Muss der Arbeitgeber die Kosten für eine Computerbrille übernehmen?

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Nur, wenn der Arbeitsplatz als Bildschirmarbeitsplatz ausgewiesen ist. Dann muß der Arbeitgeber meines Wissens auch zu einer entsprechenden Brille beitragen. Sonst bleibt es bei einer Freiwilligkeit, der Arbeitgeber kann, muss aber nicht.

Klar, wenn er nicht am Bildschirm arbeitet, muß die Fa. auch nix bezahlen!

0

Ich habe vor ca. drei Jahren versucht mir eine "Computerbrille" anfertigen zu lassen. Kosten ca.11o,oo€.Ich habe die Brille nicht von der Firma auch nicht von der Berufsgenossenschaft bezahlt bekommen. Der Grund in der Hauptsache, ich hatte keine Augenärztliche Bescheinigung.

I.d.R. muss sich der Arbeitgeber nicht an der Computerbrille nicht beteiligen, wenn Sie nicht zur Arbeitsplatzausstattung gehört. Man kann ihn jedoch trotzden darauf ansprechen. Liegt eine anerkannte Behinderung (Schwerbehindertenausweis) vor, so könnte sich das Intergrationsamt an einer solchen Anschaffung beteiligen.

Jein. Nach § 3 Abs.3 des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG) muss der Arbeitgeber die persönliche Schutzausrüstung kostenlos bereitstellen. Unter Beteiligung der Sicherheitsfachkraft und/oder des Betriebsarztes sollte festgestellt werden, ob persönliche Schutzausrüstung (hier also eine "Computerbrille" für einen ausgewiesenen Bildschirmarbeitsplatz) erforderlich ist. Vorschriften zur Bereitstellung von persönlicher Schutzausrüstung werden unter § 4 der Unfallverhütungsvorschrift BGV A1 "Allgemeine Vorschriften" genannt.

In meiner Firma wurde das bezahlt. Bei meinem Schwiegersohn ist das gerade wieder bezahlt worden. Deshalb nehme ich an , daß der Arbeitgeber das bezahlen muß!

Was möchtest Du wissen?