Muss der Chef im Krankheitsfall Resturlaub ausbezahlen?

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4 Antworten

Zu 1.: Du brauchst den Chef nicht zu "zwingen" den Urlaub und die Überstunden auszuzahlen. Das ist vom Gesetz vorgeschrieben.

Da Du bis zum Ende der Kündigungsfrist arbeitsunfähig bist, kann der Urlaub nicht genommen werden und muss nach § 7 Abs. 4 abgegolten werden.

Zu 2.: Wie Dein Chef auf den 21.6. kommt, erschließt sich mir auch nicht. Da ich annehme dass die tägliche Arbeitszeit mehr als 5,5 Stunden beträgt, kann er die 11 Überstunden nicht als zwei Tage Freizeitausgleich werten.

Wie dem auch sei, er kann rechnen wie er will. Dein letzter Tag des Beschäftigungsverhältnisses ist der 30. Juni, Du kannst vorher weder den Resturlaub noch die Überstunden als Freizeitausgleich nehmen, somit muss vom Chef ausgezahlt werden.

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Hexle2 27.06.2016, 11:59

Danke fürs Sternchen. Ich vermute mal, Dein Chef rechnet jetzt "richtig".

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In erster Linie ist Urlaub in tatsächlicher Freizeit zu gewähren. Er soll ja zur Regeneration der Arbeitskraft dienen.

Wenn aber wie in deinem Fall das nicht möglich ist, bleibt ja gar keine andere Möglichkeit, als eine geldliche Abgeltung des Anspruchs.

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Wenn du an den Wochenenden nicht arbeitest, kannst du dort auch keinen Urlaub bekommen. Der 21.06. als letzter Arbeitstag kommt mit den Überstunden zusammen also hin.

Da du keine Möglichkeit hast den Urlaub zu nehmen, muss er dir ausbezahlt werden. 

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In dem geschilderten Fall muss der Resturlaub abgegolten werden!

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