Muss dies zurückgezahlt werden?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Den muss er dann tatsächlich zurück zahlen.

Wenn ein anderer Mann statt dessen für das Kind aufgekommen ist, dann muss er diesem den Schaden erstatten.

Bist du dir da sicher?Also wenn ein Mann nicht weiß , dass er Vater ist und es nach 5 Jahren auf einmal erfährt , wurde er ja nicht aufgefordert Unterhalt etc. zu zahlen.Und eigentlich kann ja auch der andere Mann einen Vaterschaftstest machen...

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@User48499

Und wenn es wirklich so ist , hat man dann auch einen Selbstbehalt , also muss man dann den Schaden monatlich abezahlen oder wie?

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@User48499

Ja, da bin ich mir sicher.

Warum sollte der andere Mann einen Vaterschaftstest machen, wenn er glaubt zu wissen, dass er der Vater ist?

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@Menuett

Und wenn er es nicht vollständig zahlen kann , muss er dann seine Sachen verkaufen oder werden diese dann entnommen?Das würde ich noch gerne wissen.

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@User48499

Da wird dann eine Ratenzahlung vereinbart.

Wenn große Vermögenswerte da sind, dann kann das bei Rückständen auch gepfändet werden, ist bei Unterhalt aber eher unwahrscheinlich.

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@Menuett

Also wird dann immer eine Ratenzahlung vereinbart?Und was genau ist mit Rückständen gemeint?

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@User48499

Wenn fälliger Unterhalt nicht gezahlt wurde, dann entstehen Rückstände.

Normalerweise wird da eine Ratenzahlung vereinbart.

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@Menuett

Ist aber "fälliger" Unterhalt nicht das , was man bekommt wenn man verpflichtet War zu zahlen , es aber nicht getan hat?Den der Vater wusste ja nicht dass er Unterhalt/Vorschuss etc. Zahlen musste.Also so habe ich es mal gehört.

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@User48499

Ab der Vaterschaftsanerkennung weiß der Vater aber Bescheid.

Und im Falle einer späten Anerkennung entsteht der Anspruch im Moment der Anerkennung. Und zwar auch rückwirkend.

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@Menuett

Inwiefern kann er denn Bescheid wissen , wenn ein fremder Mann für sein Kind die Vaterschaft anerkannt hat , ohne zu wissen , dass er ein Kind hat?Und was genau ist mit dem Anspruch (rückwirkend) gemeint?Also hier ein Beispiel:

Ein falscher Vater nimmt die Vaterschaft eines Kindes an , von dem er nicht der leibliche Vater ist.Nach 10 Jahren Unterhalt zahlen , sind schon 200.000€ Unterhalt/Vorschuss zusammen gekommen und der Mann findet raus , das er garnicht der Vater ist.Nun verlangt er von dem ebenso unwissenden Vater , der nichtmal wusste , dass er ein Kind hat das Geld zurück.Muss der leibliche Vater dann , wenn er nicht genug Geld hat Eigentum wie z.B. ein Auto pfänden oder was passiert dann?

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@User48499

Nach 10 Jahren kommen keine  200 000€ Unterhalt zusammen....

Wenn er nach 10 Jahren als Vater festgestellt wird, dann muss er den Unterhalt gemäß seines Verdienstes zurückzahlen.

Da wird dann i.d.R. eine Ratenzahlung vereinbart. Da man ein Auto fürs Arbeiten gehen braucht, wird das nicht gepfändet.

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@Menuett

Aber muss man es in jedem Fall zurückzahlen?Ich habe mal gelesen , dass man es nur zahlen muss , wenn man leistungsfähig ist , also es überhaupt aufbringen kann.

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@User48499

Das schreibe ich doch die ganze Zeit...

Gemäß des Einkommens wird dann der Unterhalt nachverlangt.

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@User48499

Bzw was passiert , wenn man absolut garnicht zurück zahlen könnte?Wird dann da überhaupt eine ZwangsVollstreckung durchgezogen?Denn wie gesagt ich habe mal etwas von leistungsfähigkeit gehört und das man nicht immer alles zurück zahlen muss.

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@User48499

Liest Du überhaupt, was ich schreibe?

Natürlich musst Du leistungsfähig sein, sonst geht es ja nicht.

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@Menuett

Also wenn man nicht leistungsfähig ist , muss man weder etwas wie z.B. ein Handy verkaufen noch den Betrag  rückerstatten?Bzw nur den Betrag zurückerstatten , den man selber hätte zahlen müssen?

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@User48499

Nein, man muss dann kein Handy verkaufen.

Natürlich nur der Betrag, den man selbst hätte leisten können.

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@Menuett

Okay ich hätte noch eine letzte Frage zu diesem Thema.

Wenn ein Mann dann den Betrag zurückzahlt , den er zahlen musste und ein Monat später bei einer anderen Frau herausgefunden wurde , dass er sich der Vater ist und ein anderer für ihn Unterhalt/Vorschuss gezahlt hat und er dies auch nicht zahlen kann , wird dann mit eingerechnet , dass er davor eigentlich schon von der anderen Frau den Unterhalt mit zahlen musste?

Als Beispiel:

Ein Mann zahlt 100.000€ Unterhalt an einen "falschen Vater" zurück , der für 2  seiner Kinder Unterhalt/Vorschuss zahlte.Dann ein Monat später kommt ein anderer falscher Vater mit 2 anderen Kindern und fordert dort auch den Unterhalt zurück , wird dann mit eingerechnet dass er für 4 Kinder Unterhalt zahlen müsste und kann er dann Unterhalt zuvor zurück verlangen , wenn er in einem Mangelfall wäre und somit dann weniger hätte zahlen müssen?

Und das ist wirklich die letzte Frage dazu ^^.

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@User48499

Das kann ich Dir nicht beantworten.

Zuviel gezahlter Unterhalt muss nicht zurückgezahlt werden.

Ich glaube aber nicht, dass es einen solchen Fall gibt.

Es ist mehr als nur unwahrscheinlich, dass ein Mann 4 ihm unbekannte Kinder zeugt.

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@Menuett

Okay danke für die Hilfe.Ich hätte doch noch eine Frage und zwar wenn man nicht genug Unterhalt zahlen kann also das Amt Unterhaltsvorschuss zahlt , muss der Vater es dann immer zurück zahlen?Also auch wenn er nicht Leistungsfähig ist?Muss er , wenn er nicht genug Geld hat bzw sein Einkommen nicht reicht , sein Eigentum wie z.B. Handy verkaufen?

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@User48499

Wenn er nicht leistungsfähig ist, dann muss er den Unterhaltsvorschuss nicht zurück zahlen.

Es sei denn, er hat sich vom Jugendamt breit quatschen lassen, einen Titel zu unterschreiben. Dann geht das. Das sollte er also einfach bleiben lassen, wenn er nicht leistungsfähig ist.

Nein, wenn sein Einkommen für den Unterhalt nicht reicht, muss er sein Handy nicht verkaufen.

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@Menuett

Okay also wenn ein Mann nicht genug Geld bzw Einkommen hat um den Unterhaltsvorschuss zurück zu zahlen , muss er also kein Eigentum bzw Vermögenswerte pfänden oder verkaufen und nur soviel zahlen , wieviel er kann , auch wenn der Betrag 0€ wäre?Falls ich das so richtig verstanden habe kannst du auch einfach dem Kommentar hier ein like geben oder nochmal ja schreiben , das wärs dann vielen dank für die Hilfe.

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Wenn der Vater kein Unterhalt zahlen kann, bekommt die Mutter Unterhaltsvorschuss.

Unterhalt zahlt der der als Vater eingetragen ist.  

Nein, er ist nur ab dem Zeitpunkt der ersten Forderung verpflichtet und dann auch nur, wenn er leistungsfähig ist.

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