Muss der Zahnarzt Amalgam als Füllstoff nehmen?

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11 Antworten

es ist der große betrug unserer sozialsysteme: obwohl zahnärzte kassenverträge haben, bieten viele von ihnen keine kassenleistungen (wie amalgam) an, weil sie der meinung sind, dass das giftig oder sonstwie ist.

eigentlich sollte die kasse solchen ärzten den vertrag kündigen.

und es ist leider so, dass du als kassenpatient sogar für eine füllung zahlen musst, weil der arzt kein amalgam verwendet, obwohl nur diese von der kasse bezahlt wird. eigenartig.

interessant ist ja auch folgende beobachtung: die zahnärzte, die vor dem degussa-urteil jahrzehntelang amalgam verarbeitet haben, machen heute eine menge geld, um das gelegte amalgam mit fragwürdigen methoden zu ersetzen.

zahnärzte sind unternehmer geworden. sie kaufen materialien ein und müssen natürlich schauen, dass sie auch einen (kleinen) zuverdienst haben. das zahlt dann der patient.

übrigens steckt hinter der amalgam-verteufelung eine lobby. wäre amalgam weiß, würde sich kein arzt über das quecksilber gedanken machen. es geht hier einzig und allein um die farbe ...

jedes medikament hat seine nebenwirkungen ... und die weißen füllungen sind bei weitem nicht so erprobt wie amalgam.

ich würde dir raten einen "seriösen" zahnarzt zu finden, der amalgam verarbeitet.

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Kommentar von SuperB18
22.06.2016, 01:41

Das mit der Lobby würde ich sofort unterschreiben! Danke für die Antwort!

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Ich kenne keinen  ZA, der noch bei neuen Füllungen Amalgam verwendet.

Eigentlich muss er das natürlich auch vorher sagen, aber ich glaube, mittlerweile gehen die so davon aus,d ass man das Thema schon seit Jahren mitkriegt, dass sie es ggf. etwas spät sagen.. also nicht aus böser absicht, sondern weil meist jeder kein Amalgam mehr will.


Ich war letztens sogar ganz positiv überrascht, dass neuer ZA nach Umzug nicht wieder wild debattierte, dass er mir die zwei noch erhaltenen guten Amalgam-Plomben sofort tauschen will.

Im Endeffekt ist d er Preis,d en er bei Dir veranschlagte, ein normaler Preis  dafür.

Ich würds zahlen, aber ihn schon (freundlich!) darauf hinweisen, d ass er natürlich immer vorher über die Zuzahlung informieren muss. (muss er nämlich.) Ggf. wär das auch ein Grund,d en ZA zu wechseln.

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Blei?! das wär noch das harmloseste, da ist Queksilber drin. Kein normaler Mensch will das heutzutage noch im Mund haben! Da nimmt man härtbare Keramikfüllungen. Diese sind heutzutage dem Amalgam in Sachen Haltbarkeit ebenbürtig. Das war bis vor wenigen Jahren nicht so, deswegen hatte es noch seine Berechtigung, eigentlich gehört es vom Markt genommen. Sorry das musste ich dazu schreiben.

Die meisten Zahnärzte verarbeiten es auch aus Eigenschutz nicht mehr, sie müssen ja mit dem Gift hantieren. Keramik ist auch normalerweise nicht mehr teurer als Amalgam, es muss ja nicht gerade ein Goldzahn sein ;-) Wenn du so schlecht beraten wurdest geh zu einem anderen Arzt.

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Kommentar von Eulenpapa
29.04.2016, 14:26

Als ehemaliger Student der Zahnmedizin kann ich nur sagen: Das ist Quatsch.

"Härtbare Keramikfüllungen" = Komposit = Kunststoff können Amalgam das Wasser nicht reichen und müssen alle 3-5 Jahre gewechselt werden (Amalgam: 50 Jahre und mehr).

Mit "Eigenschutz" hat das nichts zu tun, sondern mit dem Umstand, daß man dem Patienten für den minderwertigen Kunststoffdreck eine Zuzahlung berechnen kann.

Kunststofffüllungen bilden sofort nach dem Aushärten Randspalten und es entsteht Sekundärkaries - Na toll.....😑

Mir kommt bis heute kein Kunststoff in den Mund - und das bleibt auch so!

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Wie es rechtlich aussieht weiß ich nicht. Bei mir wird immer VORHER geklärt welche Füllung genommen wird und ein Kassenzahnarzt muss m.W. auch Kassenfüllungen (Amalgam) anbieten. Ansonsten würde ich sagen, bezahlen muss man nur das, was man bestellt hat?

Sind aber alles nur Vermutungen. Erkundige dich am besten bei deiner Krankenkasse, die können dir genaue Auskünfte darüber erteilen.

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Ich kenne keinen Zahnarzt, der noch Amalgam verwendet. Ihr zwar ein prima Füllstoff, der sehr lange hält, aber die Risiken sind einfach zu hoch.

Was sind schon 36,-- Euro Zuzahlung, wenn man dafür gesund bleibt? Das ist ein Witz, darüber würde ich gar nicht nachdenken. lg Lilo

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Kommentar von martinzuhause
27.04.2016, 10:16

das kann alles sein. aber über eine zuzahlung muss der arzt vorher informieren. nicht wenn er den zahn aufgebohrt hat.

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Kommentar von SuperB18
27.04.2016, 10:17

Ihh habe in den letzten 2 Jahren 4mal den ZA gewechselt. Dieser war der erste, der Amalgam nicht machte. Alle anderen versuchten zwar mir andere Füllungen aufzuschwatzen, aber machten auf Wunsch immer auch Amalgam.

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du musst den Anspruch auf eine kostenfreie Füllung haben... Punkt... 

wenn der typ kein Amalgam machen will ist das sein problem allerdings muss er dann eine alternative haben 

sei es Kunststoff nicht so hochwertig wie der den du bezahlen musst oder eine Zement Füllung... du hast das Anrecht auf eine kostenfreie Füllung 

wir verwenden auch noch amalgam als alternative.... der Vorteil ist dabei das sich unter Amalgam selten eine Karies entwickelt und die sind genauso gut wie die Kunststoffe auch wenn das hässlich ist ... 

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Amalgam ist nicht "böse" und auch nicht giftig - das ist gelogen und bis zum heutigen Tag medizinisch nicht nachgewiesen. Der Zahnarzt möchte gerne minderwertigen Kunststoff verwenden, da er dann die Füllung nach 3-5 Jahren wechseln muß und eine Zuzahlung kassieren kann.

Mein Rat: Zahnarzt wechseln, Hände weg von so einem Abzocker und auf Amalgam bestehen!

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du hättest dann aber verlangen können das er seine arbeit mit dem fertigmacht was die KK zahlt. das hätte er auch machen müssen. allerdings solltest du den zahnarzt wechseln.

sowas sollte der arzt vorher fragen

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Der Zahnarzt sollte die Kosten vorher besprechen. Da würde ich nicht wieder hingehen.

Und wozu gibt es Zahnzusatzversicherungen? Hol dir mal Angebote ein, dann bleibst du nicht auf allen Kosten sitzen.

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Dentales Amalgam ist eine Quecksilber/ Silber Legierung. Das Quecksilber ist giftig, allerdings nicht mehr im Amalgam. Amalgam besitzt einen sehr guten Randschluss und ist daher jedem anderen Dentalwerkstoff, außer einer gehämmerten Goldfüllung, überlegen. Bei der Herstellung von Silberpulver mit Quecksilber sind die Akteure, also ZA und Helferin, exponiert nicht aber der Patient.

Beim Patienten kann durch Abrieb Amalgam in den Organismus kommen. Weiterhin kann sich im Rachenraum beim Einsatz verschiedenen Metalle ein galvanisches Element ergeben. Ist dann Quecksilber das unedlere Metall, so geht es in Lösung und damit in den Körper des Patienten. Spannungen < 500 mV merkt der Patient nicht, darüber gibt es neuralgische Schmerzen. Ist der Trigeminus betroffen, dann sind sie heftig.

Als Kassenleistung zahlt die GKV die Amalgamversorgung, daneben aber auch die Zementfüllung. Andere Werkstoffe sind IGEL Leistungen und vom Patient zu zahlen.

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Quecksilber, nicht Blei! Sowas wird besprochen, bevor gebohrt wird! Na ja, jetzt hast ´ne "gesunde" Plombe  und gut ist.  Den Zahnarzt würde ich dennoch wechseln!

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