Muss ein Werkvertrag von einer Universität versteuert werden und wenn ja, wie?

2 Antworten

das muss spätestens in der einkommenssteuererklärung angegeben werden und erhöht das insgesamt zu versteuernde einkommen. aber generell gilt, so weit ich weiß, dass man verpflichtete ist innerhalb von drei monaten nach aufnahme einer derartigen beschäftigung, das dem finanzamt anzuzeigen.

§ 3 Nr. 26 EStG wird im Volksmund "Übungsleiterpauschale" genannt. Die trifft bei Dir nicht zu.

Die 600 Euro sind eventuell Einkünfte aus Gewerbebetrieb. Wenn der ganze Akt eine einmalige Sache ohne Absicht der Wiederholung war, ist die Sache steuerlich uninteressant.

Jemand hat schlecht geparkt aber mein auto passt trotzdem?

Hallo also ich wollte um diese zeit auf unseren öffentlichen parplatz parken. Naja der linke toyota hat normal geparkt. rechts neben ihm war einer frei aber der parkplatz rechts neben dem freien parkplatz hat ein audi eine reifendicke über der linie geparkt, so dass der freie parkplatz sehr eng wurde.

Mein auto hat reingepasst aber der rechts neben mir hat kein platz mehr um die tür zu öffnen. Ich habe angst dass der audi besitzer aus wut kratzer auf mein auto macht. Ich hab das auto fotografiert wie er geparkt hat usw.

Wenn ich morgen kratzer auf mein auto finde werde ich ja wissen wer das war aber ich hätte keine beweise oder? Nur ein verdächtigen mit einem motiv. Kann da irgendwas gemacht werden "falls" es dazu kommen sollte. Oder ist es meine schuld? Ich meine der parkplatz war frei aber nicht wegen mir so eng... um diede uhrzeit findet man auch keine parkplätze mehr.

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Schanklizenz

Guten Tag,

Situation: Studentischer Verein (gemeinnützige e.V.) will auf einer Veranstaltung (Party) in einem Gebäude (zwei Räume + Toiletten) den Getränkeausschank übernehmen (vorwiegend alkoholische Getränke).

Das Gebäude selber gehört der Universität (Körperschaft des öffentlichen Rechts), die Teilkörperschaft (Studierendenrat) hat eine permanente Leihe des Gebäudes von der Universität gestellt. Der Studierendenrat ist der Gastgeber und wir (studentischer Verein) sind von diesem beauftragt für das Catering.

Studentischer Verein versucht durch den Abend durch Ausschank Geld ins Pott zu bekommen um die gemeinnützigen Tätigkeiten der Satzung zukünftig zu fördern.

Fragen:

Inwiefern wird für einen Abend (20:00-3:30 Uhr) eine Schanklizenz benötigt? Gibt es überhaupt Schanklizenzen für einen Abend?

Wie lange dauert der Prozess des Erwerbs einer Schanklizenz (aus bestimmten Gründen ist die Veranstaltung schon am 22.04. und am 21.04. hat das Ordnungsamt erst wieder offen ...)?

Ich kenne mich mit der rechtlichen Situation nicht so gut aus, daher die Fragen.

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175 € Freibetrag für ehrenamtliche Tätigkeit bei Hartz 4?

Die Neufassung des § 11b Abs. 2 Satz 3 im SGB II besagt, dass bei einer leistungsberechtigeten Person die aus einer Tätigkeit Bezüge oder Einnahmen, die nach § 3 Nr. 12,26,26a/b des EStg steuerfrei sind, monatlich ein Betrag von 175 € abzusetzen sind. Bedeutet das, wenn ich bei zwei Nebentätighkeiten, wobei ich von einer 75€ nach § 3 Nr 26 EStg und von einer anderen 100€ Einnahme von einer gemeinützigen Organisation (e.V.) erhalte, dass zusammen die 175€ ohne Abzüge des Jobcenter mir bleiben ? Wer kennt sich konkret aus mit § 11b SGB II und kann meine Frage beantworten?

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Was darf ich als Studentische Aushilfe verdienen?

Hallo ihr Lieben,

ich bin seit paar Monaten als Studentische Aushilfe tätig. Ich habe jetzt meine Dezember Abrechnung bekommen und ca. 9700€ Brutto verdient. Netto waren das ca. 1000€ weniger. Habe im Semester immer 20 Std. gearbeitet wärend den Semesterferien ca.35 Std.

Jetzt habe ich ein wenig bammel das ich die Freigrenze überschritten habe, die laut meines wissen 8400€/11400€ beträgt.

Ich habe kein BAföG.

Jetzt zu meiner Frage:

Was würde passieren wenn ich über diese Freigrenze gekommen bin? Können die mir nachträglich Steuer einziehen?

Falls es noch in der Freigrenze ist lohnt sich eine Steuererkärung? (Weg zu Arbeit ca. 18km)

Liebe Grüße und Danke!

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Übungsleiterpauschale und Freibeträge nach 11-11b SGB II?

hallo zusammen,

ich habe eine Frage hinsichtlich der Freibeträge im Fall einer Übungsleiterpauschale:

Mann, 30, ALG-II-Empfänger, nebenberufliche Tätigkeit in einem Sportverein = 200 Euro monatlich steuerfreie Übungsleiterpauschale.

Laut fachlichen Hinweisen nach §§ 11-11b SGB II steht dort, dass im Fall einer nebenberuflichen Tätigkeit für eine gemeinnützige Organisation oder eine juristische Person des öffentlichen Rechts ein Grundfreibetrag von 2400 Euro jährlich zugelassen sind, d.h. 200 Euro/monatlich werden vom Jobcenter nicht berücksichtigt.

Trifft diese Regelung auf den Mann, 30, zu? Irritiert bin ich nämlich von dem Umstand, dass der Sportverein keine juristische Person des öffentlichen, sondern des privaten Rechts darstellt oder bin ich ganz falsch???

Für Hilfe wäre ich super dankbar,

grüße, m

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Darf die private Nutzung eines Firmenwagen bei Anwendung der 1%-Regel verboten werden?

Ein Arbeitnehmer (AN) erhält beim Einstellungsgespräch die Zusage vom Arbeitgeber (AG), einen Firmenwagen zu bekommen. Nachdem der AN seine Stelle angetreten hat, bekommt er ein älteren Wagen aus dem Firmenpool. Der Wagen wird über die 1%-Regel versteuert.

(Hierzu ist anzumerken, dass ein Teil der beruflichen Tätigkeit die Wahrnehmung von Außendienstterminen beinhaltet)

Nach 14 Tagen übergibt der AG dem AN einen Dienstfahrzeug-Vertrag, der vorschreibt, dass "sich die privaten Fahrten im wesentlichen auf den Weg von der Wohnung zum Arbeitsplatz und vom Arbeitsplatz zur Wohnung zu beschränken haben." Der Vertrag sieht außerdem vor, dass der AN "bei Schäden, die bei privaten Fahrten passieren, voll haftet."

(Anzumerken ist auch, dass der AN auf den Erwerb eines eigenen PKW verzichtet hat, weil ihm die Nutzung eines Firmenwagen zugesichert wurde. Die Anzahl der privat gefahrenen Kilometer liegen DEUTLICH unter den Dienstlich gefahrenen Kilometern.)

Der AN will diesen Vertrag selbstverständlich nicht unterschreiben, zahlt er doch für den Wagen.

Dazu im Netz: Ein geldwerter Vorteil für die private Nutzung ist nicht anzusetzen, wenn dem Arbeitnehmer die Nutzung eines Dienstwagens lediglich für die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte gestattet ist. Das hat der Bundesfinanzhof im Urteil vom 06.10.2011 (VI R 56/10) klargestellt. Leitsätze:

  1. Die Anwendung der 1 %-Regelung setzt voraus, dass der Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer tatsächlich einen Dienstwagen zur privaten Nutzung überlassen hat (Anschluss an Senatsurteil vom 21. April 2010 VI R 46/08, BFHE 229, 228, BStBl II 2010, 848). Denn der Ansatz eines lohnsteuerrechtlich erheblichen Vorteils rechtfertigt sich nur insoweit, als der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer gestattet, den Dienstwagen privat zu nutzen.
  2. Allein die Gestattung der Nutzung eines betrieblichen Fahrzeugs für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte begründet noch keine Überlassung zur privaten Nutzung i.S. des § 8 Abs. 2 Satz 2 EStG.

Ist dieser Vertrag des AG gültig, oder nicht? Wie seht Ihr das?

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