Muss ein Frequenzumrichter (FU) durch einen Fehlerstromschutzschalter (FI / RCD / RCCB) vorgesichert werden oder ist es egal?

4 Antworten

Fest inteallierte Betriebsmittel brauchn nicht über einen FI abgesichert werden.
Aber: im Zuge des Personenschutzes und unter Beachtung des technischen Fortschritt ist folgendes zu bedenken:
- Du musst die Leitung sowiso absichern und eine Trenneinrichtung vorsehen.
- Früher oder Später wird an dem Betriebsmittel repariert. Ggf. auch unachtsam.
- Ggf. wird die Leitung oder das Gehäuse beschädigt und jemand kann an Spannungsführende Teile kommen.
- Der Kostenunterschied (incl. Installation) einer Leitungssicherung und eines FI mit Sicherungsfunktion (RCBO) ist so gering, dass man eigentlich generell eine RCBO-Absicherung vornehmen sollte. Ausnahmen bilden "Kriegswichtige" Betriebsmittel wie Notbeleuchtung, Rauchabzug, Personenaufzüge aus denen man sich nicht selbst befreien kann.

Woher ich das weiß: Berufserfahrung

Egal ist es nicht ganz... und wie Du untenstehend sicherlich schon rauslesen konntest, muß hierfür ein allstromsenitiver FI eingesetzt werden. Was Du optional machen kannst ist, den FU für ein IT- Netz umzubauen. Hierzu werden i.d.R. vom Herteller (den hast Du nicht angegeben; auch den Typ nicht) mitgeliefert und unter entsprechende Schrauben als Isolation gegeben: Damit deaktivierst Du die Ableitströme über die Netzfilter, die letztlich ja das Problem sind...

Mfg

Der RCD ist für neu installierte, frei zugängliche Schukosteckdosen vorgeschrieben. Nicht installiert werden muss der RCD bei Betriebsmitteln, welche nicht ortsveränderlich sind und einen eigenen Stromkreis haben.

Wenn Du also eine eigene Zuleitung zum FU legst und diesen daran fest anschließt, dann entfällt die RCD-Pflicht.

Dennoch ist es nicht verkehrt, einen RCD zum Eigenschutz einzubinden. Für FU sind aber nur die allstromsensitiven Geräte (Typ B) geeignet.

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