Muss ein Teenager der Aufnahme in eine Jugendhilfeeinrichtung zustimmen?

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8 Antworten

Das stimmt.

Der Jugendliche muss zustimmen.

Es macht auch überhaupt keinen Sinn, wenn er nicht zustimmt. Dann haut er ab und dann?

Was sagt denn die Familienhilfe?

Schaltet ihm den Strom ab und wenn er durchdreht, ruft ihr die Polizei.

Die schafft ihn dann in eine Notunterkunft. Vielleicht kommt er da zur Besinnung.

Und wenn nicht - dann sitzt er halt auf der Straße.

Die Jugendlichen wissen ganz genau, dass die Eltern ihre Kinder nicht auf der Strasse sehen wollen - und leben entsprechend.

Das ist aber kein Leben mehr für euch - Zähne zusammenbeißen und heraus mit dem Kerl.

Ein Tritt in den Hintern bedeutet zwangsweise einen Schritt nach vorne.

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Kommentar von MuttiTanni
14.09.2016, 16:02

Das haben wir getan und er ist durchgedreht. er ist jetzt für 10 Tage in einer Einrichtung und ich habe Angst, was passiert, wenn er wieder kommt...

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Tatsächlich würde ich mich zunächst mal dazu entschließen, den Internetzugang zu kündigen. Es gibt tatsächlich auch ein Leben ohne digitale Technik. 

Deine anderen beiden Kinder brauchen es für die Schule? Gut. Setze Dich mit Deinem Partner hin und rechnet aus, ob da nicht aus so eine Flatrate für einen Stick zu geht. Der Stick kommt nach Gebrauch zu Euch zurück und wird von Euch in der Geldbörse aufbewahrt. 

Es lässt sich ja auch der Strom bei ihm abstellen. Wäre eine drastischere Maßnahme. 

Dass er keinen Anspruch auf Taschengeld und Versorgung unter solchen Bedingungen haben kann versteht sich für mich von selbst. Sicherlich habt Ihr im Kühlschrank Lebensmittel. Verhungern wird er also nicht. Und wenn er verdreckt und stinkend durch die Gegend laufen will: 

Haltet es auf jeden Fall aus. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. 

Er wird aggressiv?

Überlegt vor solchen Maßnahmen, ob die anderen Kinder nicht mal eine Weile bei Freunden wohnen können oder Verwandten. 

Überlebt weiter, wo ihr wertvolle Sachen auslagern könnt. 

Und dann lasst ihn alleine toben. Macht Euch einen schönen Abend. Jo. Braucht Nerven. Braucht aber wirklich nur kurze Zeit Nerven. Denn noch ist er erreichbar. Je länger Ihr zögert, je weniger wird er reichbar. 

Ansonsten:

https://www.nummergegenkummer.de/

Persönlich möchte ich mich zu der geschilderten Situation nicht äußern. Denn würde ich auf die vorhandene Fachwelt eingehen wollen, würde ich gegen die Nettikette verstoßen. Du beschreibst eine wunderbar blühende PC-Sucht. Das IST eine Krankheit. 

Ja. Die ist ohne Einsicht schlecht behandelbar. Einsicht entsteht bei jeder Sucht aber erst dann, wenn die betroffene Person vor der Wahl steht: Sterben oder aufhören. 

Nutzt den Link. Und denkt über von manchen Eltern erfolgreich angewandte Maßnahmen ernsthaft nach. 

Ich wünsche Euch ein unterstützendes Umfeld und Nerven wie Stahl :))))

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Hallo 

Die Vorraussetzung für ein Gelingen einer Therapie o.ä. ist immer die Freiwilligkeit des Betroffenen.Denn nur dann erkennt er auch die Zweckmäßigkeit und schaut allen therapeutischen Ansätzen positiv entgegen. Der Betroffene musd AKTIV mitarbeiten!

Du kannst ihn auch nicht zwingen, da er dann in der Einrichtung die Therapie o.ä. verweigern würde. Und entmündigen geht auch nicht,1.hat das viel zu große Folgen,2. ist er ja "gesund" 3.dein Sohn....usw usw.

Aber! : Er bringt euer Leben durcheinander,die Geschwister haben Angst und leiden täglich. Ihr leidet täglich.Die ganze Familie wird krank durch eine einzige Person.

Mein Rat: Es ist schwrr,und es dauert seine Zeit loszulassen....Doch für Euch ,für deine Familie.... Trennt Euch!

Besorgt ihm eine Jugendwohnung.Mach ihm klar,sass alle leiden.Du verlierst ja nicht den Kontakt,nur weil er woanderst wohnt. 

Doch Euch allen tut es soooo gut und Ihr werdet als Familie wieder zusammenfinden! 

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Die Familienhilfe? ist eine Hilfe zur Selbsthilfe.
Wieso hilft dieser Euch nicht aus der Situation heraus?
Zumal die Geschwister merklich unter der Gesamtsituation leiden?
Oder warum ist diese konkret für Euch eingesetzt?

Ganz ehrlich, wenn dieser Euch nicht weiterhelfen kann, würde ich einen Termin beim Jugendamt machen und um einen neuen Familienhelfer bitten, mit der Begründung, das der "Hilfeplan" nicht hinreichend umgesetzt wurde.

Gabs vor Vertragsbeginn Punkte die ihr gemeinsam mit der Familienhilfe erreichen bzw. umsetzten wolltet?

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Niemand kann/darf gegen seinen Willen in eine Einrichtung oder zu einer Therapie gezwungen werden. Nur wenn er eine tatsächliche Gefahr für sich oder andere darstellt, kann man versuchen ihn zwangseinzuweisen oder eben gegen seinen Willen in diese Einrichtung bringen.

Eine Drohung reicht dafür aber auf gar keinen Fall aus. Er muss schon einen mehr oder weniger erfolgreichen Versuch unternommen haben sich oder Anderen Schaden zuzufügen.

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Puuh, das ist hart! Ihr könnt euch als Sorgeberechtigte weigern, ihn zurückzunehmen. Ihr könnt darauf bestehen, das ihr Hilfe braucht. Wenn es einen Hilfeplan gibt, lest nach was ihr als Ziele dort vereinbart habt. Es ist nicht richtig, wenn das JA sagt, dass euer Sohn einverstanden sein muss, wenn er fremd untergebracht wird. Obwohl die Aussichten auf eine Verbesserung dadurch natürlich wesentlich steigen. Wichtig ist, dass IHR bereit seid mitzuarbeiten, denn IHR seid ja die Leistungsempfänger (IHR bekommt die Hilfe zur Erziehung). Wenn alles nichts hilft (manchmal sind die Jugendämter da wirklich hartnäckig, um Kosten zu sparen), dann sagt einfach, ihr hättet keine Kontrolle mehr über euch und hättet Angst, dem Jungen was anzutun.

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Seid ein mal konsequent und setzt ihn vor die Tür. Wenn ihr nett seid könnt ihr ihm ja einen Schlafplatz besorgen und 20 Euro fürs Essen in die Hand drücken. Wenn die Hilfe Sinn haben soll muß er zustimmen, oder er hat keine andere Möglichkeit mehr.

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ICH (auch Mutter) würde das Kind gar nicht fragen, sondern seine Sachen packen und ihn dahin schaffen.

Es kann nicht angehen, dass ein 16jähriger die ganze Familie terrorisiert.

Ruf doch mal in der Einrichtung an.

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Kommentar von Menuett
14.09.2016, 15:11

Und wer zahlt das dann? Das sind locker 3-4000 € im Monat.

Das geht nur bei Fremd- und Eigengefährdung. Wir sprechen hier bei Gefährdung aber von schwerer Körperverletzung, Mord und Totschlag.

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