Muss der Kauf eines Schrebergartens auch notariell beglaubigt werden?

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2 Antworten

Das ist eine gute Frage und ganz sicher bin ich mir da auch nicht, aber es müsste auch ohne gehen. Man kauft in der Regel ja nur dem Pächter das Holzhäuschen ab, dieses ist nicht mit dem Boden fest verbunden und dürfte -alles unter Vorbehalt- daher auch nicht der notariellen Schrift- und Beglaubigungsform bei Grundstücken unterliegen. Das Grundstück wird dann ja meistens bei der Stadt oder dem Schrebergartenverein gepachtet, hierfür wird auch kein Notar erforderlich sein.

Ich denke, das kommt darauf an, ob man das Grundstück samt Hütte kauft oder nur die Hütte bei fortlaufender Pacht.

Bei Gesamtkauf wird es im Grundbuch eingetragen, was über den Notar läuft.

Die andere Situation erklärt sich von selbst: man bezahlt für die Hütte, das Grundstück wird gepachtet. Es erfolgt kein Eintrag ins Grundbuch, da das Grundstück ja nicht seinen Besitzer wechselt.

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