Muss ein Gastgeberland sich an Flüchtlinge anpassen oder umgekehrt?

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19 Antworten

Deine Frage insinuiert, dass die Flüchtlinge verlangen, dass wir uns ihnen anpassen müssen. Das tut niemand. Du musst dich und deine Gewohnheiten also nicht ändern. Sich gegenseitig mit Toleranz zu begegnen reicht völlig aus.

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JA meiner Meinung nach: Da ich als Flüchtling mehr oder weniger in dem Land "zu besuch bin" also nicht vorher da war muss ich mich anpassen! Ich gehe ja auch nicht in Ankara in nen Muslimisches Resturant und bestelle erstmal schön Schnitzel oder a Stück Leberkäs! ;)

Da auch die Flüchtlinge "zahlenmäßig" weniger sind als die schon Einheimischen würde es auch Sinn machen, dass sich die kleinere Gruppe anzupassen hat (falls jemand mit dem Argument behinderte kommt: Die können sich meist nicht anpassen z.B. Rollstuhlfahrer und Treppe...nicht machbar!) aber die Flüchtlinge können es, wenn Sie es denn wirklich wollen!

ABER!!! Wir müssen den Flüchtlingen entgegen kommen mit Integartion, Bildung und auch Verständnis für Ihre kulturellen Grundbedürfnise!

Da müssen solche Sachen wie der fremden Hass und Vorurteile ausgeräumt werden! Aber auch die ständige schönfärberei! Wenn jemand mist baut direkt Ticket in die Heimat!

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Kommentar von atzef
23.06.2016, 10:29

Sie müssen sich an die rechtsordnung halten. Die Forderung nach einer darüberhinausgehenden "Anpassung" ist totalitärer Mummpitz.

Auch in Ankara kannst du in jedem Restaurant Leberkäse bestelle - wirst ihn aber halt nicht bekommen, weil die das zeug nunmal nicht kennen.

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Das ist im Prinzip eine ethische Farge, die keine einheitliche Antwort finden wird!

Viele plädieren dazu, dass die Flüchtlinge sich anpassen müssen. Andere sagen, dass man sich in der Mitte treffen muss. Dann gibt es welche die sagen, dass jeder die Kultur haben soll, die er will. Dann gibt es, wenn auch wenig, die Menschen die meinen, man müsste sich als Gastgeber anpassen.

Im Prinzip kann man das Wort "Gastgeber" weiterverwenden und das Wort "Gast" hinzufügen. Wer passt sich an? Der Gastgeber oder der Gast? So z.B. in einem Hotel, passt sich das Hotel an dich an oder du am Hotel? Also von den Regeln her z.B.

Doch mal bleibt ein Gast länger als gedacht. Vielleicht zieht er ja auch irgendwann ein, wenn man sich besonders gut versteht. Dann gibt es keinen Gast mehr, der Gast wurde zum Gastgeber. 

Ich muss ehrlich sagen, dass ich finde das sich die Gäste (also Flüchtlinge) anpassen müssen. Denn in diesem Beispiel fehlt ein wichtiger Faktor! Der Gast flüchtete beispielsweise vor einem Amokläufer, der auf der Straße um sich schießt. Also verdankt der Gast seinem Gastgeber sein Leben, da kann er sich dann auch anpassen. 

Und Deutschland ist nicht, wie es immer gerne behauptet wird, von Zuwanderern abhängig. Ebenso wenig, wie wir vom Kapitalismus abhängig sind. 

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Kommentar von BellalKhan
22.06.2016, 22:37

Das stimmt alles, bis auf einen Punkt:
Der Amokläufer auf der Straße wurde vom Hotel erst dazu gebracht das zu tun.

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Kommentar von BellalKhan
22.06.2016, 22:37

Also von Gastgeber

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Wenn alle aufeinander zugehen würden, bräuchten wir so eine Frage gar nicht zu stellen.

So denke ich.

Was ich aber sehr betone, wir DEUTSCHEN sind sehr KULTIMULTI.

So, wie man hier meist mit Menschen anderer Nationalitäten umgeht, ist Deutschland ein Vorbild für VIELE!

Ich bin stolz in diesem Land leben zu dürfen.

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Ich denke das Land (in dem Fall Deutschland) sollte schon den Flüchtlinge etwas anbieten an Möglichkeiten Ihre neue Heimat zu gestallten. Man muss schon vorsichtig an die Menschen heran gehen. Wenn man alles knüppelhart bestraft, wird man den Menschen nicht helfen. (ich rede jetzt nicht von Straftaten, sondern von Sachen die bei uns anders sind als beim F in der Heimat)

Auf der anderen Seite muss der Flüchtling auch diese Möglichkeiten annehmen und versuchen sich in die Gesellschaft zu integrieren.

Es kommt also von beiden Seiten.

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Jetzt müsste man Fragen, was verstehst Du unter anpassen?

Die flüchtlinge müssen eingeführt werden in unsere Regeln, Gesetze, Vorschriften, denn die werden wird für Menschen, die von aussen kommen, nicht ändern.

Wenn es um Sitten und Gebräuche geht, dann mögen die Flüchtlinge uns die Ihren zeigen und wir ihnen die unseren und so lernen alle etwas.

Ein Syrer, der mit Gamsbarthut und in eine Lederhose gewandet auf dem Oktoberfest rumläuft, wäre mir ein Graus, ausser er will es unbedingt.

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Ich finde beide müssen. Es ist schließlich auch so, wenn man zum Beispiel zu Hause Gäste hat, dass man es ihnen so angenehm wie möglich machen will, aber dennoch muss sich auch der Gast anpassen beziehungsweise tut es automatisch. Deswegen bin ich der Meinung, dass beide sich dem anderen anpassen müssen.

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Kommt drauf an, was du so alles unter Anpassung verstehst. Ohne Inhalte isses nur ein bloßes Schlagwort, zuweilen auch eine Reizvokabel.

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Eher die Flüchtlinge aber auch das Land natürlich, außerdem amuss sich nicht nur angepasst werden. 

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Es sollte Toleranz geben, auf beiden Seiten aber der Gast sollte sich anpassen. Er kommt ja zu uns und bittet uns um Hilfe, da sollte er auch unsere Regeln befolgen!

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Flüchtlinge müssen schon die Gesetze und Gepflogenheiten des Landes, in dem sie ankommen akzeptieren.

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Kommentar von atzef
23.06.2016, 10:26

Falsch.

Natürlich müssenn sie sich an die gesetze und die rechtsordnung halten. Darüberhinaus aber an keinerlei "Gepflogenheiten". Totalitäre Gesinnungen entlarven sich halt auch in Kleinigkeiten immer wieder selbst.

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Ich denke, alle koennen voneinander etwas lernen, und sollten das beste von allem waehlen. 

Deshalb haben wir ja auch Pizza, Sushi, Yoga und Rockmusik.

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Kommentar von JBEZorg
23.06.2016, 00:15

Aber nicht weil Italiener, Japaner, Inder und Amerikaner als Flüchtlinge nach Deutschland kamen.

Das ist an dem eigentlichen Problem vorbeigeschossen.

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Kommentar von Digarl
23.06.2016, 00:24

Das ist etwas vollkommen anderes! Du kannst Globalisierung und die Einbringung von Dingen in anderen Kulturen nicht mit Flüchtlingen vergleichen! 

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Ein Flüchtling muss sich dem Gatsgeberland genauso anpassen, wie ein Tourist, der auch nicht FKK in einem islamischen Lnad macht.

In einem islamischen Land, laufen auch nicht plötzlich alle nackt herum, nur weil manche Touristen nackt rumlaufen.

Wenn ich zu Besuch bei einer Kollegin bin, die im eigenen Wohnzimmer raucht, muss ich das hinnehmen. Ich bin Gast.

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Beide Parteien müssen aufeinander zugehen. 

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Weder noch.

Jedenfalls in einer freiheitlichen Demokratie mit Rechtsstaatlichkeit und einem Bekenntnis zu unveräußerlichen Menschenrechten

Alle müssen sich an die Rechtsordnung halten - der Rest sind Allmachtsphantasien von dümmlichen Totalitaristen der einen wie der anderen Seite.


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Prinzipiell haben die Gäste eine Bringepflicht. Das Gastgeberland mag etwas Toleranz aufbringen, nur muss es sich nicht für die Gäste verbiegen.

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Kommentar von atzef
23.06.2016, 10:31

Von welche "Bringpflicht" schwadronierst du hier? Alle müssen sich an die rechtsordnung halten. Mehr ist nicht zu bringen.

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Sie kommen zu uns und haben sich an unsere Gesetze zu halten Punkt. Natürlich muss man auch irgendwo n paar Abstriche wegen der Religion oder was weiß ich machen.

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Kommentar von AntwortMarkus
22.06.2016, 22:04

Laut Gesetz haben wir hier Religionsfreiheit. 

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Eigentlich sollten die Flüchtlinge sich anpassen,aber !!

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Ich finde, die Frage stellt sich so nicht. Das ist ein Geben und Nehmen. Toleranz auf beiden Seiten ist wichtig.

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