Muss die Freistellung nach der Kündigung bezahlt werden?

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4 Antworten

Bei einer Kündigung darf der Arbeitgeber Dich bis zum Ende der Kündigungsfrist nur freistellen (d.h. von der Verpflichtung zur Erbringung Deiner Arbeitsleistung entbinden), wenn das arbeits- oder tarifvertraglich so vereinbart wurde oder wenn der Arbeitgeber ein berechtigtes Interesse daran hat.

Denn - wie DerHans bereits richtig geantwortet hat - der Arbeitgeber ist verpflichtet, Dich zu beschäftigen und zu bezahlen.

Während einer Freistellung hast Du weiterhin Dein Entgelt zu erhalten, so als ob Du tatsächlich arbeiten würdest; er darf allerdings eventuell vorhandene Überstunden/Plus-Stunden auf die Zeit der Freistellung anrechnen.

Noch offene Urlaubsansprüche darf er nur dann anrechnen, wenn die Freistellung als "unwiderruflich" erklärt worden ist. Ohne eine solche Erklärung - oder wenn die Freistellung "widerruflich" ist (Du also jederzeit während der Freistellungsphase wieder zur Arbeit beordert werden kannst) - darf der Arbeitgeber offene Urlaubsansprüche nicht anrechnen, sie müssen dann ausgezahlt werden.

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Während der Kündigungsfrist ist der Arbeitgeber ebenfalls verpflichtet, dich weiter zu beschäftigen und zu bezahlen. Bei einer Freistellung muss er trotzdem zahlen. Nur noch ausstehender Urlaub kann auf diese Zeit verrechnet werden.

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Du musst bezahlt werden so als wenn du Urlaub hättest aber ohne Urlaubsgeld.

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Wurdest du gekündigt oder freigestellt?

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Sogeking00 14.03.2016, 23:12

Wurde gekündigt

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Sandy1089 14.03.2016, 23:14
@Sogeking00

Also du wurdest gekündigt und bis die Kündigungsfrist vorbei ist freigestellt, wenn ich das jetzt richtig verstanden habe? 

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