muss die AOK mir volles krankengeld zahlen wenn ich nach 3 jahren wieder die selbe krankheit habe?

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1 Antwort

Das Krankengeld wird ohne zeitliche Begrenzung gewährt, für den Fall der Arbeitsunfähigkeit wegen derselben Krankheit jedoch für längstens 78 Wo. innerhalb von 3 Jahren. Nach Beginn eines neuen Dreijahres-Zeitraumes besteht wegen derselben Krankheit ein erneuter Anspruch auf Krankengeld, wenn der mit Krankengeldanspruch Versicherte in der Zwischenzeit mindestens 6 Monate wegen dieser Krankheit nicht arbeitsunfähig und erwerbstätig war bzw. der Arbeitsvermittlung zur Verfügung stand.http://www.stmas.bayern.de/fibel/sf_k060.htm

http://de.wikipedia.org/wiki/Krankengeld

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Das wußte ich ja noch gar nicht: wer zahlt denn nach den 78 Wochen?

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@anjanni

@anjanni Dann geht es so weiter,nach Googlesuche: "Krankengeld läuft aus " habe ich das gefunden:

http://www.krebs-kompass.org/forum/showthread.php?t=25260

"..nach dem Krankengeld bekommt man vom Arbeitsamt für ein Jahr Arbeitslosengeld 1. Das hätte dir deine Krankenkasse auch mitteilen müssen. Du solltest also so schnell wie möglich zum Arbeitsamt gehen."

"Danke für die schnelle Antwort. Beim Arbeitsamt werde ich mich auch informieren. Allerdings muss ich dazu sagen dass mein Beschäftigungsverhältnis zu meinem Arbeitgeber noch besteht." "Doch nach dem Krankengeld ist die Agentur für Arbeit zuständig. Hört sich paradox an, aber es ist so. Im Endeffekt bist du ja nicht vermittelbar. Da für die Zeit zwischen Krankengeld und evtl. Rente eine Lücke ist, hat man das dann der Agentur für Arbeit zugeschustert.."

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@Siam1

http://www.cicatrix.de/_forum/thema.php?board=2&thema=27

Bevor man den Anspruch auf Krankengeld verliert bekommt man auf jeden Fall ein Schreiben von der Kasse. Meist wird man dann zum med. Dienst geschickt, der entscheidet ob Besserung eintreten kann bzw. wird oder ob ein Rentenantrag gestellt werden muss. Ist die Versicherte arbeitslos ist das Arbeitsamt, ansonsten das Sozialamt für diese Fälle zuständig.

Die Fälle seien immer schwierig, es gibt oft Einzelfallentscheidungen.

Will man den ganzen Folgen entgehen, muss man mindestens 6 Monate zur Unterbrechung "gesundgeschrieben" werden. Das Krankengeld soll damit nicht die Funktion einer Dauerrente erfüllen so heißt es.

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@Siam1

X ist seit Mai 2007 infolge einer schweren Krankheit (mit erfolgter OP) krank geschrieben. Nun läuft Mitte Oktober ihr Krankengeld aus. Sie wird weiterhin arbeitsunfähig sein. Die Krankenkasse teilte ihr nun mit, sie solle sich bei der Agentur für Arbeit melden. Kann mir/ uns jemand erklären wieso? Sie ist doch nicht arbeitssuchend. Wie gehts denn finanziell weiter?

sie wird alg1 nach sgb III, §125 erhalten. in der tat, sobald sie das datum der aussteuerung kennt, muss sie sich bei der afa melden. sie wird dort schweigepflichtsentbindungserklärungen unterschreiben müssen, damit der ärztl. dienst der afa informiert werden und das folgende in die gänge leiten kann ggfalls wird die afa sie begutachten (nach aktenlage) und wenn das gutachten aussagt, sie sei voraussichtlich auch die nächsten 6 monate nicht arbeitsfähig, muss sie einen antrag auf rente wegen erwerbsminderung stellen. sollte das gutachten wider ärztl. aussage arb.fähigkeit aussagen, kann und mus s sie widerspruch einlegen. dann erfolgt gutachten mit einbestellung

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@Siam1

der dazugehörige Link:http://tinyurl.com/5uswbj

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@Siam1

http://www.123recht.net/forum_topic.asp?topic_id=123318&ccheck=1

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und nicht zu vergessen Gute Besserung

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