Muss ein Künstler seine Inspirations-Quellen angeben?

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2 Antworten

Eine Quelle muss man nur angeben, wenn man etwas wörtlich zitiert. Das trifft bei einem bildenden Künstler nicht zu. Sein Ausdrucksmedium ist von anderer Beschaffenheit, er als Urheber erzeugt eine Neuschöpfung.

Relevant in diesem Zusammenhang ist auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%B6pfungsh%C3%B6he

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Kommentar von Saragoza
16.03.2016, 21:23

meistens, ..!

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Kommentar von donym65
17.03.2016, 08:34

Ein Künstler ist nicht automatisch Urheber. Ich kenne z.B. einen Fall, da hat der Künstler in einem Buch gelesen dass sich der Mensch in einer Kugel befindet. Dies hat er zum Anlass genommen eine Installation zu machen, wo der Mensch in einer Kugel zu sehen ist, mit diversem Schnickschnack drumherum. In solchen Fällen ist der Künstler doch kein Urheber, sondern ein Nachmacher. Solche Typen lassen sich dann feiern und tun so als stammen diese Ideen von ihnen.

Ich würde es schon sinnvoll finden, wenn Künstler ihre Quellen angeben müssen. Aus meiner Sicht ist das eine Lücke im Gesetz und das Gesetz ist ja dazu da, Menschen vor geistigem Diebstal zu schützen. Ok ist das nicht, was hier momentan im deutschen Kulturbetrieb läuft.

Eventuell sollte man mal eine Internetseite gründen, die diese Künstler überführt bzw. entlarvt. Der Künstler Damian Hirst ist ja auch einer von denen, mit seinem schwarzen Würfel und dem goldenen Kalb, etc.

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Ein Künstler (dito weibl)  ist kein Bürokraten Scherge und daher muss er/ sie zuerst schon mal "nicht viel", was andere als wichtig erachten be-achten, ..!

Aber  vor allem nicht irgendwelchen TÜV-mässigen Vorschriften, Verordnungen und sonstigen Regeln hinterher eiern, die andere aufgestellt haben, die oft zu dumm und eingeschränkt (mental) sind, sich ein freieres Leben vorstellen zu können, etc.

Wie wäre es mit einer "Kunst -Duden-Vorschriften- Sammlung,", also über all das, was man /frau als Künstler tun und lassen darf, auszufüllen im Fall der Fälle, in acht Exemplaren, handschriftlich und jeden Monat bis zum 10. vor Mitternacht einzureichen, beim deutschen Kunst Amt für Ordnung und kreative Sauberkeit??


Na gut:
manche Künstler erzählen/ berichten, (Siehe gängige Talkshows, ..)  auch mal gerne und ausführlich harrkleine Details aus ihrem Leben, um bekannt zu sein und es zu bleiben, (zu werden) auch damit, etc. !?

Grundsätzlich also muss niemand seine Quellen (im künstler. Umfeld) offenbaren, zumal wenn es sich um Kunstwerke handelt, könntest du  dir 
Van Gogh vorstellen, der über die Herkunft seiner Inspirationen referiert?

oder sonst eine bekannte Grösse, (auch posthum besehen) ?

Na also, Gruss BY

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Kommentar von donym65
17.03.2016, 08:26

Ich würde es nicht schlecht finden, wenn ein Künstler erklärt was ihn inspiriert hat. Eventuell würde das seine Kunst sogar aufwerten, das halte ich sogar für wahrscheinlich. Ein Problem damit haben doch nur Künstler die nicht originell genug sind und sich gerne mit fremden Federn schmücken möchten.

Ich finde es jedenfalls nicht gut, dass sich bildende Künstler offensichtlich nicht an die Urheberrechte halten müssen. Zumal Schriftsteller ja auch Künstler sind, ihre Quellen aber alle angeben müssen.

Eventuell sollte man das Kulturministerium mal anregen hier tätig zu werden. Irgendwie ist das ein Misstand der hier momentan in der Kunst herrscht.

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