Muss der Hausarzt auf den Psychologen hören?

9 Antworten

Soweit ich weiss darf der Hausarzt auch nicht auf lange Sicht krankschreiben, nur der Facharzt, wenn das Krankheitsbild über die Allgemeinmedizin hinausgeht. Wenn man dann mit z.B. der Forderung kommt, dass man 2 Monate krank geschrieben werden will, is klar das der Hausarzt nein sagt.

Und um jemanden arbeitsunfähig zu schrieben bedarf es auch einen Grund dafür zu erkennen und zu benennen. Sitzt der Patient vorm Allgemeinarzt und gibt akut keinen Anlass dazu, weil seine Kompetenz/fachwissen nicht so weit reicht um den Bedarf zu erkennen ist es auch Verständlich warum sich der Arzt schwer tut. Allerdings darf der Arzt das auch nicht ignorieren und muss wenn er selbst nicht helfen kann zum Facharzt überweisen.

Hausärzte sind in ihrer Beurteilung der Arbeitsfähigkeit oftmals rustikaler als Psychologen. Bei einem Schnupfen haben sie keine Bedenken, aber in die Psychokiste greifen sie nicht so gern. Das Leiden äuißert sich halt auch nicht in einer triefenden Nase oder angeschwollenen Schleimhäuten. Da tropft die Seele die Gedanken sind angeschwollen. Das muss ein Arzt erst mal verstehen.

Bei manchen Zuständen hilft eben ein kräftiger täglicher Spaziergang nicht mehr und der gute Hausarzt kann einfach nicht sauber diagnostizieren, ob er da einem Simulanten aufsitzt oder ein ernstes seelisches Problem vorliegt.

Letztlich müsste die betroffene Person einen Facharzt für Psychiatrie aufsuchen, der sie krankschreiben kann. Der Psychologe kann das nämlich nicht, er kann nur dazu raten.

Der Psychologe kann  gar nicht krankschreiben. Vermutlich meint er, dass das der Hausarzt tun soll.

Nein, der Hausarzt muss nicht auf den Therapeuten hören, genauso wenig wie der Therapeut auf den Arzt hören muss.

Wenn die beiden unterschiedlicher Meinung sind, dann sollten die das untereinander klären. Sag deinem Therapeuten, dass dein Arzt dich nicht krankschreiben will, und dass er das bitte direkt mit dem Arzt besprechen soll.

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