Muss der Vermieter die Wasserkosten der Mieterin tragen?

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Guten Morgen....

wenn ich nun einmal zugrunde lege, dass Joshi der Vater von Marin ist und es sich somit bei Joshi um den Vermieter handelt, möchte ich folgendes dazu sagen:

Laut Joshi ist der Hausmeister auch Mieter der besagten Wohneinheit. Er habe diese Wohneinheit ohne Wissen von Joshi untervermietet. Somit besitzt Joshi keinen Mietvertrag mit der Untermieterin. Wenn ein Standardmietvertrag vorliegt, steht dort in aller Regel drin, dass der MIETER dem Vermieter umgehend sämtliche Mängel zu melden hat. Somit besitzt einzig und allein der MIETER (Hausmeister) eine Meldepflicht. Denn dem Vermieter kann kaum zugemutet werden, dass er in Erwägung zieht, dass die Wohnung ja ohne sein Wissen untervermietet ist. Der Hausmeister/Mieter der Wohnung hat den Mangel weder behoben, noch gemeldet. Somit hat er für den entstandenen Schaden aufzukommen. Er ist Vertragspartner des Vermieters, selbst wenn der Vermieter von einer Untervermietung gewusst hätte, liegt die Gefahr weiterhin beim Hauptmieter. Dieser kann evtl. Forderungen beim Untermieter geltend machen, nur hier liegt nicht einmal ein rechtsgültiges Untermietverhältnis vor, da ich davon ausgehe, das ein solches per Mietvertrag zustimmungspflichtig durch den Vermieter geregelt ist.

Somit schnellstmöglich Widerspruch bzw. Berufung einlegen, einen seriösen Anwalt beauftragen und ein erneutes Urteil anstreben.

Zu guter Letzt: Ich würde einmal prüfen, ob sich der Hausmeister nicht noch durch die Untervermietung einen netten Nebenverdienst erschlichen hat, in dem er die Wohnung überteuert/überhöht weitervermietet hat. Denn auch dies wäre rechtswidrig und könnte den Straftatbestand des Betruges erfüllen.

Lieben Gruß aus Hannover

Ich würde sofort dem Anwalt die Vollmacht entziehen und einen anderen Anwalt beauftragen. Der beauftragte Anwält hätte den Gerichtstermin wahrnehmen müssen. Er kann sich seiner Aufgabe nicht entbinden, weil ihm der Streitwert oder die Erfolgsaussichten zu gering sind. Warum hat er diesen Auftrag dann angenommen? Somit müsste m.E. ein neuer Gerichtstermin erwirkt werden. Es sind noch zuviele Fragen offen Kann die Mieterin belegen, dass sie den Hausmeister informiert oder lügt sie? Warum ist ihr der Defekt nicht eher aufgefallen? Kann sie belegen, dass sie blind und taub ist oder eine Behinderung nachweisen, die das erklärt?

Also, eine Gerichtsverhandlung ohne den Kläger, dessen Erscheinigung in diesbezüglichen Fällen ja meist angeordnet wird, bedeutet eben ein Versäumnisurteil mit den Folgen, daß Dein Vater dann eben alle Kosten, auch die der Mieterin zu bezahlen hat. Das Urteil dürfte ja auch schon vorliegen. Alles eigentlich ganz einfach.

Fristlose Kündigung wegen Zerrüttung des Mietverhältnisses?

Hallo,

ich wohne seit Juni 2015 in einer neuen Wohnung.

Leider musste ich sehr schnell Mängel feststellen, wie verkehrt montierte Herdplatte, Rolläden defekt, Warmwasserzufuhr unterbrochen, Sprechanlage defekt im 3. OG, DG, bei 720 Euro WM, 3 Zimmer, 80 qm.

Leider musste ich auch sehr schnell feststellen, dass die Anzeige dieser Mängel der Vermieterin, die hier im Hause direkt unter mir wohnt mit ihren 3 Kindern, nicht behagte. Sie begann, mich deswegen zusammen mit ihren Kindern und ihren Nachbarn sehr übel zu mobben, zu schikanieren. Permanente Beobachtung, Türen zuschlagen so dass das ganze Haus erschüttert, permanente Aufdringlichkeit, Klingelattacken sind an der Tagesordnung. Dieses alles obwohl oder gerade weil sie wusste, dass ein Umzugsunternehmer, mit dem sie bekannt ist, wie sich nun herausstellt, mir einen Fast-Totalschaden bereitet hat durch Veruntreuung sehr wertvoller Sachen, fast aller meiner Sachen, so dass ich hier ohnehin gar nicht richtig wohnen kann.

Einige Mängel wurden nach Aufforderung von Anwälten murrend beseitigt, und in Anwesenheit von einem Elektrodienst und meinem jetzigen Anwalt wurde zuletzt im März 2016 zugesagt, dass im kommenden Monat eine neue Sprechanlage eingebaut würde. Dieses ist bisher nicht geschehen. Es ist alles nur leeres Gerede.

Auf Geheiss eines Anwaltes hatte ich für Dezember 2015 und Januar 2016 je 70 Euro Miete gekürzt wegen der defekten Sprechanlage und der Warmwasserunterbrechung. Dieses Problem hat sich dann gegeben, aber die Sprechanlage ist trotz der Versprechen einer neuen Anlage immer noch defekt.

Die Vermieterin hat nun wegen dieser geringen und gerechtfertigten Mietkürzung einen Prozess vor dem AG angestrengt. Es geht ihr nur um das Geld, nicht, ob ich mich hier wohl fühle. Die Türen knallen weiter, Besucher werden beotachtet oder bespitzelt, gehindert, abgefangen, ja sogar fotographiert.

Seit Ende 2015 suche ich bereits nach einer anderen Wohnung, habe nun zum 01.10.2016 etwas gefunden.

Eigentlich ist es mir unter diesen üblen Bedingungen nicht mehr zuzumuten, noch länger hier zu bleiben.

Kann ich da fristlos kündigen? Ich habe leider nur noch Leistungen vom JC, kann keine doppelte Miete zahlen, hoffe, dass ich den Umzug gut hinbekomme mit den letzten Reserven.

Die Kaution kann ich leider nicht hier lassen, da diese einer Dritten Person gehört.

Danke für Antworten von

Theresa.

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