Muss eine Reaktion einer Säure mit einem Metall eine Redoxreaktion sein?

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2 Antworten

Mal so gesagt, mir fällt nichts anderes ein.

Üblicherweise wechselt das Metallatom seine Oxidationszahl, wenn es das Metall (also den Metallkristall) verlässt.

Es gibt aber auch Gegenbeispiele, wie https://de.wikipedia.org/wiki/Nickeltetracarbonyl - da hat Nickel die OZ Null.
Allerdings ist Kohlenmonoxid keine Säure.

Sicherlich/wahrscheinlich/eventuell gibt es irgendwelchen Exotenkram, den nicht mal ich kenne, wo Säuren mit Metallen reagieren, und es keine Redoxreaktion ist. Vielleicht kommt mal eine im Studium.

Kein Exotenkram sind aber Säuren, die noch andere Oxidationsmöglichkeiten haben als ihr Proton.
Die nennt man dann oxidierende Säuren. Die bekannteste ist Salpetersäure.

Also lehne dich entspannt zurück, wenn ich dein Niveau richtig einschätze.

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Ja! Eine Säure aus H+ und einem Anion A- nenn ich mal HA, das reagiert jetzt mit Wasser zu
H+ ionen(eigentlich oxonium ionen aber das ist egal)  Ein Metall muss als Elektronenpaardonator reagieren sprich er mussn Elektron an das H abgeben damit es zu Wasserstoff wird also ein unendles Metall M (E°<0,0 V, also das sagt nur dass es Wasserstoff reduzieren kann) reagiert mit HA zu:

2H^+ + 2A^-+M(was zwei elektronen abgibt)->H2+M^2+ +2A^-

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Kommentar von ScienceFan
13.08.2016, 00:09

entschuldigung nein, hab die frage falsch gelesen, es kann eine sein es muss aber nicht sein

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