Muss die eigene Familie zwangsläufig für einen slbst von Wert sein?

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9 Antworten

Biologische Verwandtschaft führt nicht zwingend zu emotionaler Bindung. Warum auch? Eine Verpflichtung dazu ist kleinbürgerliches Gerede. Aus der geneigten Forschung sind uns einige Faktoren bekannt, die zu Verbundenheit führen (können). Diese entziehen sich zum großem Teile unserem Einflusse und Zugriffe. Siehe dazu die Entwicklungsgeschichte. Also auf keinen Fall ein "schlechtes Gewissen" einreden. Du bist Mensch und kommunizierst. Das ist alles (und genügend).

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Das bedeutet nicht viel. Der Zweck der Familie ist Schutz zu bieten und (bei Minderjährigen) sie zu versorgen. Das muss keine emotionale Verbindung mit sich ziehen, obwohl das oft passiert. Der einzige Grund dafür ist wenn die Eltern dem Kind die eigenen Werte anerzogen haben und die Kinder deshalb die selben Werte vertreten wie die Eltern, was aber meist mit wenig selbst nachdenken einhergeht, denn ansonsten würden die Kinder selbst die richtigen Werte erkennen (nicht weil die Werte der Eltern falsch sind, sondern weil jeder Mensch andere Werte vertritt).

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TyDurden. Interessante Aussage. Deine Familie bedeutet Dir nichts, nur wenn Du von ihr etwas brauchst... Mach dasselbe mal mit Deinem Freundeskreis. Dann wirst Du sehr bald merken wo der Wert der eigenen Familie liegt. Das Leben zeigt sich danach bestimmt auch bei Dir nicht mehr als Momentaufnahme. Vielleicht ist Einsicht irgendwie altersabhängig. Solltest Du aber irgend einmal aus Krankheitsgründen oder was auch immer, Pflege oder Hilfe brauchen, dann könnte es auch für Dich schön sein, den Wert einer Familie geniessen zu dürfen. Ob mit oder ohne Herz. Frag nochmals beim Freundeskreis. Der eine oder andere hat da sicher Erfahrung.

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hey,

die Frage ist in der Tat sehr Philosophisch. welche Menschen dir wie viel bedeuten, kannst du ja nicht selbst bestimmen. Es sind Gefühle, die dich da leiten... Und dass Diese nicht logisch sind, ist ja den meisten bekannt (Liebeskummer, Herzschmerz des Vermissens). Ich selbst habe seit mehr als 10 Jahren keine Verbindung zu meiner Familie und fühle mich unheimlich wohl. An keinem Tag habe ich es bereut weg zu gehen... trotzdem sehe ich das alles nicht mit Wehmut... die Zeit mit meiner Familie ist ein Teil meines Lebens, der nun ab geschlossen ist!!

Zu Gefühlen jeglicher Art kann man sich nicht zwingen (lassen).

von da her - mach was dein Herz dir sagt und du machst das Richtige!!

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Nein, die eigene Familie muss keineswegs von Wert sein. Eine Antwort, die eigentlich klar sein sollte. Blut sollte niemals dicker sein als Wasser. Wenn Verwandte einem selbst nicht sympathisch sind und/oder die eigenen Werte nicht teilen macht es keinen Sinn sich in Gesellschaft solcher Menschen aufzuhalten.

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TyDurden. Der Familiensinn ist das Kernstück des Lebens. Es ist sozusagen eine Sache von Nehmen und Geben. Nehmen ohne zu geben, nennt man profitieren und dieses auf die Spitze treiben wäre dann Abzokke. Wer die Bedeutung dieses Nehmen und Geben noch nicht verstanden hat, ist in seiner menschlichen Entwicklung zurückgeblieben. Wenn sich jemand absichtlich von diesem Kernstück des Lebens zurückzieht, kann man bei dessen Entwicklung ruhig von verminderter Intelligenz sprechen. Sobald man dies selber merkt, ist es möglich an sich zu arbeiten und seinen Rückstand "aufzuarbeiten". Manchmal können sogar Freunde helfen das Leben wieder "ins Lot" zu bringen. Dann sind eigentlich bereits viele Voraussetzungen gut. Der Familiensinn ist ungeachtet des sozialen Status, der eigentliche Wert im Lebens. Diesen zu erhalten und weiter zu entwickeln, bedeutet im Leben in der richtigen Spur auf dem richtigen Weg zu sein.

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Kommentar von deeMac
23.10.2012, 18:33

@hadiz_TyDurden ist nicht zurückgeblieben sondern Mensch. Kernstück des Lebens, bitte belegen. Wem hier Mangel an Intelligenz zu bescheinigen ist, bleibt offen. Da ist kein Rückstand. TyDurden bedarf nicht des ins "Lot bringens". Werte sind Nützlichkeitserwägungen und Willkürentscheidungen. Auf dem richtigem Wege zu sein? Wo ist der allgemeingültige Maßstab? Empfehlung: Bücher zur Entwicklungsgeschichte. Aber trefflich ist - Nichtwissen erlaubt alles.

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Kommentar von TyDurden
23.10.2012, 20:32

Ich glaube, dass die Familie nicht zwangsläufig die zentrale Rolle im Leben spielen muss, die du ihr zuschreibst. Sicherlich kann sie das tun, aber ich glaube, dass man den Zweck der Familie, auch z.B. auf den Freundeskreis verlagern kann. Und das es von nicht vorhandener Intelligenz zeugt, die allgemeine Bedeutung der Familie in Frage zu stellen und sich selbst zu fragen, was sie einem ganz persönlich bedeutet, kannst du mir ja nochmal erklären.

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Nein, meine Eltern und Geschwister können mir nicht völlig egal sein. Aber diese Familien-Kaffee-Sitzungen finde ich gruselig, denn mit den meisten Verwandten habe ich herziich wenig zu tun.

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Klar kann das sein.

Nur wenn deine Familie dir nichts bedeutet, solltest Du so konsequent sein und dich auch nicht an sie Wenden, wenn Du dadurch einen Vorteil hast.

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Vielleicht kommt dir das momentan nur so vor. Aber wenn einer von ihnen stirbt(hoffe jz nicht) dann wirst du wissen ob du sie liebst. Schonmal bei einer beerdigung dabei odergeliebtes haustier tot?

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