Muss das Trennungsjahr bei gewollter Scheidung eingehalten werden?

6 Antworten

Die Schuldfrage gibt es nicht mehr und wenn beide sich einig sind und behaupten, daß das Trennungsjahr schon um ist, dann können sie auch die Scheidung einreichen. Man muß nicht unbedingt in getrennten Immobilien wohnen, es reicht auch, wenn man im gemeinsamen Haus "von Tisch und Bett" getrennt ist, von daher läßt es sich nicht wirklich nachprüfen, wenn beide sich einig sind.

Vielen Dank für die Information. Zu dem Punkt Immobilien, weiß ich nur, das er ausziehen möchte und auch einen Teil der Möbel, die er mit in die Ehe gebracht hat, beanspruchen und eben seinen Sohn regelmäßig sehen. Die Angst dazu war, wenn er eine neue Freundin hätte, das im dann Nachteile entstehen, weil es heißen würde, das er an dem Ganzen schuld hätte. Damals weiß ich, das es die Schuldfrage noch gab, aber ich war nicht soweit informiert, ob das auch wirklich so ist heute, das die Schuldfrage abgeschafft worden ist. Werde dies erstmal so weitergeben und hoffe, das ihm das auch helfen wird l.G.Spatzilein

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Das Trennungsjahr kann nur im Ausnahmefall (Härtefall) umgangen werden. Aber -wenn sich Alle (einschl. Anwalt) einig sind: Vielleicht besteht ja die Möglichkeit einer offiziellen Rückdatierung, damit könnte man das Trennungsjahr zumindest abkürzen. Ich weiss von Bekannten, bei denen es so geklappt hat.

vielen Dank auch dir, was ich ihm so schnell wie möglich weiter geben werde l.G.Spatzilein

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Ja, das muss immer eingehalten werden, außer bei besonderer Härte! Aber wenn beide einverstanden sind, dann könnt ihr das Datum eurer Trennung auch einfach vor datieren!!

hoffentlich is jetzt nich der richter hier

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Vielen Dank auch dir, werde ich auch so weitergeben l.G.Spatzilein

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Scheidung... Kann (noch) Ehefrau Scheidung und Hausverkauf verweigern?

Hallo ihr Lieben,

ich komme heute mit einer Frage zu euch, die nicht mich, sondern meinen Lebensgefährten betrifft. Ich weiß, dass ihr alle keine Anwälte seid, möchte mit euch nur Erfahrungswerte austauschen, vielleicht war ja von euch jemand in der gleichen Situation und kann mir daher ein wenig helfen. Es geht folgend darum:

Mein Lebensgefährte und seine noch-Frau haben sich vor fast 4 Jahren getrennt. Grund war, dass sie eine Affäre hatte. In der Ehe sind zwei Kinder, eines volljährig und bei ihr (im gemeinsamen Eigenheim) lebend, der zweite Sohn lebt bei ihm in einer Mietwohnung.

Nachdem die Frau im März 2011 über den Anwalt das Trennungsjahr einleiten ließ, kam im Juli 2012 Post, dass eben dieses von ihr widerrufen wurde. Sie hätten nicht getrennt von Tisch und Bett gelebt. Da dies natürlich niemand außer die Söhne bezeugen konnte, ging der Spaß von vorne los. Mein Lebensgefährte zog dann zum 01.01. in eine eigens angemietete Wohnung um das Trennungsjahr nun endgültig in Gang zu bringen. Dies ist natürlich finanziell mehr als schwierig, da er immer noch seinen Anteil an der gemeinsamen Immobilie abbezahlen muss und somit eine Doppelbelastung hat.

Gestern war er wegen ein paar Unterlagen bei seiner Frau und sprach diese auf Scheidung und die häusliche Situation an.

1.) Er sagte "So langsam wird es Zeit, dass wir die Scheidung hinter uns bringen, findest du nicht auch?". Antwort von ihr war dann "Nee, warum denn?"

Sie macht also auch nach dem zweiten Trennungsjahr, welches wirklich nicht mehr beschönt oder in eine andere Richtung ausgelegt werden kann, Anstalten, der Scheidung zuzustimmen.

2.) Auf die Frage nach dem Haus hin, ob sie es verkaufen oder er wieder ins Haus einziehen kann, im Gegenzug dafür die kompletten offenen Raten übernimmt (weil sie immer wieder darauf hinwies, dass ihr das Geld vorne bis hinten nicht reicht), kam die Antwort, sie wolle nicht verkaufen, höchstens vermieten, schließlich wolle sie das Haus für die Kinder halten...

Nun meine Fragen: Geht das so einfach? Kann man nach all der Zeit der Trennung immer noch die Scheidung verweigern?

Und was passiert mit dem Haus? Muss mein Lebensgefährte einer Vermietung zustimmen? Wenn es vermietet ist hat man als Hausbesitzer logischerweise immer noch Verpflichtungen den Mietern gegenüber. Die kann man Freund schon aus beruflichen Gründen einfach nicht wahrnehmen (und sie ebenfalls nicht). Kann er den Verkauf fordern?

Einen Termin mit dem Anwalt hat mein Lebensgefährte bereits gemacht, dauert aber noch eine Zeit lang, da er beruflich derzeit sehr eingespannt und viel unterwegs ist. Vielleicht könntet ihr mir ein paar Tipps geben und Erfahrungswerte mitteilen, damit er endlich das ganze wieder ein bisschen positiver sehen kann.

Liebe Grüße und vielen Dank für euren Rat.

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nach deutschem oder griechischen Recht scheiden lassn?

Hallo an alle, ich wäre sehr über eure hilfe erfreut. mein nochehemann hat vor 2 wochen die scheidung verlangt. es spricht eigentlich nichts dagegen aber nun habe ich paar fragen. er will sich heute mit mir treffen. thema? keine ahnung.

zum hintergrund:

seit oktober 2010 griechisch standesamtlich im stuttgarter konsulat geheiratet, seit september 2011 getrennt lebend

  1. frage: ich habe gehört das es unterschiede bei der scheidung gibg (gr/dts). in griechenand kann man nach einem halben jahr den scheidungsantrag stellen aber in deutschland gibt es das trennungsjahr. was würde bei uns eingreifen?? wir sind beide gr. staatsangehörig und lebhaft in dts. arbeiten auch beide.

wir haben einen gemeinsamen sohn, mittlerweile 16 monate. da bin ich mir sicher das das deutsche gesetz zuständig ist wenn wir nicht unter uns zu einer einigung zwecks sorgerecht/umgang/unterhalt kommen.

  1. frage aber: kann ich die frage des kindes (zb. umgang) im scheidungsverfahren gleich mitmachen oder sind das 2 paar stiefel?

3 frage. wenn er unbedingt auf die scheidung besteht, kann ich ihn bitten meine anwalts bzw gerichtskosten zu übernehmen da ich finanziell nicht gut aufgestellt bin? oder kann das auch ein grund sein ihm zu sagen das ich der scheidung nicht zustimme?

ich danke euch im vorraus für eure hilfe

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Notarvertrag anfechtbar aufgrund falscher Angaben zum Güterstand?

Folgende verzwickte Situation:Die Eheleute A+B leben im Güterstand der Zugewinngemeinschaft seit 1986. Die Eheleute erwerben 1990 gemeinsam ein Haus, sind im Grundbuch auch beide eingetragen. 2005 geht die Firma von Mann B in Insolvenz. Das Haus wird zwangsversteigert und durch Tochter C aus der Zwangsversteigerung herausgekauft. Von 2005 bis 2018 leben die Eheleute A+B gemeinsam unentgeldlich im Haus (eheliche Wohnung), zahlen alle Nebenkosten, halten das Haus instand. Im April 2018 begehrt Frau A die Scheidung von Mann B. Seither läuft das Trennungsjahr. Im Mai kauft Mann B das Haus von Tochter C für 30.000 € und gibt im Notarvertrag Gütertrennung an, dass das Haus nur 70.000 € wert sei (tatsächlicher Wert liegt bei ca. 260.000 €) und dazu noch stark renovierungsbedürftig. Alles falsche Angaben. Um einem Zugewinnausgleich an Frau A zu entgehen räumt er zudem dem Sohn D ein Nießbrauchrecht ein, sodass der Wert des Zugewinnausgleich sich auf gleich Null € bewegt.

War jemand schon in einer solchen Situation bzw. weiss Rat, ob Frau A den Notarvertrag ggfs. anfechten kann aufgrund der falschen Angaben?

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