Muss ein Getränkemarkt Leergut annehmen?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Leergut ja, aber auch hier gibt es ausnahmen.

Einweg nimmt er eh alles an da es da immer 25 cent drauf gibt und die flaschen gleich zerstört werden.

Bei Mehrweg ist es immer eine Frage des Sortiments, ein Händler muss das nehmen was er im Sortiment hat aber nicht das was er nicht hat.

Auch hier gibts ausnahmen, z.b. Mineralwasser, da ist die Sorte egal hauptsache kiste passt.

Beim Bier gibt es viele Direktlieferanten die nur Ihre kisten zurücknehmen. die großen Logistiker nehmen dies aber nciht zurück. Deshalb kann ein Laden der bestimmte Privatbrauereien nicht führt auch dessen leergut nicht zurücknehmen !

Das selbe gilt bei Sondergrüßem. Bei uns ist z.b. die 1.5 L Mehrweg cola ausgelistet, also nehmen wir davon keine flaschen mehr da wir keine kistne bekommen.

Sollte es jemand besser wissen bitte eine Link zur beweisquelle angeben damit ich es endich mal lese was jeder 2te Bürger behauptet !

Wenn ein Kunde sich unangemessen verhält, kann ihm Hausverbot erteilt werden.

In einem Getränkemarkt hat man ja den Vorteil dass sich das Personal direkt um das Leergut des Kunden kümmert. Meiner Meinung nach könnte man den Kunden ebenso gut auf Discounter oder Supermärkte verweisen, diese haben jedoch meist einen Automaten in den man jede Flasche einzeln stecken muss.

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Die gesetzliche Grundlage für die Rücknahmepflicht ist § 9 der Verpackungsverordnung. Diese Vorschriften sollte eigentlich jeder Getränkeeinzelhändler kennen.

"und sich die Pfandgutschrift Bar auszahlen lässt" ? Sorry, aber genau das ist der Sinn des Pfandgeldes ! Willst du den Kunden etwa mit einem Gutschein abspeisen ? Nee, nee... jeder hat das Recht, dort wo Glaspfandflaschen verkauft werden auch Glasflaschen - egal in welcher Menge - gegen Bares abzugeben. Gleiches gilt für Plastikflaschen.

Mir ist das letztens aufgefallen, dass ein Kunde meinte, er könne das Personal "anmotzen" sich darüber beschweren, dass das Personal zu langsam arbeite. Nachdem sein Leergut nach längerer Diskussion angenommen wurde (andere Flaschenform, anderer Kasten, der Markt verkauft diese nicht) lies er sich den relativ langen Pfandbon erklären und daraufhin Bar auszahlen. - Meiner Meinung nach eine Frechheit.

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@misteruniverse

Vielleicht hätte er euch nicht angemotzt, wenn ihr nicht so lange diskutiert hättet ! Die Flaschenform und Sorte der Kiste ist doch völlig unerheblich. Ihr müsst die Flaschen annehmen und das Pfand in bar auszahlen ! Die Betreiber eures Ladens sollten auch ihre Pflichten kennen und diese Infos an die Mitarbeiter weitergehen.

Wenn ein "Pfandflaschenabgeber" das gesetzlich geregelte Verfahren verlangt, dann ist das keine Frechheit, sondern sein gutes Recht !

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@Geochelone

Kastenform / Flaschenform sind sehrwohl erhebtlich, ein Getränkehandel ist nicht verpflichtet Flaschen anzunehmen die er nicht selber im Sortiment hat (abgesehen von Einwegpfandflaschen).

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