Muss der Geschädigte bei einem Autounfall den Wagen in der Werkstatt machen lassen, wo der Kostenvoranschlag erstellt wurde?

5 Antworten

Warum glaubst du, dass er dich verarscht?

Und warum lässt du das nicht über deine Versicherung laufen? Die hätte sicher Möglickeiten gehabt, das zu überprüfen. Um nicht zurückgestuft zu werden, hättest du das Geld im nachhinein immer noch zurückzahlen können.

Meine Versicherung hat mir da aber was anderes gesagt. Und zwar, wenn ich es über sie laufen lasse, dass ich dann 10 Jahre zurück falle. Ich denk, dass er mich verarscht, weil er mir sagte, er kenne die Werkstatt-Typen gut. Und ich dann eine Woche nichts von ihm gehört habe, obwohl er mir versprach, er ruft mich an. Und dann kam der Kostenvoranschlag vom Tag nach dem Unfall. Das fand ich seltsam.

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@Gialliska

Deswegen schrieb ich ja, dass du es zunächst über die Versicherung laufen lässt, damit diese den Schaden überprüft.

Wenn die Versicherung gezahlt hat, bekommst du von ihr ein Schreiben. Dann hast du in der Regel innerhalb eines halben Jahres Zeit, den Schaden wieder an die Versicherung zurück zu zahlen und wirst halt nicht hochgestuft.

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er ist noch nicht mal zur Reparatur verpflichtet. ER rechnet nach Kostenvoranschlag ab. Die meisten Werkstätten verlangen für einen Kostenvoranschlag eine Pauschale, die bei Auftragserteilung erstattet oder angerechnet wird. 

Wenn du nur den Kostenvoranschlag machen lässt ist es, sofern vorher mit dem Gewerbebetreibenden vereinbart, ein unverbindlicher Preisvorschlag. Sobald du das Geld dann überwiesen hast, bist du einen verbindlichen Vertrag eingegangen.

Ist mir klar, aber ich hab es überwiesen und damit ist meine Schuld aber abgegolten, oder?! Polizei wurde nicht eingeschaltet. Und meine Versicherung sagte, ich falle 10 Jahre zurück, wenn ich es über die Versicherung machen lasse.

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@Gialliska

Von der Ferne den Fall zu beurteilen, ist sehr schwierig. Des Weiteren sollte man immer die Polizei einschalten. Ich rate dir, einen Fachanwalt für Verkehrsrecht in deiner Umgebung aufzusuchen. Ansonsten schreib mich bitte privat an, dass du den Fall etwas genauer schildern kannst.

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@Srecht

Ich rate dir, einen Fachanwalt für Verkehrsrecht in deiner Umgebung aufzusuchen


Den der Fragesteller dann selbst zahlen darf.

Selbst wenn er eine Rechtsschutzversicherung haben sollte, ist da oft eine Selbstbeteiligung vereinbart. Ob sich das dann für 470 Euro lohnt, bezweifele ich.

Der Geschädigte hat bei einer Abrechung nach KV übrigens nur Anspruch auf den Betrag ohne Mehrwertsteuer.

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@kim294

Uh, jetzt kommen wieder die Philosophen. Natürlich ist bei der Rechtsschutzversicherung in den meisten Fällen auch eine Selbstbeteiligung vereinbart. Deswegen muss der Fragesteller schließlich selber wissen, ob er diese Möglichkeit in Betracht zieht. Aber wenn Zweifel bestehen, sollte man sich die Option offen halten.

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@Srecht

Dazu muss man aber keinen Anwalt einschalten, sondern die Aufgabe würde auch die eigene KFZ-Haftpflichtversicherung übernehmen. Diese zahlt nämlich nicht nur berechtigte Ansprüche, sondern wehrt auch unberechtigte Ansprüche ab.

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