Muss der Gläubiger den Gerichtsvollzieher unterrichten?

3 Antworten

Hallo mel010780m, das sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Das eine ist der Zwangsvollstreckungs-Auftrag den das Inkasso-Büro an den GV gesendet hat. Hast du weniger wie 1.028,- kann er dir nichts wegnehmen. allerdings kann er dein Konto in Erfahrung bringen und dir, je nach seinem Auftrag, die EV abverlangen. Er kann nur von seinem Auftraggeber gestoppt werden. Leider schuldest du nicht nur die Hauptforderung, sondern auch alle Kosten und Zinsen, die du durch dein Verhalten verursacht hast. wenn der GV seinen Auftrag durchgeführt hat, schickt er das Vermögensverzeichnis zurück. Da du dich mit dem Gläubiger bereits auf eine Ratenzahlung geeinigt hast, kann er auf weitere Zwangsmaßnahmen verzichten, muß es aber nicht.

facepalm

Die Ratenzahlung hättest du mal lieber mit dem GV ausgemacht, wäre günstiger gewesen.

Das Inkassobüro solltest du soweit wie möglich aus der Sache raushalten um die Gebühren, welche die gerne auf titulierte Forderungen noch aufschlagen, zu umgehen.

du hast die ratenzahlung doch sicher nicht nur mündlich abgemacht, sondern hast auch belege, bspw. einen überweisungsträger, die deine zahlung dem GV ggü. belegen können?

Ich habe die Ratenzahlung telefonisch vereinbar, dann online die Überweisung ausgeführt und da auch nen Beleg gezogen, dass das tatsächlich von meinem Konto abgebucht ist. Bankverbindung hat die Dame am Telefon mir genannt, Servicecenter. Das Geld ist auch eingegangen, das ist mir auch, telefonisch bestätigt worden!

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@mel010780

na, dann heb den beleg gut auf, bis der GV klingelt. dann zeigst du ihm das teil.. das sollte genügen als nachweis..

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@Usernamenlos

Die werden die Zahlung - falls nicht zweckgebunden - mit Ihren eignen Märchengebühren gem BGB 367 verrechnet haben

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