Muss der Staat jetzt härter gegen die Linksextremisten vorgehen und den schwarzen Block verbieten?

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16 Antworten

Das ist puren Aktionismus wie es leider immer wieder vorkommt. 

Besonders unsere Innenminister sticht hervor. Komisch, noch wenige Tage vor dem Gipfel veröffentlichte er den Verfassungsschutzbericht, wo linksextreme Straftaten sogar weniger waren als im Vorjahr (im Gegensatz zu rechtsextremen und islamistischer), nun auf einmal sieht er die große Gefahr.

Wenn nun unsere Innenminister meint, in Hamburg würde nichts gegen Linksextremismus getan, so hat er offensichtlich vergessen, dass Ole von Beust von der CDU 9 Jahre lang Hamburgs Bürgermeister war.

PS: Was das ganze mit Flüchtlinge und Die Linke zu tun hat, ist mir ein Rätsel, aber ich ahne es wieder: Ein  Afd'ler wie schon öfters hier.

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Verbieten kann man den schwarzen Block nicht, aber man könnte Ihnen Auflagen erteilen. 

Krampusse zum Beispiel müßen bei ihren kultischen Gewaltumzügen registrierte Nummern tragen, damit die verbrügelten Menschen diese der Polizei melden können.

Vielleicht kann man das so ähnlich auf dem schwarzen Kampfanzug der Linksextremisten anwenden. 

Eine gut sichtbare Nummerierung an der schwarzen Kleidung angebracht, quasi ein Polizeiliches Kennzeichen also, oder ein Demonstrationsverbot. 

😎

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Klar, alles verbieten, bringt ja auch soviel, allerdings würde ich dir dann verbieten zu hetzen und zu polemisieren, solche Fragestellungen sind nur einseitig und verkennen die Lage vor Ort, zudem sind wir (noch) nicht in der Türkei in der alles was gegen die Politik gerichtet ist gleich mit Verboten und Verhaftungen geahndet wird, das alles hätte nämlich auch vermieden werden können mit einem Konzept und einer Wahrnehmung der Bürgerinteressen.

Zudem unterschlägst du das mindestens 99 Prozent der Demonstrationen friedlich waren, und auch die Polizei gegen Gerichtsbeschlüsse vorging und sich selber einen Dreck um Gesetze gekümmert hat.

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Kommentar von voayager
11.07.2017, 10:50

so isses

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Der schwarze Block kann man nicht verbieten. Er ist keine Organisation oder Gruppe, sondern bezeichnet jene Personen, die sich an Demonstrationen schwarz anziehen und (meist) gewaltorientiert sind. Der Begriff "schwarzer Block" kommt denn auch von den Medien. Wie gesagt ist es keine Organisation.

Im schwarzen Block sind häuptsächlich sogenannte revolutionäre Kräfte präsent. Diese vertreten die Idee eines radikalen Kommunismus oder Anarchismus. Wenn dann müsste man diese Ideologien verbieten, was ich persönlich für einen riesen Fehler halten würde.

Erstens ist dieses Vorgehen eines demokatischen Staates unwürdig und erinnert an ganz düstere Zeiten. Zweitens drängt man so die betroffenen Personen nur in der Untergrund und drittens würde dies die Attraktivität dieser Ideologien nur zusätzlich steigern.

Eine andere Frage ist, ob man gewaltbereite Gruppen verbieten soll, welch u.a. bekannt dafür sind, dass sie im schwarzen Block mit von der Partie sind. Auch dies wäre meines Errachtens ein Fehler, da sich sofort neue Gruppen bilden würden die man noch überwachen kann.

Wenn du auf den G20 Gipfel in Hamburg ansprichst muss ich leider sagen, dass viele an den Krawallen beteiligten Personen schaulustige waren (zumindest hat es auf den Medienbildern so ausgesehen). Dies entschuldigt die Agitation der Vermummten nicht, doch müsste man konsequenterweise bereits das Zusehen verbieten. Auch müsste man die eskalierende Verhaltensweise der Polizei verbieten damit sich das Ganze nicht immer weiter hochschaukelt. Verbote bringen also nichts.

Viel mehr bringt es qualitativ gute Festnahmen zu machen, dass diese Personen die dafür verantwortlich sind zur Rechenschaft gezogen werden.

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Kommentar von voayager
11.07.2017, 10:50

guter Bericht!

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Kommentar von AssassineConno2
11.07.2017, 13:49

Welche Eskalation der Polizei? Dass man durchgreift wenn die mit Steinen bewurfen werden oder wenn Autos angezündet werden?

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Muss der Staat jetzt härter gegen die Linksextremisten vorgehen und den schwarzen Block verbieten?

Jeder kann sich schwarz anziehen und randalieren. Wie auch andere schon ausführlich schrieben kann man den schwarzen Block nicht verbieten (der auch im rechten Lager ebenso aktiv ist). Die Aussreitungen zum G20 Gipfel kann ich bis zu einem gewissen Maß absolut nachvollziehen.

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Ich glaube eher dass wir alle noch etwas mehr um den Umfang unserer Freiheits- und Bürgerrechte bangen müssen, so wie sich de Meziere und Maas in der Vergangenheit gegeben haben.

Diese Chaoten egal von Links oder von Rechts bieten dafür immer einen guten Vorwand uns alle zu gläsernen, und damit nicht nur durchsichtigen, sondern auch zerbrechlichen Bürgern zu machen.

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Es ist durchaus angezeigt, "härter" gegen die gewaltbereite linksextremistische Szene vorzugehen. Bevorzugt sollte man die dabei materiell "austrocknen". So bin ich mir ziemlich sicher, dass z.B. die "Rote Flora" zumindest mittelbar an staatlichen Subventionstöpfen hängt...

"Verbieten" ist allerdings wenig zielführend. Verbieten kann man allenfalls Organisationen mit festen Strukturen. Genau das zeichnet aber die autonome Szene nun gerade nicht aus.

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Kommentar von steefi
11.07.2017, 12:41

Wenn Du Orte wie die "Rote Flora" schließt, schießt Du ein Eigentor. Jetzt weißt Du wo Du nach linksextremen Suchen mußt, dann nicht mehr.

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Ich finde, der Staat sollte Kriminalität ganz allgemein verbieten. Dann geht es uns allen besser. 

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Kommentar von ES1956
11.07.2017, 13:25

ceevee for Bundeskanzler !

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Wie möchtest du denn den achwarzen Block verbieten? MMn müsste man diese Leute mittlerweile als Terroristen einstufen aber kann man auch nicht machen....

Muss man härter ggen diese Leute vorgehen? Ja, man sollte um welten härter gegen diese Hirnlosen Typen vorgehen (ich benutze absichtlich nicht das Wort Mensch).
Wenn solche Leute auf die Idee kommen mit Stahlkugeln auf Poliziaten zu schießen, dann müssen die Polizisten halt mit Stahlkugeln zurückschießen...für sowas braucht man in Deutschland einfach weitaus mehr Rechte. Vielleicht kannst du dir ja in etwa vorstellen was bei solchen Ausschreitungen in Russland, den USA oder Polen passiert wäre ;)

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Der Linksextremismus ist weder neu noch unbekannt.

Man hat den Linksextremismus nur geflissentlich ausgeblendet, und sich ausschließlich auf rechtes Gedankengut konzentriert.

Das dies ein Fehler gewesen ist dürfte offensichtlich sein.

Das Problem liegt dabei nicht bei den Extremisten, und da sehe ich links und rechts einheitlich. Die Extremisten sind lediglich die Auswirkung oder Folge eines Umstandes.

Wenn man nachhaltig etwas gegen den Extremismus erreichen möchte, dann muss man eine Ursachenforschung betreiben.

Jetzt den "Schwarzen Block" zu verteufeln hat für mich ähnlichen Stellenwert wie Nazialarm. Wenn die Ursache bekämpft wird, entzieht man diesen Ideologien den Nährboden und macht sie sinnlos.

Unabhängig dessen sehe ich in Verboten keinen Sinn. Wenn der "Schwarze Block" verboten wird, dann benennt er sich eben um in den "Schwarzen Block mit rosa Punkten." Mit Verboten wird nichts erreicht.

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Kommentar von voayager
11.07.2017, 10:54

Die Ursachen liegen u.a. im sozialen Bereich, dann auch Kriegsbeteiligungen D., ohne das wir von Serbien und Afghanistan je angegriffen worden. Die immer mehr ausgeweiteten Überwachungen aller Bürger wäre zudem zu nennen usw. ("so was kommt von so was")

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Verbote politischer Richtungen haben immer nur gegenteiliges bewirkt.

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Und nach der nächsten Fussballrandale wird die Bundesliga verboten?
Ja bitteeeeeee!

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Kommentar von MickyFinn
11.07.2017, 11:20

Wo fand denn ein vergleichbares Ausmaß an Zerstörung bei einem Fussballspiel statt?

Außerdem... ein Spiel geht in Vergessenheit... Linksextremes Gedankengut bleibt im Hirn verankert.

 

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Kommentar von ES1956
11.07.2017, 12:59

Nicht vergessen dass im Schanzenviertel auch Nazis aktiv dabei waren.

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Der kackbraune Mob fordert dies. Am besten setze sich die Bundesregierung mit der NPD und der AfD an einen Tisch und bereite scheibchenweise ein 4. Reich vor. Etliche Staatsgelüste und Wünsche zahlreicher Wutbürger tendieren in diese Richtung.

"der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch" (Brecht)

In ganz Westeuropa gibt es Linke, über die kein Verbot schwebt, Deutschland hingegen hat seine Naziwurzeln noch immer!

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Kommentar von AalFred2
11.07.2017, 12:48

In ganz Westeuropa darf man ungehindert randalieren nur in Deutschland nicht? Seit wann?

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den schwarzen Block kann man nicht verbieten denn er ist eine lose Verbindung autonomer, linksradikaler Gruppen,  Du müßtest dann jede einlzelne Gruppe verbieten.

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Der Schwarze Block ist nicht verbietbar, da es sich dabei nicht um eine organisierte Institution handelt.

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HAHAHA - den "Schwarzen Block" verbieten!

Wie willst Du das denn anstellen?

Das sind kleinste Gruppen, die per Smartphone kooperieren und sich unter friedliche Demonstranten mischen, um die als Deckung zu missbrauchen.

Nee, lass gut sein, solche hasskranken Typen werden schon irgendwie anderweitig mit dem Gesetz in Konflikt kommen, mit der Zeit erledigen die sich von selber.

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