Muß ein Erbschaftsverwalter nach Tätigkeitsbeendigung beim Gericht alles prüfen lassen?

3 Antworten

Der Nachlassverwalter wird zwar auf Antrag durch das Nachlassgericht bestellt; er handelt aber im Wesentlichen frei von Anordnungen dieses Gerichts, muss sich aber an die in § 1985 BGB beschriebenen Aufgaben halten. Dabei haftet er den Nachlass-gläubigern gegenüber für die Orfdnungs,äßigkeit seiner Verwaltung. Das Nachlassgericht kontrolliert seine Maßnahmen nur, wenn ein Nachlaßgläubiger Zweifel an deren Ordnungsmäßigkeit anmeldet. Im Übrigen kann das Nachlassgericht aber auch jederzeit von sich aus die Tätigkeit des Verwalters überprüfen.

Woher ich das weiß:
Berufserfahrung

Ja, ich denke er muss eine “Rechnungslegung“ abgeben, wo in einer sogenannten Handakte alle Ein-und Aus-gaben während der Betreuungszeit inkl. Rechnungen und Quittungen nummeriert aufgeführt sein müssen ...diese kann auch von den Erben zur Einsicht/ Überprüfung verlangt werden.

Einfach mal beim Amtsgericht anrufen und mit dem/r zuständigen Rechtspfleger/in sprechen!

Woher ich das weiß:
eigene Erfahrung

Kommt immer auf den einzelnen Fall an und in welcher Höhe überhaupt vorhandenes Vermögen bearbeitet/verwertet wurde.

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