Muss der Arzt sagen,was er spritzt?

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4 Antworten

Dazu ist er verpflichtet. Das sind ja Methoden, wechsele den Arzt aber schnell.

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das geht auf jeden fall gar nicht! ein arzt steht in der pflicht seine patienten aufzuklären!

du kannst dich an die ärtzekammer deines bundeslands weden, die werden dann schritte einleiten!

UND; sagt dem arzt, dass ihr alles genau wissen wollt, dazu ist er verpflichtet! wenn er das nicht einsieht wechselt zu einem anderen

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Wenn möglich diesen fragwürdigen Arzt/Praxis wechseln.

Es sollte schon gewährleiste sein , dass man genug Infos bekommt ,

über die Mittel,deren Wirkung usw.

Ich würde mich da nicht wohlfühlen , also würde ich wechseln.

Alles Gute für den Vater.

Vg pw

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Du kannst nur den Arzt wechseln, aber nicht dem Arzt sagen, was er tun sollte! Da er selbst die Verantwortung für sein Handeln trägt. Er musste dir jedenfalls als Kind oder Ehepartner aber** VORHER** sagen bzw. aufkären, was er tut!

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Kommentar von Auskunft
10.06.2014, 12:16

Nö, muß er nicht.

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Kommentar von tuannga210311
10.06.2014, 13:49

Achtung: Schweigepflicht beachten!

In vielen Praxen und insbesondere durch viele Ärzte wird großzügig mit der ärztlichen Schweigepflicht umgegangen. § 203 Abs.1 Ziff. 1 StG bedroht jedoch denjenigen mit Strafe, wer "unbefugt ein fremdes Geheimnis, namentlich ein zum persönlichen Lebensbereich gehörendes Geheimnis offenbart, das ihm als Arzt anvertraut oder bekannt worden ist".

Oft nimmt der unter Termindruck stehende Arzt während der Behandlung eines Patienten das Telefongespräch eines anderen Patienten entgegen, der nach dem Ergebnis der letzten Untersuchung fragt, wobei der Arzt dann unter Namensnennung bereitwillig Auskunft erteilt, was der anwesende Patient mithören kann. Auch an der Rezeption wird von Mitarbeiterinnen gegenüber anwesenden Patienten oder aber auch telefonisch zu Krankheitsbildern Auskunft erteilt, obwohl andere anwesende Patienten dies mithören können.

Die Anfragen von Familienangehörigen nach Behandlungsergebnissen werden oft bereitwillig beantwortet, obwohl der behandelte Patient keine Freigabe für die Auskunft erteilt hat.

Aber nicht nur Diagnosen und sonstige Mitteilungen, welche den Gesundheitszustand eines Patienten betreffen, sondern schon die Tatsache selbst, dass eine bestimmte Person Patient des Arztes ist, unterliegt der Schweigepflicht. Hierzu ist soeben vom Oberlandesgericht Karlsruhe (Urt.11.8.2006 - 14 U 45/04) noch einmal ausgesprochen worden, dass sich die Schweigepflicht und ggf. auch das Zeugnisverweigerungsrecht eines Arztes auch auf die Identität des Patienten und die Tatsache seiner Behandlung bezieht. Im konkreten Fall war ein Patient durch einen Mitpatienten bei einer Bewegungsübung erheblich verletzt worden. Zur Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen wollte er von dem behandelnden Arzt Namen und Anschrift des Mitpatienten erfahren. Der Arzt hatte dies unter Hinweis auf die Schweigepflicht abgelehnt und das Oberlandesgericht Karlsruhe hat diese Ansicht bestätigt. Die sich aus dem Behandlungsvertrag ergebende Nebenpflicht des Arztes zur Hilfe bei der Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen trete vor der Wahrung des Geheimbereiches des verursachenden Mitpatienten zurück.

Danach liegt ein Verstoß gegen die ärztliche Schweigepflicht nicht nur dann vor, wenn Einzelheiten über die Behandlung eines Patienten offenbart und ggf. mitgehört werden können, sondern schon dann, wenn dritte Personen, insbesondere Mitpatienten, durch den Arzt oder seine Mitarbeiter/innen erfahren, wer noch Mitpatient bei diesem Arzt ist.

RA Dr. Gerd Krieger, Jan. 2007

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