Muss der Lohn an die Inflation angepasst werden.

4 Antworten

Nein, Rechtsgrundlage für Deinen Lohn ist immer zunächst einmal Dein Arbeitsvertrag. Gilt für Dich kein Tarifvertrag (weil der Arbeitgeber zum Beispiel nicht im Arbeitgeberverband ist), dann hast Du zunächst einmal Pech gehabt. Der Arbeitgeber ist dann nicht verpflichtet, Deinen Lohn dem Tarifvertrag anzupassen oder sonst zu erhöhen. Das wäre dann Deine persönliche Verhandlungssache mit dem Chef.

Doch gibt es hier natürlich auch wieder Ausnahmen. Wenn zum Beispiel ein Tarifvertrag von den Ministerien für allgemeinverbindlich erklärt wurde. Oder wenn ein Mindestlohn eingeführt wurde und Dein Lohn liegt darunter.

Das wäre schön! Leider ist es in der Praxis nicht so. ;(

Hallo Doppelmama!

Wo lebst Du eigentlich ... ?

(Gerechter) Lohn für Deine Arbeit ist nichts, was per Gesetz verordnet wird oder einfach so "vom Himmel fällt"! Warum wohl wird denn in unserem - wohlgemerkt: reichen! - Land so erbärmlich über das Thema allgemeingültiger Mindestlohn gestritten?

Wenn Du einen Arbeitgeber fragst, ist Lohn ein für ihn furchtbar grausiges Übel, welches möglichst gering zu halten oder noch besser: ganz abzustellen ist. Stundenlöhne von 2,50 € gibt es tatsächlich in unserem Land!!!!

(http://www.umfairteilen.de ist eine sehr interessante Informatonsquelle dazu!)

Einigermaßen erträgliches Einkommen - ich rede jetzt allerdings nur von Menschen, die ihr Geld mit ihrer eigenen Hände Arbeit verdienen müssen - wird ausschließlich über Gewerkschaften - und auch hier rede ich von "echten" Gewerkschaften (DGB-Gewerkschaften) - erkämpft (harte Verhandlungen bis hin zum Streik).

Der Betriebsrat ist bezüglich der Lohngestaltung (Das kann er übrigens nur in tariffreien Betrieben) meist der Unterlegene, weil zu wenig "mächtig". Ich bin selbst Betriebsrat und weiß, wovon ich schreibe! Das Betriebsverfassungsgesetz ist eben nicht der Tarifvertrag und sagt überhaupt nichts über die Quantifizierung des Lohen aus!

Ohne Betriebsrat sogar ist dann jeder/jede Beschäftigte ganz alleine auf weiter Flur und der AG kann mit jedem/jeder so (schlecht) verfahren, wie er gerade will. Da gibt es keine weitere Instanz mehr, die hülfe!

Deine Aussage, dass die reale Kaufkraft des durchschnittlichen Arbeitnehmereinkommens in den vergangenen zehn Jahren de facto gesunken ist, ist ebenso traurig wie wahr. (siehe die Statistiken bei "umfairteilen")

Aber wer sich nicht in Gewerkschaften organisiert und mitkämpft, nimmt dies zumindest billigend in Kauf und sollte sich dann auch nicht darüber echauffieren, dass es so gekommen ist!

"Wer kämpft, kann verlieren - Wer nicht kämpft, hat bereits verloren!" (B. Brecht)

Ich kenne zumindest keine andere "Lobby", als die Gewerkschaften, welche sich für unser Einkommen einsetzt ...

Nix für ungut, aber das musste jetzt einma in aller Deutlichkeit gesagt werden!

So, und jetzt füllst Du bestimmt umgehend einen Mitgliedsantrag für "Deine" Gewerckschaft aus ... ; - )

Alles Gute und beste Grüße!

KFZ angemeldet auf einen Toten?

Ein Auto ist auf ein Person A angemeldet. KFZ-Steuer wird von Person A bezahlt, Versicherung aus Kostengründen von Person B. Kaufvertrag lautet auf Person A.

Nun verstirbt Person A und Person B nutzt (obwohl nicht Besitzer/Eigentümer) das KFZ noch weitere 17 Monate. Die Steuern werden vom Finanzamt weiterhin von Person A angefordert., die ja bereit Monate vorher verstorben ist.

  1. Welche rechtliche Relevanz ergibt sich?

  2. Gibt es § in denen man nachsehen kann, wie in solch einem Fall gehandelt werden kann.

Es geht hier rein um die rechtliche Grundlage, nicht um Moral!

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Änderungskündigung zu Ungunsten des Arbeitnehmers

Hallo ihr Lieben

Bei meinem Mann in der Firma sollen Änderungskündigungen ausgesprochen werden, die auch ihn betreffen. Er selbst sitzt da im Betriebsrat, scheint aber der einzigste zu sein, dem das nicht passt. Der Betriebsrat ist in dieser Firma nur eine Farce. z.B. wurde die Ankündigung den Arbeitgebern mit "Die Geschäftsführung und der Betriebsrat haben vereinbart, ......) ohne dass die Betriebsräte was davon wussten. Einzig der Betriebsratpräsident hatte wohl Kenntnis davon.

Kündigungsgrund: Im bestehnden Arbeitsvertrag steht geschrieben: Fixlohn brutto für 40 Stunden/Woche, wenn Schicht gearbeitet wird 37,5 Stunden/Woche zum gleichen Lohn.

Bis jetzt wurden 40 Stunden in Gleitzeit gearbeitet.

Nun sollen aber die Schichten auseinandergezogen werden woraufhin die Arbeitnehmer auf die 37.5 Stunden gehen müssten. Das allerdings will der Arbeitgeber nicht. Der Arbeitsvertrag soll dahingehend angepasst werden, dass die Arbeitnehmer 40 Stunden Schicht arbeiten und zwar ohne Schichtzuschlag und gegebenenfalls Nachtzuschlag weil eventuell bis 24 Uhr gearbeitet werden soll.

Für mich klingt das nach Ausbeute der Arbeitnehmer. Ist das überhaupt rechtens?

Dann was meinen Mann betrifft. Da er dieses Jahr noch im Betriebsrat sitzt ist er unkündbar. Danach ist er noch für 2 weitere Jahre schwer kündbar. Darf der Arbeitgeber denn geben ihn überhaupt so eine Änderungskündigung ausprechen, oder ist die dann nichtig. Der Grund ist ja nun nicht, dass er betriebsschädigend arbeiten würde, oder geklaut hätte oder so. Also meiner Meinung nach kein schwerer Grund.

Ausserdem arbeitet er schon weit 18 Jahren in dem Betrieb. Hätte er gegebenenfalls eine Abfindung zugute? Oder zumindest eine verlängerte Kündigungsfrist?

Ich werde mich bestimmt auch noch bei der Rechtschutzversicherung schlau machen. Aber es wär toll, wenn vielleicht schon der eine oder andere Tipp kommt. Einen Klage die wir dann auch noch bezahlen müssten, können wir uns leider nicht leisten.

Vielen Dank schonmal für eure Antworten.

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Software Engineering /Softwaretechnik duales Studium?

Guten Tag,

ich werde nächstes Jahr im Sommer mein Abitur erfolgreich beenden und habe vor, Softwaretechnik / Softwaretechnologie / Software Engineering zu studieren.

Ich möchte gerne ein duales Studium bestreiten, damit ich direkt auch Geld verdiene. Zudem würde ich ja möglicherweise noch ein gutes Unternehmen kennenlernen, wo ich mich wohl fühlen würde und möglicherweise auch in Zukunft verbleiben möchte.

Jetzt habe ich einige Fragen:

Wenn ich jetzt in eine Großstadt ziehen würde, aufgrund des Studien- und Unternehmen - Standortes, würde mir dann trotz dem Lohn beim dualen Studium auch ein BaFög zustehen?

Denn ich denke mir, wenn ich so 800-900€ im ersten Studienjahr verdienen würde, wäre es ja ziemlich wenig, für eine Wohnung + leben, oder? Zudem weiß ich nicht, ob die Angaben bei den Unternehmen im Internet Brutto oder Nettoangaben sind, leider steht dort nichts dazu.

Des Weiteren weiß ich nicht genau, wie ich vorgehen muss. Muss ich zuerst bei dem jeweiligen Unternehmen anrufen und dort, wenn ich angenommen werden sollte, die Papiere der Uni/Hochschule weiterleiten und mich dort bewerben?

Und noch eine Frage: Ist es sinnvoller, in eine Großstadt zu ziehen, um bei einem größeren Unternehmen zu studieren, da dort die Chancen auf einen größeren Lohn höher wären?

Denn ich wohne in einer Kleinstadt und die nächste Stadt ist 20km entfernt mit einer Einwohnerzahl von ungefähr 100.000 - 120.000. Dort könnte ich auch Software Engineering studieren, allerdings sind es dann Unternehmen die auf die Medizin oder Versicherung spezialisiert sind, was mich nicht ganz so begeistert. Zudem ist es wie gesagt eine Kleinstadt und ich weiß nicht, ob der Lohn dort geringer wäre, als in einer Großstadt.

Direkt in einer Großstadt hätte ich ja viel bessere Übernahmechancen in viel besseren/größeren Unternehmen, oder?

MFG und vielen Dank schonmal für eure Antworten!

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Bruttojahresgehalt im Vorstellungsgespräch verhandelt?

Hey Freunde,

ich glaub ich hab meine Gehaltsverhandlung im Vorstellungsgespräch verhauen :(

Aufgrund meines unwissens habe ich ein Bruttojahresgehalt von 32400 Euro angegeben. Dieses basierte aber auf meiner Rechnung von nur 12 Monaten ohne Weihnachts und Urlaubsgeld.

Ich habe halt mein monatlichen Bruttolohn von 2528 Euro * 12 gerechnet das ergibt 30336 Euro im Jahr.

Und die oben genannten 32400 Euro wären ja in der hinsicht eine verbesserung gewesen.

Da ich aber auch jetzt Weihnachts und Urlaubsgeld erhalte und ich nicht auf die Lohnsteuerbescheinigung kam habe ich derzeit eigentlich ein Bruttojahresgehalt von 32871 Euro.

Was bedeuten würde ich würde weniger statt mehr Gehalt bekommen im Monat.

Ich arbeite jetzt 163 Stunden im Monat bei dem neuen Job wären es 169 Stunden.

Ich wollt gern meinen neuen Bruttolohn im Monat wissen aber wie kann ich das berechnen ?

32400 Euro enthalten halt Urlaubs und Weihnachtsgeld wenn ich es richtig verstanden habe ?

Wenn ich das durch 12 teile dann komme ich auf 2700 Euro Brutto monatlich stimmt das ? Oder muss ich 32400 euro durch 13,2 Monate rechnen ? Das sind dann 2454 Euro Brutto monatlich ?

Aber wiederum das jetzige Gehalt im Jahr von 32871 Euro durch 12 Monate ergibt 2739 Euro monatlich das bekomme ich aber ja nicht sondern 2528 Euro.

Und 32871 Euro durch 13,2 Monate sind 2490 Euro das bekomme ich ja auch nicht monatlich ?

WIe finde ich meinen etwaigen Bruttomonatslohn auf grundlage von einem Jahresgehalt von 32400 Euro raus ?

Sorry falls es unverständlich ist ich blicke selber nicht durch :(

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Pool mit 6m³ in Kleingartenanlage erlaubt?

Laut Satzung ist ein Pool(Planschbecken) von 1m³ geduldet. Nun wollen einige Pächter Pool´s mit 6m³ aufstellen, obwohl in geringer Entfernung (über die Straße) ein Badeweiher zur verfügung steht. Gibt es eine rechtliche Grundlage dies zu verbieten? Bitte schnelle Antwort. Danke.

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Weniger netto bei mehr als brutto?

Hallo!

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Ich habe heute meine finale Abrechnung meines ehemaligen Arbeitgebers erhalten, darin wird abgerechnet ein halber Monatslohn, Urlaubstage, Überstunden... Nun komme ich auf mehr brutto als mit meinem eigentlichen Monatsgehalt, bekomme netto aber 110,00 Euro weniger raus als mit meinem eigentlichen Monatsgehalt, welches ja geringer ist. Kann das so stimmen? Ich weiß, dass ich bei mehr Lohn auch mehr Steuern zahlen muss, aber es kann doch nicht sein, dass ich trotz eines höheren Bruttogehaltes unterm Strich weniger raus bekomme? Ich habe die Lohnsteuerklasse 1... Ich denke mir halt nur, wenn man z. B. bei 2000 brutto 1150 netto bekommt, bei 1900 brutto aber 1230 netto, dann würde doch jeder lieber für 1900 brutto arbeiten als für 2000 brutto?

Kann mir bitte jemand sagen, ob das so stimmt? Habe auch beide Gehälter in einen online-Rechner eingegeben, der gibt mir aber ein anderes Ergebnis für den finalen Lohn (wäre laut diesem Rechner auch mehr als weniger). Bitte euch dringend um Rat.

Vielen Dank im Voraus!

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