Muss ein Vermieter bei Auszug darauf hinweisen dass er die Kaution für weitere 10 Wochen einbehält?

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4 Antworten

Meines Wissens nach, darf er die Kaution vollständig einbehalten, bis zur Nebenkostenabrechnung, allderdings darf das nicht länger als 6 Monate sein. Daher würd ich sagen, dass das soweit alles okay ist.

Eigentlich sollte die Auszahlung der Mietkaution per sofort erfolgen, wenn bei dr Übergabe keine Mängel oder sonstige Kostenpunkte festgestellt wurden.

Ob mit der hinterlegten Mietkaution die letzte Nebenkostenabrechnung verrechnet werden kann, bestimmst übrigens allein Du. Er ist NICHT berechtigt, dies ohne Deine ausdrückliche Zustimmung zu tun.

Mein Wissensstand ist, dass wenn keine besondere Begründung vorliegt, der VM 50% der Kaution innerhalb vier Wochen erstatten muss. Der Rest kann bis nach der NK.-Abrechnung einbehalten werden. Muss aber den Rest, sofern sich aus der NK.-Abrechnung keine Forderungen ergeben, umgehend auszahlen.

Der Gesetzgeber macht hier keine verbindlichen Vorgaben.

Jedoch ist es schon so, dass der Rückhalt der Kaution die noch ausstehenden Nebenkostenabrechnung tangiert.

Jedoch kann der Vermieter nur in etwa eine Summe in der Größenordnung zurückhalten, wie diese den Abrechnungen (eventuelle Nachzahlungen) der letzten Jahre entspricht, zuzüglich eines Sicherheitsaufschlages.

Somit ist der allergrößte Teil Deiner Kaution eigentlich sofort auszuzahlen.

Verbindliche Auskunft geben Verbraucherschutzverbände oder Mietervereinigungen.

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