Muss eine Kündigung mit Einschreiben/Rückschein versandt werden

4 Antworten

Böse Buben behaupten auch gern einmal, dass in dem Umschlag nur leeres Blatt Papier drin war.

Ich bin dazu übergegangen, in wichtigen Fällen ein Fax vorabzusenden (Beweis Übertragungsprotokoll; dort ist ja normalerweise auch eine Kopie des Inhalts abgebildet) und per Einwurfeinschreiben das Original hinterherschicke.

Die ganz Harten stellen mit Gerichtsvollzieher unter Vorlage des Inhalts (Zeuge) zu.

ja. Man muß zwar nicht per Einschreiben kündigen und auch nicht per Rückschein. Aber nur mit Rückschein hast du etwas in der Hand, daß die Kündigung erhalten wurde. Ein Einwurfeinschreiben sagt ja nur aus, daß du es abgeschickt hast. Für Kündigungen ist aber der Eingang maßgeblich, nicht der Stichtag an dem es abgeschickt wurde. In deinem Fall hast du also Pech gehabt, bekommst aber wenigstens das Porto vom Einschreiben zurück

nicht ganz, da du per Einschreiben gekündigt hast, gehe ich mal davon aus, das du rechtzeitig gekündigt hast. Hast du noch eine Kopie der Kündigung in der Hand? Für den Verlust auf dem Postweg kannst du nichts, aus diesem Grund sollte es spätestens auf dem Rechtsweg geklärt werden können, evtl. mit der Post als Zahlender Dritter für Unkosten usw...

Natürlich habe ich eine Kopie der Kündigung. Auch habe ich einen Einlieferungsbeleg. Darum geht es ja nicht, die juristische Abteilung dieser Firma behauptet, der Einlieferungsbeleg dient NICHT als Nachweis

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@skywalker66

und was hätte der Firma in diesem Fall der Rückschein genützt? Den hätte sie auch nur unterschreiben können, wäre der Brief angekommen... Am Besten du fragst einen Anwalt (Erstberatung liegt ich glaub um die 10 Euro)

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@skywalker66

Natürlich gilt der Einlieferungsbeleg nicht als Beweis. Genau so wenig wie ein Rückschein. Die einzig sichere Zustellungsart ist die Zustellung per Gerichtsvollzieher.

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@BesserwissHoch3

''Erstberatung liegt ich glaub um die 10 Euro)''

Erstberatung kann bzw. darf lt. RVG bis zu 260 € kosten.

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@skywalker66

wieso denn nicht? Eine Erfahrung aus dem Leben 2 Anwälte 3 Meinungen... (gilt im übrigen auch für Ärzte...)

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