Muss die Pflegekasse die Strafzahlung bei Rücknahme des Höherstufungsantrages trotzdem bezahlen?

2 Antworten

Liegt das Verschulden eindeutig bei der Pflegekasse, so hätte diese die Strafzahlung zu leisten, sofern ein Pflegestzufenbescheid zu diesem Antrag erstellt wurde.

Da ihr den Antrag jedoch zurüchgezogen habt, muss die Kasse nicht zahlen.

Nachträgliche Festsetzung der Pflegstufe

Hallo zusammen. Ich habe am 21.2.12 einen Antrag auf Festsetzung einer Pflegestufe für meinen Vater als dessen gerichtliche Betreuerin gestellt. Meine Mutter sollte für ihre Rundum-Betreuung Pflegegeld bekommen. Nach drei Wochen bekam ich von der Pflegekasse Formulare zugesandt, welche ich umgehend ausgefüllt zurückgesandt habe. Kurz darauf bekam ich vom medizinischen Dienst einen Terminvorschlag für den 5.4.12, den ich bestätigt habe. Am 3.4.12 ist mein Vater umgekippt und ins KH gekommen. Am gleichen Tag habe ich den medizinischen Dienst informiert. Der dortige Arzt gab an, sein Auftrag reiche nicht für eine Begutachtung im KH. Ich möge bei der Pflegekasse einen Antrag auf Begutachtung im KH stellen. Dies habe ich am gleichen Tag getan. Es kam jedoch keine Reaktion. Also habe ich am 9.4.12 dort angerufen. Der Sachbearbeiter teilte mit, dass keine Begutachtungen im KH durchgeführt werden. Ich möge mich melden, sobald absehbar wäre, ob mein Vater entlassen wird und wohin. Sollte ein stationärer Aufenthalt in einem Pflegeheim notwendig werden, könne kurzfristig eine vorläufige Einstufung in die Pflege erfolgen. Der Gesundheitszustand meines Vaters legte nämlich zu diesem Zeitpunkt den Verdacht nahe, dass meine Mutter die Pflege allein nicht mehr schaffen würde. Am 11.4.12 ist mein Vater im KH gestorben. Daraufhin habe ich dies der Pflegekasse mitgeteilt und um nachträgliche Festsetzung gebeten. Gestern bekam nunmehr meine Mutter einen umfangreichen Fragebogen zugesandt mit einem Anschreiben, dass ein Arztbericht seiner Hausärztin und ein Entlassungsbericht (!!!!!) für die Zeit des KH- Aufenthaltes vom 3.4. bis 11.4. eingereicht werden soll. Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei Tod des Patienten automatisch ein solcher Bericht erstellt wird. Deshalb stellt sich mir die Frage: Ist dies zum einen die Aufgabe meiner Mutter oder müsste dies die Pflegekasse -welche alle notwendigen Anschriften hat- selbst bei den Ärzten einholen? Zum anderen: Die private Krankenversicherung ist mit seinem Tod erloschen. Wer zahlt die jetzt entstehenden Kosten für die Berichte? Die Hausärztin meines Vaters gab an, sollte mein Vater vor der Begutachtung sterben, müsste die Pflegekasse nachträglich Pflegestufe 2 gewähren. Die entsprechende gesetzliche Bestimmung finde ich jedoch nicht. Ist dies denn zutreffend? Für Ihre Hilfe wäre ich sehr dankbar. Gruss Britta

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Wie viel Einfluss hat der MDK?

Hallo!

mich würde mal interessieren, wie viel Einfluss der MDK auf Entscheidungen der Krankenkasse hat. Wenn man beispielsweise einen Antrag auf eine Operation in einer Privatklinik stellt, der MDK diesen Eingriff auch genehmigt, aber die Privatklinik nicht als notwendig sieht, sondern auf Vertragskrankenhäuser verweist... darf die Krankenkasse dann trotzdem genehmigen oder muss sie auf den MDK hören? so im sinne einer Einzelfallentscheidung.. (gesetzliche kk)

Vielen Dank für eure Antworten! :-)

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Frage zur restschuldversicherung und Arbeitsunfähigkeit

Hallo.

habe heute Post von meiner Restschuldversicherung bekommen das mein Antrag zur übernahme der Kreditrate auf Arbeitsunfähigkeit bewilligt wurde. Nu musste ich am 24.04. zum MDK und da wurde mir bestätig das ich in meinen erlernten bzw. meine ausgeübten berufe Arbeitsunfähig bin und das mir geraten wurde beim Arbeitsamt eine umschulung bzw. weiterbildung in anspruch nehmen soll. Muss die versicherung nu trotzdem zahlen obwohl ich nicht mehr krankgeschrieben bin???

Würde mich freuen wenn mir einer was zu sagen kann bzw. helfen kann. Danke schonmal im Vorraus

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Krankschreiben lassen nach Kündigung, Angst vor MDK

Ich habe meinem Chef vor ca. 3 Wochen mitgeteilt, dass ich bei der DRV einen Antrag auf stationäre Reha gestellt habe wegen einer Essstörung. Nun habe ich am 31.05. die Kündigung aus betrieblichen Gründen zum 30.06.2013 bekommen. Es stimmt, dass die Auftragslage im Moment nicht so gut ist, aber ich glaube trotzdem, dass ich wegen der anstehenden Reha gekündigt wurde, da sie bestimmt mind. 8 Wochen dauern wird und der Betrieb recht klein ist, 4 Mitarbeiter. Mir gehts damit jetzt noch schlechter als vorher und mein Arzt würde mich auch krank schreiben. Ich habe aber Angst vor dem MDK, da mein Arbeitgeber den vor einiger Zeit auch bei jm. anderem bestellt hat. Was soll ich nur tun?

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Einstufung in höhere Pflegestufe - trotzdem muss man mehr bezahlen?

Meine Tante ist ein Pflegefall und wurde nun von Pflegestufe 2 auf Pflegestufe 3 hochgestuft. Also zahlt die Pflegekasse mehr. Aber das Heim will nun einen viel höheren Betrag in Rechnung stellen wegen der Hochstufung. Also im Endeffekt zahlt meine Cousine jetzt mehr als vorher, was kann man da tun? Kann man wieder runter stufen?

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