Muss ein Kleingewerbebetreibender nach der Kleinunternehmerregelung mit einem Umsatz unter 17.500 € im Nebengewerbe ein Betriebsvermögen dokumentieren?

3 Antworten

Japp; besonderes Verzeichnis für Wirtschaftsgüter ab 250 € (netto).

§ 4 III Satz 3 EStG "Die Vorschriften über die Bewertungsfreiheit für geringwertige Wirtschaftsgüter (§ 6 Absatz 2), die Bildung eines Sammelpostens (§ 6 Absatz 2a) und über die Absetzung für Abnutzung oder Substanzverringerung sind zu befolgen"

und die Bewertung von § 6 II EStG sagt:

"laufend zu führendes Verzeichnis aufzunehmen. 5Das Verzeichnis braucht nicht geführt zu werden, wenn diese Angaben aus der Buchführung ersichtlich sind."

Da keine Buchführung ist das Verzeichnis notwendig.

hab gerade was gelesen für die steuer 2017

bis 150 € Sofortabzug als Betriebsausgabe

über 150 bis 410 € Sofortabzug als Betriebsausgabe mit Verzeichnis,oder Sammelposten ohne Verzeichnis

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@SimonaH

Aha - auf einer Seite im Internet, verdammt rechtssicher. Viel Spaß!

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@Bakaroo1976

ok , danke deine Kommentare sind auch nicht hilfreich, schlecht geschlafen?

Bin ich falsch hier bei gute frage oder du????

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@SimonaH

Deine Frage wurde bereits beantwortet. Weshalb dann diese Nachfragen mit Verweisen auf "Quellen", die für die Tonne sind?

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@SimonaH

Einkommensteuergesetz (EStG)

§ 6 Bewertung

...

(2) 1Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder der nach Absatz 1 Nummer 5 bis 6 an deren Stelle tretende Wert von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, können im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage des Wirtschaftsguts oder der Eröffnung des Betriebs in voller Höhe als Betriebsausgaben abgezogen werden, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag (§ 9b Absatz 1), oder der nach Absatz 1 Nummer 5 bis 6 an deren Stelle tretende Wert für das einzelne Wirtschaftsgut 800 Euro nicht übersteigen. 2Ein Wirtschaftsgut ist einer selbständigen Nutzung nicht fähig, wenn es nach seiner betrieblichen Zweckbestimmung nur zusammen mit anderen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens genutzt werden kann und die in den Nutzungszusammenhang eingefügten Wirtschaftsgüter technisch aufeinander abgestimmt sind. 3Das gilt auch, wenn das Wirtschaftsgut aus dem betrieblichen Nutzungszusammenhang gelöst und in einen anderen betrieblichen Nutzungszusammenhang eingefügt werden kann. 4Wirtschaftsgüter im Sinne des Satzes 1, deren Wert 250 Euro übersteigt, sind unter Angabe des Tages der Anschaffung, Herstellung oder Einlage des Wirtschaftsguts oder der Eröffnung des Betriebs und der Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder des nach Absatz 1 Nummer 5 bis 6 an deren Stelle tretenden Werts in ein besonderes, laufend zu führendes Verzeichnis aufzunehmen. 5Das Verzeichnis braucht nicht geführt zu werden, wenn diese Angaben aus der Buchführung ersichtlich sind.

...

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@Bakaroo1976

meine 2.Frage in diesem Forum... könnte mich übergeben.

ok ich bin raus......brauch ich nicht

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@SimonaH

Aber so steht es im Gesetz. Eine andere Antwort ist unzutreffend.

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Inventarverzeichnis ist nicht erforderlich.

Aber: Hast Du Dir mal darüber Gedanken gemacht, ob Du möglicherweise ein Handwerk ausübst und ob die Handwerkskammer dazu gefragt werden muss?

Registrierung im Verzeichnis der zulassungsfreien Handwerke bzw.handwerksähnliche Gewerbe bei der Handwerkskammer ist erfolgt Gewerbekarte erhalten ( Mitgliedsbetrieb der Handwerkskammer )

vielen dank für deine Antwort

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Du musst laufend alle Einnahmen und Ausgaben aufzeichnen.
Abschreibungspflichtige, bzw. fähige natürlich auch.

Zum EÜR Formular ist eine Anlage AVEüR abzugeben.
Darin sind auch bzw. gerade bei Kleinunternehmen die Anlagegüter (Maschinen...) einzutragen und abzuschreiben.

Ab 2018 ist die Grenze für geringwertige Wirtschaftsgüter (sofort als Betriebsausgaben abziehbar) auf 800 Euro angehoben worden.

Meine erste Steuererklärung als Kleinunternehmer (Kleinunternehmerregelung)

Guten Tag liebes Forum,

ich sitze gerade bei meiner ersten Steuererklärung und mir sind jetzt noch ein paar Fragen nicht ganz klar. Ich würde mich freuen, wenn Ihr bei mir ein wenig Licht ins dunkeln bringt.

  1. Ich nutze das Programm WiSO Steuersparbuch
  2. Ich habe alle meine Privaten Daten eingetragen ( Fahrkosten zur meiner richtigen Arbeit und mein Lohn von meinem ersten Job )
  3. Ich hätte bei diesen Eingaben ein Betrag X an Ersattung. Sagen wir mal 600€
  4. Nun hab ich bei Gewerbebetriebe meine Kleinunternehmer Tätigkeit eingetragen. Bei "Betriebseinnahmen als umsatzsteuerlciher Kleinunternehmer" habe ich jetzt meinen Umsatz von 500€ eingetragen.
  5. Nun wurde von meinem Erstatteten Betrag ungefähr 70€ abgezogen. Ist das richtig so ? Das jetzt, wo mein Umsatz von der Nebentätigkeit bekannt ist, mein erstatteteter Betrag schrumpft?
  6. Mich verunsichert der Punkt, dass dort was mit umsatzsteuerlicher kleinunternehmer steht. Normalerweise bin ich doch von der Umsatzsteuer befreit, oder verstehe ich diesen Punkt falsch?
  7. Habe mich nun wegen der Bezingeschichte einmal belesen. Ich kann also die KM Anzahl, die ich zum Kunden gefahren bin, dort als Betriebsausgaben angeben ja? Wenn ich dann als eine Ausgabe es angebe, wächst mein ersatteter Betrag wieder. Ist es gerade so der Sinn, dass man sich so sein Geld wieder zurück holt? Hat es auswirkung auf die 17.500 Grenze?

Ich hoffe ich hab mich verständlich ausgedruckt, wenn nicht, werde ich es nochmal detailierter erklären

vielen Dank für die Information

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