muß der angeklagte bei der gerichtsverhandlung anwesend sein

6 Antworten

Wenn er Anwaltschaftlich vertreten ist und vorher erklaert , dass er sich zum Fall nicht auessern wird, kann er von der Anwesenheitspflicht befreit werden.

Der Angeklagte kann sogar zwangsweise dem Strafrichter vorgeführt werden. Will er sich dessen Theater nicht mit ansehen, sollte er sich schwer daneben benehmen und die Strafsitzung lautstark stören. Dann wird der Angeklagte zwangsweise entfernt. Das ist allerdings sehr schlecht für die Angeklagte, die bei gutem Benehmen auf Milde bei der Strafe hoffen können. Bei offenkundig voreingenommenen und unsachlich arbeitenden Richter sollte kein Angeklagter sich auf ein Arrangement einlassen, sondern auf Konfrontation gehen und gegen falsche Urteile Rechtsmittel einlegen. Achtung: Strafrichter sind im Gegensatz zu allen anderen Bürgern, auch den Angeklagten gem. § 839 Abs. 2 BGB von jeder Haftung für fahrlässig falsche Urteile befreit. Und de verzapfen die in ihren schwarzen Kutten reichlich.

Grundsätzlich kann eine Hauptverhandlung nur eröffnet werden, wenn der Angeklagte auch anwesend ist. Jedenfalls muss er zur Anklageverleseung dabei sein. Diese dient ja gerade dazu ihm klar zumachen, was ihm vorgeworfen wird. Für die Vernehmung von Zeugen kann der Angeklagte in Ausnahmefällen für die Dauer der Vernehmung ausschließen.

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