Muss der Vermieter bei einem Wohngebäudeschaden (Heizungsrohrbruch) die Kosten für Ersatzwohnraum bezahlen?

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2 Antworten

Wenn die Bewohnung nachweislich unbewohnbar ist, muss der Vermieter entweder eine Ersatzunterkunft zahlen, oder eine Mietminderung von 100% akzeptieren.

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Odufs 22.01.2016, 11:25

Der Vermieter erhält von seiner Vers. den Mietausfall, da die Miete um 100% vom Mieter gekürzt wurde. Was ist aber mit den Kosten für Ersatzwohnug? Der Mieter hat kein Verschulden u. der Vermieter erhält ja trotzdem seinen Mietausfall.

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Wenn Zeugen für die mündliche Aussage zugegen waren, eventuell, muss aber zivilrechtlich eingeklagt werden. Ansonsten: Müssen muss er nicht. Er hat es ja nicht verschuldet.

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albatros 22.01.2016, 08:39

Auf ein Verschulden kommt es überhaupt nicht an. Ist die Wohnung nicht bewohnbar, ist die Miete um 100% gemindert und der V. muss die Kosten einer Ersatzunterkunft tragen.

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ChristianLE 22.01.2016, 09:23
@albatros

Auf ein Verschulden kommt es überhaupt nicht an.

Das stimmt so nicht. Wenn der Mieter den Schaden verursacht hat, trägt dessen Privathaftpflichtversicherung den Schaden.

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Odufs 22.01.2016, 11:16
@ChristianLE

Der Mieter hat den Schaden nicht verursacht.

Es war ein Gebäudeschaden u. somit müsste doch der Vermieter  sämtliche Kosten tragen, da er ja Eigentümer ist?!

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ChristianLE 22.01.2016, 11:30
@Odufs

Es war ein Gebäudeschaden u. somit müsste doch der Vermieter  sämtliche Kosten tragen, da er ja Eigentümer ist?!

Die Gebäudeversicherung muss dafür aufkommen.

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Odufs 22.01.2016, 12:47
@ChristianLE

Die Gebäudeversicherung zahlt nur den Mietausfall, da keine Deckung für Hotelkosten in seiner Versicherung beinhaltet ist.

Muss der Vermieter nun die Kosten für Ersatzwohnraum aus eigener Tasche zählen ?

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