Risse im Fliesenboden: Muss der Vermieter das zahlen?

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6 Antworten

Es kann zwei Gründe geben, warum ihr die Fliesen ersetzt haben wollt:

Die Risse gefallen Euch nicht.

Die Risse sind mittlerweile eine Gefahr. (Stolpern oder so.)

Geht es nur ums gefallen, kann der Vermieter leicht sagen, die Risse waren schon, als ihr eingezogen seid. Neue Risse habt ihr hoffentlich dem Vermieter sofort gemeldet.

In diesem Fall könntet ihr den Vermieter motivieren, indem ihr Eure Bereitschaft, Euch finanziell zu beteiligen, bekundet.

Geht es darum, dass Gefahrenstellen beseitigt werden müssen, wäre der Vermieter in der Pflicht, das auch zu tun und müßte einen neuen Bodenbelag verlegen (lassen).

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Kommentar von Surfingboy
22.12.2015, 21:36

danke gute Antwort.:)

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Dass Fliesen reißen liegt meistens daran, dass der Untergrund nicht fachgerecht vorbereitet wurde.

Hoffentlich habt ihr beim Einzu dokumentiert, dass es bereits Schäden gab. Dass diese sich dann ausweisen ist dann schon normal.

Das ist Sache des Vermieters, das abzustellen.

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das ist normale renovierung.

bei einer mietwohnung geht man davon aus, das ein teppichboden 10 jahre hält, dann ist er auch abgeschrieben.

wenn die fliesen bei einzug risse hatte, kann sich der vermieter nicht rausreden.

in der regel freut man sich auch als vermieter, weil man das alles bei der steuer absetzen kann, je mehr geld man ausgibt, umso weniger steuer zahlt man

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Kommentar von ChristianLE
22.12.2015, 15:00

in der regel freut man sich auch als vermieter, weil man das alles bei der steuer absetzen kann, je mehr geld man ausgibt, umso weniger steuer zahlt man

Ich freue mich da nicht unbedingt als Vermieter. Ausgabe bleibt Ausgabe, egal, wie hoch eine Steuerminderung ausfällt.

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Kommentar von DerHans
22.12.2015, 15:00

In erster Linie will der Vermieter an der Miete Geld verdienen. Nur dann zahlt er Steuern. Was nützt ein Verlustgeschäft, wenn man dann Steuern spart?

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Kommentar von bwhoch2
22.12.2015, 15:17
in der regel freut man sich auch als vermieter,"

Nein, man freut sich nicht als Vermieter. Jede Ausgabe ist  und bleibt eine Ausgabe.

Die "Schmerzen" werden gemindert, wenn man die Ausgaben bei der Steuer absetzen kann. Das bedeutet aber nicht, dass die Ausgaben voll an den Staat weiter gereicht werden.

Und eine Schmerzminderung ist es auch, wenn man das Gefühl hat, dass es eine Ausgabe war, die den Wert des Objekts steigert oder zumindest erhält.

Alle übrigen Ausgaben, die keinen wirklichen Nutzen haben oder mehr kosten, als sie letztlich bringen, sind niemals Anlass zur Freude.

Es ist daher ein Trugschluss zu glauben, dass Vermieter jubeln, wenn sie mehr von der Steuer absetzen können.

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Kommentar von Genesis82
22.12.2015, 16:44

ich hab mich noch nie über Ausgaben gefreut, denn selbst mit dem höchsten Einkommensteuersatz (den ich nicht habe) bekommt man die Ausgaben nicht zu 100% vom Finanzamt zurück.

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Ich verstehe so, dass die Fliesen wegen der Risse erneuert wurden und nun will der Vermieter dafür dein Geld. Beauftragung des Wechsels war der Vermieter. Hier liegt also eine Instandsetzung vor die vom Vermieter zu bezahlen ist. Es war und ist nämlich seine Pflicht, die Mietsach in einem zum vertragsgemäßen Gebrauch geeigneten Zustand während der Mietzeit zu erhalten. Es war auch keine Modernisierung die eine Mieterhöhung rechtfertigen könnte.

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Das ist Sache des Vermieters.

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Risse an sich sind nicht so schlimm und einfach sagen mir gefällt's nimmer ist kein Grund. Am besten den Vermieter zur Wohnungssichtung einladen und mit ihm über die Fließen sprechen. Denn wenn, dann muss es komplett gemacht werden, das ist nicht grad billig für den Vermieter und ihr werdet dann entsprechend Baustelle haben.

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