Muß ein schuldhaftes Verhalten des Arbeitgebers beim Arbeitsgericht berücksichtigt werden?

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1 Antwort

Der Arbeitgeber steht hier in der Pflicht. Erstens obliegt ihm eine Fürsorgepflicht gegenüber dem Arbeitgeber. Darüber hinaus greift meines Erachtens hier das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz. Im Falle einer sexuellen Belästigung greift hier der §4. Dass AGG regelt (§15) entsprechende Schadensersatzansprüche. (http://www.gesetze-im-internet.de/agg/)das Gesetz ist wirklich nicht schwer zu verstehen. Es legt dem Arbeitgeber auch auf, gegen Diskriminierung vor zu gehen.

Die Arbeitnehmerin kann also Schadensersatzansprüche Arbeitsgerichtlich geltend machen, allerdings binnen einer Frist von 2 Monaten.

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