

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Selbst wenn die Kinder weiterhin bei dir wohnen würden,wenn du nach Abzug deiner Aufwendungen für deine Beschäftigung und der Berücksichtigung der Kinder noch leistungsfähig wärst,dann musst du einen dementsprechenden Anteil an Trennungsunterhalt zahlen wenn er gar kein Einkommen hat,sonst würde das in die Rechnung mit einbezogen !

Dein Anwalt wird dir das alles genau berechen.

Ja warscheinlich. Aber der Mann müsste ja auch Unterhalt für die Kinder bezahlen, die ja warscheinlich bei der Frau bleiben.

Das ganze kann nur ein Anwalt auseinander nehmen und die Rechte und Pflichten der einzelnen Personen auf und gegenrechnen.

Aber wie kann der Mann die Kinder Unterhalt zahlen, wenn er vom Hartz4 lebt?

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@otmann

Dann zahlt das Jugendamt und er muß es später dem JA zurückzahlen. Wie gesagt geh zum Anwalt lass dich beraten.

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@berlina76

wenn er nachweislich nicht leistungsfähig ist, muss er keinen unterhalt ans jugendamt zurückzahlen.

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@maja11111

Zumal dann erst einmal seitens der Frau ein Antrag auf Unterhaltsvorschuss gestellt werden müsste. Das KANN sie zwar, sie kann es zunächst aber auch erst einmal lassen.

Für den Gatten im momentanen Bezug von ALG II sieht es in der "freiwilligen" Antragstellung auf "Trennungsunterhalt" aber anders aus. Das wird er per Aufforderung vom Jobcenter dann halt MÜSSEN. ( denn mögliche und bedarfsmindernde "Vorrangsleistungen" MUSS er dann in so einer Situation auf Weisung beantragen, bzw. stellen )

Das jetzt nur mal als grundlegende Ergänzung zur Sachlage allgemein. Verzichten darf er auf diese Anforderung / Beantragung gegenüber dem Leistungsbezug von allgemeinen Leistungen der Grundsicherung nicht.

( die exakten Umstände des "Wie und warum" er ALG II bezieht sind in dieser Grundlage erst einmal absolut unberücksichtigt für die allgemeine Ergänzung zum Fragethema )

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