Muss das Trennungsjahr vor einer Scheidung immer eingehalten werden?

5 Antworten

Wenn beide Partner übereinstimmend einen Trennungszeitpunkt angeben, der 1 Jahr zurück liegt, geht das Gericht von der Richtigkeit der Angaben aus. Man sollte aber aufpassen, dass man sich steurlich kein Eigentor schießt. Die Trennung führt zu einer Änderung der Steurklasse und damit zu verändertem Einkommen. Dies u.U auch rückwirkend, wenn man den Trennungzeitpunkt zurückdatiert.

Wenn beide trennungswilligen Partner sich einig sind und behaupten, sie seien schon ein Jahr getrennt, dann wird das sicher niemand ernsthaft bezweifeln und kontrollieren.

Muss das Trennungsjahr bei gewollter Scheidung eingehalten werden?

Hallo alle zusammen, Ich möchte mich heute über ein Problem eines Freundes etwas schlauer machen. Er möchte seine Scheidung beantragen, weiß aber nicht, ob das Trennungsjahr eingehalten werden muss, oder ob man sich eventuell auch einigen könnte. Er ist seid 5 Jahren verheiratet und hat einen 3 jährigen Sohn, den er auch regelmäßig sehen möchte. Der Bruch besteht schon länger und die Angst, das er seinen Sohn dann nicht mehr sehen kann ist sehr hoch. Desweiteren haben die beiden keine Gütertrennung und daher würde er dann auch den Hausstand teilen wollen. Was ihm am meisten am Herzen liegt, ist erstens sein Sohn und zweitens, ob es noch eine Schuldfrage in einem Scheidungsprozess gibt, wie es früher einmal war. Wenn er dann eine Freundin hätte und dadurch ja auch Schuld an der Zerrüttung oder der gewollten Scheidung hätte, ob es das noch gibt , wenn ja, welche Nachteile wären da für ihn gegeben?oder sollte er dazu lieber schweigen? ich bedanke mich schon einmal im Voraus im Namen meines Bekannten euer Spatzilein

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Jobwechsel im Trennungsjahr

Hallo, meine Frau und ich lassen uns scheiden. Unser Einkommen ist in entwa gleich so dass kein Unterhalt zu zahlen ist. Kinder sind auch nicht vorhanden. Wir haben ein gemeinsames Haus aus dem sie nun ausgezogen ist und ich es ab jetzt alleine bezahle. Wie ist es nun wenn ich im Trennungsjahr oder vor der Scheidung meinen Arbeitgeber wechsel (hätte gern mehr geld damit ich das haus ohne große sorgen abbezahlen kann :-) ) Müsste ich ihr dann Unterhalt bezahlen?

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Hallo - ist das ein berechtigter Grund zur Trennung?

Eine Freundin rief mich an und meinte,das sie ihren Mann verlassen will,wegen einem Anderen. Dazu muss ich sagen,sie hat zwei kinder im Grundschulalter. Der Ehemann gibt ihr, wie sie sagt, materiell alles was sie braucht - aber kein Gefühl. Nun ist sie kurz davor ihre Ehe aufs Spiel zu setzen. Der neue Mann hat keinerlei berufliche Erfahrungen - um nicht zu sagen,das er noch nie gearbeitet hat und 10 Jahre jünger ist als sie. Durch seine lustige Art - er ist ein bisschen ausgeflippt und hat ständig neue Sachen auf Lager - hat sie sich kopfüber in ihn verliebt und will Mann und Kinder verlassen... Also ich bin ratlos und weiss nicht,wie und ob ich ihr das überhaupt ausreden kann. Welche Argumente kann man bringen um noch etwas an der Situation zu ändern? Was würdet ihr machen -- Danke für gute Ratschläge.. PS: Wir kennen uns schon über 30 Jahre und sind gute Freundinnen..

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Muss man nach dem Trennungsjahr einer Scheidung zustimmen?

Was passiert wenn einer der Eheleute nicht die Scheidung nach dem trennungsjahr möchte und diese nicht zustimmt. Werden sie dann trotzdem geschieden?

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Läuft eine Trennung mit gemeinsamen Kindern ähnlich wie eine Scheidung ab?

Ich und mein Freund trennen uns nach 14 Jahren. Wir haben vier Kinder.

Jebenfalls wäre meine Frage nun, da wir nicht verheiratet sind, ob es bei einer Trennung mit gemeinsamen Kindern, gemeinsamer Wohnung etc. genauso abläuft wie bei einer Scheidung oder gibt es da gewisse Unterschiede?

Ich freue mich für ein paar hilfreiche Antworten. Danke :)

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Wie viel Respektlosigkeit verträgt eine Beziehung?

Schon immer hatten mein Mann und ich Phasen, in denen wir streiten, während wir sonst sein sehr harmonisches Paar sein können. Wenn es aber zu Uneinigkeiten kommt, habe ich Probleme damit, wie mein Mann mit mir streitet. Ich habe das Gefühl, nicht mit ihm diskutieren zu können, weil er mit Anschuldigungen und Behauptungen antwortet, die oft unfair und/oder richtig falsch sind. Wenn ich mich gegen solche Äusserungen wehre, gibt es von ihm aus folgende Möglichkeiten: 1. Ich habe ihn falsch wahrgenommen, er hat das nicht so gesagt. Er wird wütender. 2. Er hat das überhaupt nicht gesagt, ich bin so ungerecht, ihm so etwas zu unterstellen. Er wird wütender. 3. Er hat das gesagt, bzw. auf die ihm (oft beleidigende) Art, und ich bin Schuld, mich daran zu stören. Schliesslich habe ich ihn dazu provoziert / ist so eine Reaktion ganz normal / wird er natürlich "irgendwann so" / könne man ihn ja wohl verstehen. Im Gespräch wird er immer wütender und das Problem, das wir haben, immer grösser. Meistens muss ich mir irgendwann anhören, dass wir wegen mir diskutieren / dass ich die Diskussion gewollt hätte. Er hat oft keine Hemmungen, die Augen zu rollen, laut zu seufzen oder abfällig zu reden. Der letzte Punkt ist ein bißchen schwer zu erklären, denn er benutzt kaum Schimpfworte. Es sind eher so Dinge wie "Wenn Du eben nicht in der Lage bist,..", "Wenn Du so empfindlich bist, dass.." und/oder schlicht seine Art, mit der er zeigt, wie wütend ich ihn mache und dass ich diese Wut seiner Ansicht nach verdient habe. Er entschuldigt sich in der Regel nicht aus eigenen Stücken für sein Verhalten, denn er sagt, er findet sich in Ordnung so und wenn nicht, dann sei es Situationsbedingt nachvollziehbar, wofür er sich nicht entschuldigen müsse. Wenn er merkt, dass er mich mit seinem Verhalten getroffen hat und ich wirklich nicht ok damit bin, macht ihn das auch wütend und er entschuldigt sich noch weniger wahrscheinlich. Um nicht falsch verstanden zu werden möchte ich nicht versäumen zu sagen, dass ich mir sicher bin, dass auch ich nicht immer richtig liege mit meiner Meinung. Ich bemühe mich aber wirklich, nicht ungerecht zu sein, nerve ihn aber bestimmt immer wieder mal mit meiner Art, wenn ich gereizt bin und schlechte Nerven habe. Das tut mir ehrlich leid und ich arbeite daran. Im Unterschied zu ihm muss ich sagen, kann ich mich allerdings entschuldigen und mein Stolz steht mir dabei nicht im Weg. Ich habe auch andere Vorstellungen von Freundschaft und denke nicht, dass jemand, der mich sauer macht, auch meine Abfälligkeit oder beliebig grosse Wut verdient hat. Ich habe lange versucht, das Problem mit meinem Mann im Gespräch zu lösen, teils selbst weggeschoben,- aber ich finde, die Ausfälle selbst werden eher schlimmer. Ich weiss nicht, was ich tun soll, ich habe immer an uns geglaubt. Eigentlich denke ich, ich möchte mich trennen, aber wir verstehen uns sonst so gut. Vielen Dank für jegliche Antworten.

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