Muss eine Religionszugehörigkeit "offiziell" gemacht werden?

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13 Antworten

Du musst gar nichts angeben. Das hat niemanden zu interessieren. Wie es bei der Lohnsteuerkarte aussieht weis ich nicht. Früher waren die Angaben dort Pflicht.

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Kommentar von Scorch77
27.06.2014, 12:39

Es geht in dem Fall um die Bundeswehr und die nutze die Angaben für Truppenausweis und Erkennungsmarke. Eigentlich würde ich die Religion auch gerne drauf stehen haben, bloß weiß ich eben nicht, ob ich "offiziell" dazugehöre, da ich nach meinem Kirchenaustritt nirgendwo beigetreten bin.

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Die Frage ist grundsätzlich unzulässig, da niemand verpflichtet ist, seine religiöse Überzeugung zu offenbaren. Die Unzulässigkeit kann mit §§ 1 und 7 AGG begründet werden (außer zu Zwecken der Gehaltsabrechnung - dann würde es entsprechend in den Steuermerkmalen stehen - die Angabe einer kirchensteuererhebungsberechtigten Religionszugehörigkeit darf auch zu nichts anderem verwendet werden als zur Gehaltsabrechnung und unterliegt der höchsten Stufe im deutschen Datenschutz)

Wenn Du aber möchtest, dann trage Buddhist ein.

Ich persönlich rate aber davon ab - laß´ diese Frage einfach unbeantwortet.

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Kommentar von Nightstick
29.06.2014, 17:23

Ich würde es auch nicht eintragen...

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Bei Personalfragebogen geht es üblicherweise nur um die Adresse des Kirchensteuer-empfängers, z.B. "röm.-kath. Kirche" oder "evang. Kirche" bei entsprechender Mitgliedschaft. Glaubensfragen interessieren da überhaupt nicht.

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Da gibt es nichts, dem du beitreten koenntest (ausser du wirst Moench). Du bist Buddhist, wenn du nach den buddhistischen Regeln lebst, also Buddhismus praktizierst. Eine Zugehoerigkeit zu einer buddhistischen Gemeinde - aehnelich einer evangelischen oder katholischen Kirchengemeinde - gibt es im Buddhismus nicht. Auch erhebt der Buddhismus keinen Alleinberechtigungsanspruch. Grundsaetzlich koennen aus buddhistischer Sicht auch beispielsweise Katholiken oder Muslime Buddhisten sein.

Du kannst also ruhig eintragen, dass du Buddhist bist. Einen Nachweis dafuer kann niemand verlangen und ausser Moenchen auch kein Buddhist erbringen.

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Da es eine freiwillige Angabe ist, musst Du das gar nicht eintragen. Lass es offen und fertig.

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Religion ist ja nicht nur Christentum.

Aufgrund deiner Taufe bist du zwar weiterhin katholisch (Taufe kriegt man nie mehr los), aber wenn du dich nicht mehr dazu bekennst, sondern im Buddhismus eine religiöse Heimat gefunden hast, dann kannst du natürlich auf den Personalbogen Buddhismus drauf schreiben, wieso nicht?

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Freiwillige Angabe schreibst Du oben. Dann würde ich gar nichts reinschreiben, wenn ich das Gefühl habe, dass es vielleicht Auswirkungen hat, die negativ sind.

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Kommt generell auf den Arbeitgeber drauf an.

Aber in deinem Einzelfall ist das eher Geschmackssache, wie man Buddhismus als Religion definiert. Es gibt ja keine Spalte für Philosophie...

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dir scheints um ein statement zu gehen. dann schreibs halt rein! glaube nicht, dass dich nochmal einer drauf ansprechen wird.

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So lange du dich nur bewirbst, musst du keine Aussage zu deiner Religionsangehörigkeit machen. - Deshalb auch im Personalfragebogen ganz korrekt der Hinweis mit "freiwillig".

Sobald du jedoch bei einem Betrieb eingestellt wirst, musst du als Angehöriger einer kirchensteuerpflichtigen Konfession diese Angabe machen, da sonst der Betrieb nicht die Kirchensteuer abführen kann, wozu er gesetzlich verpflichtet ist. Gehörst du einer anderen Konfession an, wozu auch der Buddhismus gehört, kannst du "konfessionslos" angeben, oder dies durch einen Strich kennzeichnen.

Vorläufig, im Bewerbungsstadium gilt aber für dich "freiwillig".

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Wei Du selbst schreibst ist die Angabe freiwillig. Ich würde einfach das Feld leer lassen.

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ich würde da einfach gar nichts hinschreiben.

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Also ich würde da einen strich hinziehen!

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