Muss ein Handwerker seinen Angebotspreis einhalten, oder darf er vor Ausführung der Arbeiten vom Angebot

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3 Antworten

Stellen Dienstleister während der Arbeit fest, dass sie die veranschlagten Kosten wesentlich, das heißt, um mehr als 15 Prozent überschreiten, müssen sie dies unverzüglich mitteilen. Auftraggeber können einen Werkvertrag dann zwar kündigen, vereinbarte Teilleistungen, die bereits erbracht wurden, müssen sie jedoch zahlen.

(siehe:http://www.verbraucherzentrale-nrw.de/link216552A.html)

Solange es noch zu keinem schriftlichen Auftrag gekommen ist darf der Handwerker sein Angebot noch ändern. Sollte ein Auftrag von beiden Seiten unterschrieben worden sein muss er seine Einheitspreise einhalten. Am besten während der Bauzeit immer Fragen wie es mit den Massen aussieht, dass man evtl. noch reagieren kann.

Wenn es ein offensichtlicher Rechenfehler oder Aufmaßfehler war, kann er der Kostenvoranschlag korrigieren. Der Kunde kann dann vom Vertrag zurücktreten. Bei uns war es neulich viel schlimmer, als der Fehler angeblich erst nach den Arbeiten bemerkt wurde und der Handwerker nun fast das doppelte an Geld will wie im Kostenvoranschlag steht.

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