Muss der Vermieter dem Mieter auch mitteilen, wenn es keinen Mietspiegel gibt dass es keinen gibt, wenn er sich auf Vergleichswohnungen stützt?

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3 Antworten

Nein, braucht er nicht. Hinweis auf Vergleichswohnungen reicht aus. 

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Kommentar von lachs4709
17.04.2016, 22:49

Aber nicht wenn es einen Mietspiegel gibt, sonst wird das Erhöhungsverlangen unwirksam.

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Nein, warum sollte er. Er muss sein auf Vergleichswohnungen gestütztes MEV nur gesetzeskonform mit Benennung von mindestens drei Vergleichswohnungen mit gleicher Ausstattung und vergleichbarer Lage und höherer Miete begründen. Ohne diese wäre es unwirksam.

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Kommentar von lachs4709
17.04.2016, 14:30

Gerade geschaut in der Anlage hat die Vermieterin 8 Objekte von
2014 bis 2016 und nicht von 4 Jahren vorgelegt.

Vermieter darf die Miete auf den ortsüblichen Satz anheben (§ 558 BGB) Ortsüblich sind die Mieten, die im Schnitt innerhalb der letzten  vier Jahre für eine vergleichbare Wohnung in dieser Gegend bezahlt wurden.

Ist das dann auch ein ortsüblicher Schnitt wenn er diese von 2014 bis 2016 vorlegt? Die sind nämlich alle in seinem eigenen Haus und hat er 2016 noch viele erhöht. Die anderen 28 sind nämlich alle günstiger. Er hat jetzt die 8 teuersten genommen.

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Nein, muss er nicht .ddas können mieter schließlich auch selbst sehr leicht  in Erfahrung bringen .

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Kommentar von lachs4709
17.04.2016, 22:48

Das hat nichts mit Erfahrung bringen zu tun das Erhöhungsverlangen wird unwirksam, wenn keine Angabe gemacht wird, sollte es doch einen Mietspiegel geben

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