Muss eine private Krankenversicherung (Debeka) ein schwerkrankes Kind versichern?

9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo,

die Kinder fallen tatsächlich aus der Familienversicherung raus. Sie können nun freiwillig gesetzlich ( ca. 130 € im Monat) oder privat versichert werden( je nach Tarif/ Leistung und Gesellschaft, zwischen 80 und 200 € im Monat). Lena wird von jeder privat Gesellschaft abgelehnt werden. Das müssen die PKV´s sogar tun, denn Sie handeln sich sonst rein kaufmännisch ein Verlustgeschäft ein, die Kosten müßten dann theoretisch von allen Versicherten getragen werden.

Es gibt einen Kontrahierungszwang für Kinder von privat Versicherten, dieser gilt jedoch nur bis zu 2 Monate nach der Geburt. Lena müßte dann also freiwillig gesetzlich versichert werden.

Alles Gute

 

@geldfuchs: Lies mal bitte den § 2 Abs. 3 der PKV Musterbedingungen und dann die Fragestellung noch einmal.

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Normal ist das so, dass wenn ein Elternteil privat versichert ist, dass die Kinder auch in die private Versicherung müssen. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass sie das Kind ablehenen dürfen, denn sie darf ja schon rein gesetzlich nicht ohne Krankenversicherung sein. Was nur passieren wird, ist dass die Beiträge des Vaters explodieren werden.

Lasst Euch am besten von den Versicherungen beraten!

Eine PKV macht oft eine verschärfte Risikoprüfung und ist NICHT verpflichtet jedes Risiko zu akzeptieren. Selbst als Mitarbeiter sollte ich 50 Prozent Zuschlag bezahlen. Ein Kunde war mit dem Schwiegervater im Thermalbad gewesen (auf Gefälligkeitsrezept) und wurde abgelent, weil er das Rückenleiden verschwiegen hatte. 

Private Krankenversicherung bei Debeka als Angestellter und Kind?

Hallo zusammen,

ich bin nicht verheiratet und habe ein Kind. Meine Tochter ist wie meine Lebensgefährtin privat bei der Debeka versichert. Bin Angestellter und kann mich aus finanzieller Sicht privat krankenversichern. Der Versicherungsvertreter der Debeka möchte mich unbedingt dazu bewegen - so habe ich das Gefühl. Und am Besten noch dieses Jahr, da ab 1.1.2013 die Beiträge aufgrund der neuen Unisex-Verträge deutlich steigen werden - sagt er. Nun habe ich trotzdem einen Termin vereinbart bei der er mir die PKV sicherlich schmackhaft machen möchte.

Hat jemand Erfahrung mit der PKV der Debeka als Angestellter?

Ich bin der PKV sehr kritisch gegenüber eingestellt und glaube Versicherungsvertretern generell nur die Hälfte.

  1. In einem ersten kurzen Gespräch bekam ich bspw. auf meine Frage bezüglich der Beitragserhöhungen folgende Antwort: "Wir haben in den letzten Jahren von uns aus keine Beitragserhöhungen gehabt." Das halte ich für absoluten Unsinn! Meine Recherchen im Internet haben da was anderes ergeben. Weiß jemand, wie die Beitragserhöhungen der Debeka in den letzten Jahren waren?

  2. Auch wurde mir gesagt, dass die Erhöhungen für Angestellte und Beamte gleich wären. Das ist doch auch Unsinn oder?

  3. Meine größte Sorge sind die Beiträge der PKV im Alter. Hat hier jemand Erfahrungswerte? Eventuell auch angestellt und privat versichert? Wie steigen die Beiträge tatsächlich?

  4. Unser Versicherungsvertreter sagte auch noch das die Debeka für das Alter vorsorgt und man im Alter Rückerstattungen bekommt sodass man trotz höherer Beiträge bis dahin im Endeffekt wieder das gleiche zahl wie jetzt. So habe ich das zumindest verstanden.

Vielleicht hat mir ja jemand einen guten Rat für das bevorstehende Gespräch mit dem Versicherungsvertreter und/oder kann etwas zu den Punkten 1-4 sagen.

Danke und Gruß,

Mike

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