Muss der neue Mann an das Kind des alten Mannes zahlen?

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10 Antworten

Der Unterhalt steht ja nicht dem ExMann zu sondern dem Kind. Ist es in Ausbildung oder Studium, sind beide Elternteile Unterhaltspflichtig, bis zum 25. Lebensjahr. Daher muss das Kind, sobald es 18 ist, den Unterhalt einfordern und ja, auch von der Mutter. Ihm stehen Kindergeld und Unterhalt zu, nur kümmern muss er sich selber. Der Vater darf das nicht, der Sohn muss da schon für unterschreiben, da er 18 ist.

Alle anderen Schulden spielen da auch erst keine Rolle, Kindesunterhalt geht immer vor. Das heißt, wenn er klagt, bzw. einen Titel auf den Unterhalt erwirkt, muss die Mutter den Unterhalt zahlen, vor allen anderen Schulden. Natürlich wird das Einkommen von der neuen Familie komplett dazu ran gezogen. Dafür sind sie ja zusammen. Das es auch um den Sohn geht und nicht um den ExMann, spielt es keine Rolle, was er in seiner Vergangenheit gemacht hat oder auch nicht gemacht hat.

Der neue Mann muß nicht zahlen. Da irrst du. Da die Frau nicht arbeitet wird ihr Taschengeldanspruch an den neuen Mann als Einkommen gerechnet.

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@carsten1979

Da kommt es aber erst mal darauf an, wie hoch das Einkommen des neuen Mannes ist. Der müsste mindestens 4k+ haben, bevor man hier etwas Verfassungswidriges konstruieren könnte.

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@Eifelmensch

Ich hab nicht geschrieben, dass der neue Mann zahlen muss. Ich habe geschrieben, dass sie Unterhaltspflichtig ist und Unterhalt vor anderen Schulden geht. Für etwaige Selbstbehalte, bei Pfändungsfreigrenzen, wird natürlich das gemeinsame Geld herangezogen. Das explizit der Mann zahlen muss oder gar unterhaltspflichtig ist, hab ich nicht gesagt.

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Tja, der arme neue Mann! Heute wird es so gerechnet: Wieviel steht der Frau im Falle einer Trennung zu! Für sich selber und die Kinder. Wenn er dann noch gut verdient, kann es wirklich passieren das sie so an das Geld des neuen Mannes kommen. Dies ist eine Ungerechtigkeit in Deutschland, die noch keiner beseitigt hat. Und ob der Sohn beim Vater was zu sagen hat? Wer weiß. Außerdem möchten sie Hilfe und Rat hier finden. Wenn es ein Schlupfloch gibt, vielleicht kennt es jemand?

Solange der Sohn noch in Ausbildung ist müssen Mutter und Vater Barunterhalt zahlen. Ist der Vater nicht leistungsfähig erhält der Jugendliche von der Seite HARTZ4 und wenn die Mutter leistungsfähig ist muß sie zahlen. Arbeitet sie nicht wird ein Taschengeldanspruch an den neuen Mann als Einkommen gerechnet. Diesen Unterhaltsanspruch hat das Kind/Jugendlicher und nicht der Vater.

Nein , der leibliche Vater muß den Unterhalt für sein Kind weiterzahlen auch wenn die Frau wider heiratet. Einzige Ausnahme ist wenn der Mann das Kind adoptiert.

Es geht um Unterhalt für den Sohn, nicht für den Ex-Mann. Dazu spielt dessen Verhalten in der Vergangenheit gar keine Rolle, so ärgerlich das auch für die Mutter ist.

Hallo, ihr habt natuerlich recht, dass der Unterhalt fuer den Sohn ist und ja, es sieht wirklich so aus, als ob der neue Mann zahlen muss.

Der Sohn wird das Geld aber nie sehen, sondern der Ex kassiert es ein, wie auch das Kindergeld (behauptet aber keines zu bekommen). Aber wie gesagt, da kann man von aussen nichts machen. Wenn Papa das sagt, macht Söhnchen das sofort. (leider ist da brainwash und Drama involviert).

Danke fuer die vielen Antworten, da fängt man doch tatsächlich an nachzudenken, wie man diesem Menschen ans Leder kann:)

Hat jetzt wohl mit gerade einmal ueber 40 die Rente beantragt, wuerde mich nicht wundern.

Ein Grund mehr nicht zu heiraten kann man da nur sagen, was man sich da fuer ein Uebel einkauft, darueber denkt niemand nach. Wenn auch nur 75% von allen Darstellungen wahr ist, immer noch ein Skandal.

Danke noch einmal und viele Gruesse nach Deutschland.

Taleha (die Erstaunte)

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@taleha

Kannst Du uns auch mitteilen, auf welch juristischer Basis diese angeblöiche zahlungsverpflichtung basieren soll?

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Der "neue" Mann steht doch in keinerlei verwandtschaftlichem Verhältnis zu dem 18 jährigen Sohn, oder hab ich das jetzt falsch verstanden?

Dann muss er auch nix zahlen - das wär ja noch schöner - wo kämen wir denn da hin?

Die leiblichen Eltern sind dem Sohn unterhaltsverpflichtet - wenn bei beiden nix zu holen ist muss der Staat einspringen.

Wenn allerdings der "neue" Mann den 18jährigen adoptiert hat sieht die Sache natürlich anders aus. Der arbeitsscheue Exgatte kann sowieso gar nix fordern - der Sohn ist 18 - damit volljährig und somit muss er seine Ansprüche alleine einfordern.

Da der Ehemann nicht mit dem Sohn der Ehefrau verwandt ist, kann hier kein Unterhaltsanspruch geltend gemacht werden.

Der Ehenmann ist für den 18-jährigen nicht unterhaltspflichtig.

Unterhaltspflichtig ist der leibliche Vater, nicht der neue Ehemann (ausser im Falle einer Adoption)

Und wenn schon, steht Unterhalt dem Bub zu, und sicherlich NICHT dem Ex .

Genau so ist es und so sehe ich das auch.

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Ich kann mir das eigentlich nicht vorstellen. Warum sollte der neue Mann an den alten bezahlen? Eigentlich hat er doch genug...

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