Muss der Hersteller dem Händler gegenüber haften?

5 Antworten

Der Kunde hat keine Ansprüche an den Hersteller sondern erst einmal an den Händler. Ich betrachte jetzt nicht freiwillige Garantieleistingen des Herstellers. Welche Ansprüche der Händler an seinen Lieferanten oder an den Hersteller hat ist vertraglich geregelt. Das Verbraucherrecht greift hier nicht.

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Das Verbraucherrecht greift jedenfalls insoweit, als dass von der Regressregelung abweichende Vereinbarungen zwischen Händler und Hersteller den Grundgedanken nicht völlig außer Acht lassen dürfen.

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@Droitteur

Wie soll ich das verstehen? Klar gibt es au gesetziche Regelungen zwischen Geschäftsleuten nur ist im Bereich Busines to Busines viel weniger geregelt oder Vorgeschrieben.

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@Anton96

Gerade wo du ausdrücklich das "Verbraucherrecht" erwähnst, erschien es mir passend, den Regress nach §§ 478, 479 BGB anzusprechen, weil sie im Untertitel "Verbrauchsgüterkauf" stehen. Darin geht es gerade um den Rückgriff des Unternehmers.

Natürlich können die Parteien von diesen Regeln abweichen, aber erst mal gibt es sie - und maßlos abweichen dürfen die Parteien auch nicht.

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Hierfür gibt es keine pauschale Aussage, da dies entscheidend vom Vertrag zwischen Händler und Hersteller abhängt. Der Rückgriff kann zwischen Händler und Hersteller frei definiert weden (HGB).

Schau Dir mal den § 478 BGB an. Da werden alle Deine Fragen beantwortet.

Wer muss bei Fehler des Herstellers aufkommen?

Hallo zusammen,

wenn ein Industrieunternehmen Schrauben bei einem Großhändler bestellt, dieser ihm diese zustellt und sich erst nach zwei Monaten heraus stellt dass diese Schrauben die falsche Länge hatten, die Maschinen dadurch einen ungeplanten Maschinenstillstand hatten und beim Austausch der Schrauben insgesamt Kosten von ca. 5000€ verursacht wurden, wer muss für die Kosten aufkommen? Der Großhändler hat diese Schrauben wie immer bei einem Hersteller mit der Originalteilenummer geliefert aber aufgrund eines Systemfehlers beim Hersteller wurden dann eben die kürzeren Schrauben geliefert.

Muss der Hersteller die Kosten übernehmen weil der Fehler bei ihm verursacht wurde? Muss der Großhändler für die Kosten aufkommen weil er dem Kunden die Falschen Schrauben geliefert hat? Bleibt der Kunde auf den Kosten sitzen weil ihm der Fehler bei der Wareneingangsprüfung nicht aufgefallen ist und er diese akzeptierte?

Danke im Voraus

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Muss ich als Kleingewerbe Garantieansprüche selbst bezahlen?

Hallo. Ich habe seit einer woche ein Kleingewerbe im einzelhandel mit elektrotechik. Meine Waren beziehe ich von einem Großhändler der mir 1 jahr garantie auf seine Waren gibt.Ich selbst muss ja dann auf meine verkauften waren 2 jahre garantie geben oder ? was ist mit dem 2 jahr ? wie läuft es mit der herstellergarantie? Nun meine Frage anhand 3 Beispielen.

Ich verkaufe 3 Fernseher an 3 verschiedene Kunden.

Kunde 1: Er kauft bei mir einen fernseher der nach 3 monaten nicht mehr funktioniert. Was muss ich hier tun ? Muss ich ihm jetzt einen neuen Fernseher Bezahlen oder hab ich damit nichts zu tun und alles läuft über den Großhändler ? Und wie sieht es mit der gewähleistung des herstellers aus ?

Kunde 2: Selbes Problem nur nach 7 Monaten.

Kunde 3: Selbes Problem nach über einem Jahr.

Ich hoffe ihr könnt mir da weiterhelfen. Vorallem das mit der hersteller garantie und der garantie der großhändlers mir gegenüber. Vielen Dank.

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Eine nich in Auftrag gegebene Leistung bezahlen?

Hallo,

In welcher Höhe muss man Rechnungen für Reparaturen bezahlen, die man nicht in Auftrag gegeben hat? Ein Fahrrad was noch in der Garantiezeit war, hatte einen defekt an der Scheibenbremse. Der Händler wollte diese zwecks Garantieanspruch zum Händler schicken. Nach 2 Wochen kommt ein Anruf das dass Fahrrad abholbereit sei. Heute wurde das Fahrrad abgeholt und promt bekommt man eine Rechnung von 150 Euro unter die Nase gehalten, weil der Hersteller sagte, das es kein Garantieanspruche sei, weil der Service nicht durchgeführt wurde. Anstatt das der Händler dann einen Anruf tätigt und dem Kunden unterichtet, macht er sich fröhlich daran alles zu reparieren, und macht noch zusätzlich einen kompletten Bremsservice. Der Kunde hat das alles nicht in Auftrag gegeben. Dummerweise hat man sich auf eine Summe von 120 geeinigt. Aber im Nachhinein ärgert das ganz so dermaßen , dass man am liebsten seine Rechtschutz in Anspruch nehmen will.

Danke Vorab

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Darf der Händler eine berechtigte Reklamation ablehnen,wenn der Kauf vor einem dreiviertel Jahr statt fand?

Ich habe bei einem bekannten Onlineshop eine Bognerjacke aus Wolle gekauft und diese nur kalt mit Wollwaschmittel gewaschen per Hand- laut Waschzettel in der WM 3 mal unterstrichen im Wollwaschgang / erschien mir zu heftig. Also äußerst schonend behandelt. Nach einem halben Jahr verlor die Strickjacke die Form und es gingen Nähte auf . Der Händler weist jede Nachbesserung oder Umtausch ab- ich soll die Jacke auf meine Kosten zurück nehmen und hätte das Teil falsch behandelt ( zu schonend?) auf die offenen Nähte geht er nicht ein/ ich soll beweisen ect! Auch keine Kulanz, obwohl ich dort viel und gerne kaufe- auch keine Prüfung durch den Hersteller. Was mich aus den Socken haut ist die Einlassung des Syndikatanwalts, die Waschanleitung wäre von der Jacke entfernt worden.Ein Rechtsstreit lohnt nicht bei 149€ Warenwert und ich möchte dort weiter Kunde bleiben . Aber wozu gibt's Verbraucherschutz/ für den Händler ???

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